Folge 68: ME/CFS Therapieoptionen zwischen Evidenz, Erfahrung und Symptomkontrolle
Für ME/CFS gibt es derzeit keine ursächliche Therapie. Umso wichtiger sind eine frühzeitige Diagnose, konsequentes Pacing und eine individuelle symptomorientierte Behandlung.
In dieser Folge diskutieren Kristine Engeleit und Kristina Sievert aktuelle Therapieansätze, Off-Label-Anwendungen, den Umgang mit Komorbiditäten wie PoTS sowie die Rolle von Nahrungsergänzungsmitteln. Eine kompakte Orientierungshilfe für die hausärztliche Praxis und die Begleitung von Menschen mit ME/CFS.
Folge 67 ME/CFS erkennen, diagnostizieren, begleiten

Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom ist eine komplexe und oft schwer erkennbare Erkrankung, die seit der COVID-19-Pandemie deutlich an Bedeutung gewonnen hat. Doch wie erkennen Hausärztinnen und Hausärzte die Erkrankung frühzeitig und welche Rolle spielt die Post-Exertional Malaise (PEM) bei der Diagnosestellung?
In dieser Folge sprechen die Hausärztin Kristine Engeleit und die Apothekerin Kristina Sievert über typische Symptome, die klinische Diagnostik, wichtige Differentialdiagnosen und die Bedeutung einer wertschätzenden Begleitung von Betroffenen. Praxisnah, aktuell und mit wertvollen Tipps für den hausärztlichen Versorgungsalltag.
Folge 66: Spezifische Immuntherapie – Indikation, Durchführung & Wirtschaftlichkeit
Allein von der AOK Niedersachsen werden jedes Jahr über 9 Millionen Euro für Therapieallergene ausgegeben. Dabei haben nur ein Viertel aller betroffenen Versicherten eine Therapiedauer von mindestens 2,8 Jahren.
Eine Spezifische Immuntherapie (SIT) wirkt am besten, wenn sie konsequent über den gesamten Therapiezeitraum durchgeführt wird. Worauf kommt es also an? Warum sollten zugelassene Therapieallergene eingesetzt werden? Für wen eignet sich eine subkutane, für wen eine sublinguale Therapie?
Fakt ist: Die Begleitung auch durch Sie als Hausärztinnen und -ärzte stellt eine wertvolle Unterstützung für die Patientinnen und Patienten dar, diese anspruchsvolle Therapie durchzuhalten. Hören Sie gern rein!
Folge 65: PPI - sinnvoll verordnen, Risiken erkennen

Protonenpumpeninhibitoren sind aus dem Praxisalltag kaum wegzudenken. Doch wann ist ihr Einsatz tatsächlich notwendig? Welche Risiken können bei einer langfristigen Anwendung entstehen? Und welche klinisch relevanten Wechselwirkungen sollten im Praxisalltag besonders beachtet werden? Über den rationalen Einsatz von PPI sprechen Tina Sievert und Dr. Kathrin Lind in dieser Folge des AOK-Praxis-Talks.
Folge 64: Impfen bei Immundefizienz - richtig wirtschaftlich verordnen
Die Apothekerinnen Dr. Kathrin Lind und Tina Sievert widmen sich in dieser Folge einem besonderen Thema: Impfungen bei eingeschränktem Immunsystem. Sie beleuchten, welche Impfungen im Zusammenhang mit einer Transplantation erneut erforderlich sein können und welche individuellen Faktoren dabei berücksichtigt werden müssen.
Welche Besonderheiten sind bei immunsupprimierten Patientinnen und Patienten zu beachten? Und wie läuft die Abrechnung solcher Impfungen in der Praxis ab?
Neben fachlichen Hintergründen geben die beiden praxisnahe Einblicke in organisatorische Aspekte – etwa wann eine Kostenübernahme beantragt werden sollte und worauf im Alltag besonders geachtet werden muss. Eine informative Folge für alle, die sich mit Impfstrategien in komplexen Versorgungssituationen beschäftigen – hören Sie gern rein!
6: Sprechstundenbedarf – Kompakt erklärt | Update 2026
Was gehört zum Sprechstundenbedarf – und was nicht? Die Folge liefert einen praxisnahen Überblick über die wichtigsten Grundlagen, aktuelle Regelungen und typische Fehlerquellen. Verständlich und kompakt wird erläutert, welche Mittel über den Sprechstundenbedarf verordnet werden dürfen und wo klare Abgrenzungen, etwa zum Praxisbedarf oder zu patientenbezogenen Verordnungen, notwendig sind.
Außerdem im Fokus: die neuen Rabattvertragsregelungen im Sprechstundenbedarf ab Juli 2026 und ihre Auswirkungen auf Vertragsärztinnen und -ärzte. Praxisnahe Tipps und die wichtigsten Erkenntnisse zum Mitnehmen runden die Episode ab.
Folge 63 Endometriose im Hausarztalltag: früh erkennen und leitliniengerecht handeln
Endometriose ist eine häufige, aber oft spät erkannte chronisch-entzündliche Erkrankung. Hausärztinnen und Hausärzte spielen eine Schlüsselrolle bei der frühen Verdachtsdiagnose, Weichenstellung und langfristigen Begleitung betroffener Patientinnen.
In dieser Folge des AOK-Praxis-Talks sprechen zwei Apothekerinnen der AOK Niedersachsen über die aktuellen Empfehlungen der S2k-Leitlinie Endometriose und deren praktische Umsetzung im hausärztlichen Alltag.

