Fachportal für Leistungserbringer
Alle Berufsfelder
Angebote anzeigen für: Fachportal für Leistungserbringer
Warum wird diese Angabe benötigt?

Die AOK-Gemeinschaft gliedert sich in elf eigenständig agierende AOKs, welche regionale Angebote und Inhalte für Sie bereithalten.

Damit Sie zutreffende regionale Informationen erhalten, müssen Sie eine AOK/Region auswählen.

Der Schutz Ihrer Daten ist uns wichtig! Ihre Regionalisierungsdaten werden ausschließlich lokal innerhalb Ihres Browsers als Cookie gespeichert, eine Speicherung oder Verarbeitung dieser Daten durch die AOK erfolgt zu keinem Zeitpunkt.

Berufsfeld: Arzt & Praxis Ändern Gewähltes Berufsfeld: Arzt & Praxis Berufsfeld ändern

25.03.2020 Corona-Pandemie: Patientensicherheit steht in Arzneimittelversorgung an erster Stelle

News Arzt & Praxis

Die Corona-Pandemie stellt die deutsche Öffentlichkeit in diesen Tagen vor ungewohnte Herausforderungen. Johannes Bauernfeind, Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg, unterstreicht die besondere Bedeutung der Apotheken in der jetzigen Situation: „Jede Apotheke wird bei vorausschauender Bevorratung auch und gerade jetzt ein verlässlicher Partner für die Bevölkerung sein. Wir vertrauen der Leistungsfähigkeit der Experten aus den Apotheken, denen wir für ihr Engagement danken. In Baden-Württemberg wollen wir Vereinfachungen umsetzen. In Kombination mit der normalen Bevorratung können die Apotheken dadurch flexibler auf die neuen Gegebenheiten reagieren.“ Mindestens einen Wochenbedarf im Voraus, so der AOK-Chef weiter, halte jede Apotheke vor, und zwei- bis dreimal täglich werden sie zudem neu beliefert.

Apotheker bei Medikamentensuche (Symbolbild)

Rabattverträge leisten wichtigen Beitrag

Sollte es in Ausnahmesituationen vorkommen, dass der Wochenbedarf eines bestimmten Präparats in sehr kurzer Zeit abgegeben ist, bedeute das für betroffene Patienten dennoch kein Versorgungsproblem, unterstreicht Bauernfeind. Um einem Patienten auch im unerwarteten Fall des Falles einen zweiten Weg in die Apotheke zu ersparen, dürfe der Apotheker ihm ein alternatives Präparat abgeben, so der AOK-Chef mit Bezug auf die Corona-Pandemie. „Wenn der Wochenvorrat verbraucht ist, ohne dass Nachschub eintrifft, sind insbesondere für Rabattvertragsarzneimittel klare Austauschregeln definiert.“

Aktuell leisten die Rabattverträge einen wichtigen Beitrag, um die Versorgung der Apotheken und somit der Versicherten auch weiterhin zu gewährleisten. Denn in Apotheken sind primär rabattierte Arzneimittel vorrätig. „Kein Patient soll aber öfter als nötig in die Apotheke müssen.“ Bauernfeind weiter: „Zweitkontakte zu vermeiden, ist wichtig, um die Infektionsgeschwindigkeit der Pandemie zu drosseln.“ Mit dem LAV Baden-Württemberg habe sich die Südwest-AOK deshalb auf ein Maßnahmenbündel geeinigt, das diesem Umstand Rechnung trage. „Mit diesem Paket setzen wir nicht etwa Rabattverträge außer Kraft. Wir vereinfachen aber die Anwendung bereits bestehender Regelungen.“

AOK-Chef Bauernfeind abschließend: „Ich bin mir sicher, dass die Apotheker trotz der Belastungsprobe durch die Corona-Krise für unsere Versicherten und für die gesamte Bevölkerung ein Partner bleiben werden, auf den Verlass ist.“

Kontakt zur AOK

Ansprechpartner finden

Finden Sie schnell und einfach Ihren Ansprechpartner passend zum Thema.

Zur Ansprechpartnersuche

Kontakt aufnehmen

Sie haben Fragen und Hinweise? Die Experten der AOK helfen Ihnen gern weiter.

Zu den Kontaktangeboten