Entlohnung und Zuschläge auf einen Blick
Die aktuellen Veröffentlichungen zeigen, welche regional üblichen Entlohnungsniveaus für Pflege- und Betreuungskräfte in den einzelnen Bundesländern maßgeblich sind.
Die aktuellen Werte mit Stand 30. September 2026 werden vom GKV-Spitzenverband bereitgestellt und unterscheiden zwischen drei Beschäftigtengruppen nach Qualifikation.
Neben den Entlohnungsniveaus enthält die Übersicht die regional üblichen Zuschläge für Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit. Die nachfolgenden Tabellen zeigen die aktuellen Werte für alle Bundesländer im Vergleich.
Häufige Fragen zu den regional üblichen Entlohnungsniveaus
Das regional übliche Entlohnungsniveau gibt die durchschnittliche Entlohnung von Pflege- und Betreuungskräften in einer Region an. Grundlage sind die Entgelte aus den dort angewendeten Tarifverträgen und kirchlichen Arbeitsrechtsregelungen. Bei der Berechnung werden neben der Grundvergütung auch weitere Entgeltbestandteile wie Weihnachts- und Urlaubsgeld, Zulagen sowie Vergütungen für Bereitschaftsdienste berücksichtigt. Die Werte werden nach Qualifikation beziehungsweise Beschäftigtengruppe differenziert.
Unterschieden werden drei Gruppen: Pflege- und Betreuungskräfte ohne mindestens einjährige Ausbildung, Beschäftigte mit mindestens einjähriger Ausbildung sowie Pflege- und Betreuungskräfte mit mindestens dreijähriger Ausbildung.
Wer stellt die Daten zu den regional üblichen Entlohnungsniveaus bereit?
Die Daten zu den regional üblichen Entlohnungsniveaus und den pflegetypischen Zuschlägen werden vom GKV-Spitzenverband bereitgestellt. Die aktuellen Werte haben den Stand 30. September 2026.
Ausgewiesen werden regional übliche Zuschläge für Nacht-, Sonntags- und Feiertagsarbeit. Bei Feiertagsarbeit wird zwischen Zuschlägen mit und ohne Freizeitausgleich unterschieden.
Entlohnungsniveaus
| Bundesland | Regional übliches Entlohnungsniveau über alle drei Beschäftigtengruppen | Regional übliches Entlohnungsniveau für die Beschäftigtengruppe A* | Regional übliches Entlohnungsniveau für die Beschäftigtengruppe B* | Regional übliches Entlohnungsniveau für die Beschäftigtengruppe C* |
|---|---|---|---|---|
| Baden-Württemberg | 24,87 Euro/Stunde | 21,09 Euro/Stunde | 23,50 Euro/Stunde | 28,34 Euro/Stunde |
| Bayern | 24,12 Euro/Stunde | 20,74 Euro/Stunde | 23,00 Euro/Stunde | 27,67 Euro/Stunde |
| Berlin | 24,28 Euro/Stunde | 21,17 Euro/Stunde | 22,90 Euro/Stunde | 28,51 Euro/Stunde |
| Brandenburg | 24,20 Euro/Stunde | 21,01 Euro/Stunde | 22,62 Euro/Stunde | 28,19 Euro/Stunde |
| Bremen/Bremerhaven | 24,52 Euro/Stunde | 21,37 Euro/Stunde | 23,18 Euro/Stunde | 27,95 Euro/Stunde |
| Hamburg | 25,42 Euro/Stunde | 21,21 Euro/Stunde | 24,10 Euro/Stunde | 29,11 Euro/Stunde |
| Hessen | 24,07 Euro/Stunde | 20,89 Euro/Stunde | 22,85 Euro/Stunde | 27,95 Euro/Stunde |
| Mecklenburg-Vorpommern | 23,56 Euro/Stunde | 20,33 Euro/Stunde | 21,96 Euro/Stunde | 27,42 Euro/Stunde |
| Niedersachsen | 24,22 Euro/Stunde | 20,99 Euro/Stunde | 23,10 Euro/Stunde | 27,69 Euro/Stunde |
| NRW | 24,96 Euro/Stunde | 21,13 Euro/Stunde | 24,13 Euro/Stunde | 28,37 Euro/Stunde |
| Rheinland-Pfalz | 24,67 Euro/Stunde | 20,74 Euro/Stunde | 23,42 Euro/Stunde | 27,88 Euro/Stunde |
| Saarland | 24,33 Euro/Stunde | 20,66 Euro/Stunde | 23,65 Euro/Stunde | 27,86 Euro/Stunde |
| Sachsen-Anhalt | 24,53 Euro/Stunde | 21,19 Euro/Stunde | 23,31 Euro/Stunde | 28,06 Euro/Stunde |
| Sachsen | 24,02 Euro/Stunde | 20,88 Euro/Stunde | 22,52Euro/Stunde | 27,18 Euro/Stunde |
| Schleswig-Holstein | 24,19 Euro/Stunde | 20,89 Euro/Stunde | 22,81 Euro/Stunde | 27,83 Euro/Stunde |
| Thüringen | 23,59 Euro/Stunde | 20,64 Euro/Stunde | 22,32 Euro/Stunde | 27,28 Euro/Stunde |
*Hinweis:
Beschäftigtengruppe A: Pflege- und Betreuungskräfte ohne mindestens einjährige Ausbildung
Beschäftigtengruppe B: Pflege- und Betreuungskräfte mit mindestens einjährige Ausbildung
Beschäftigtengruppe C: Pflege- und Betreuungskräfte mit mindestens dreijährige Ausbildung
Das Personal, das nicht in der Pflege und Betreuung tätig ist, die PDL und die Auszubildenden bleiben bei der Ermittlung des regional üblichen Entlohnungsniveaus unberücksichtigt!
Stand 30.09.2026
Variable pflegetypische Zuschläge
| Bundesland | Nachtarbeit | Sonntagsarbeit | Feiertagsarbeit mit Freizeitausgleich | Feiertagsarbeit ohne Freizeitausgleich |
|---|---|---|---|---|
| Baden-Württemberg | 21 % | 27 % | 35 % | 135 % |
| Bayern | 22 % | 26 % | 35 % | 135 % |
| Berlin | 26 % | 33 % | 40 % | 134 % |
| Brandenburg | 27 % | 32 % | 39 % | 135 % |
| Bremen/Bremerhaven | 21 % | 27 % | 35 % | 134 % |
| Hamburg | 22 % | 36 % | 41 % | 135 % |
| Hessen | 19 % | 27 % | 36 % | 135 % |
| Mecklenburg-Vorpommern | 20 % | 29 % | 37 % | 135 % |
| Niedersachsen | 22 % | 26 % | 35 % | 135 % |
| NRW | 20 % | 26 % | 35 % | 135 % |
| Rheinland-Pfalz | 23 % | 28 % | 35 % | 135 % |
| Saarland | 19 % | 26 % | 35 % | 135 % |
| Sachsen-Anhalt | 19 % | 28 % | 40 % | 142 % |
| Sachsen | 23 % | 30 % | 35 % | 133 % |
| Schleswig-Holstein | 21 % | 32 % | 38 % | 134 % |
| Thüringen | 20 % | 26 % | 32 % | 135 % |
Hinweis 1: Eine Einbeziehung der variablen Zuschläge bei der Berechnung des regional üblichen Entlohnungsniveaus ist nicht möglich, da diese vom tatsächlichen Einsatz der oder des jeweiligen Beschäftigten und vom Pflegeeinrichtungstyp abhängig sind. Ihre Berücksichtigung würde das regional übliche Entlohnungsniveau verfälschen.
Hinweis 2: Als pflegetypische Zuschläge werden Zuschläge für Nacht-, Sonntags- und Feiertagsarbeit berücksichtigt. Die regional üblichen Niveaus dieser Zuschläge werden auf Grundlage der Angaben zu den in der jeweiligen Region angewendeten Tarifverträgen und kirchlichen Arbeitsrechtsregelungen ermittelt. Dargestellt wird jeweils der regionale Durchschnitt der entsprechenden Zuschläge.
Stand 30.09.2026