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Herzinsuffizienz ist in Deutschland sozial ungleich verteilt. Das zeigt der „Gesundheitsatlas Deutschland Herzinsuffizienz“, den das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) anlässlich des Weltherztags veröffentlicht hat.

Das Bild zeigt eine Frau, die ihre Hände auf ihr Herz hält. Es handelt sich um ein Symbolbild für Herzinsuffizienz.

Warum sich das Risiko für Herzinsuffizienz lange vor der Erkrankung beeinflussen lässt und welche Ansatzpunkte dabei besonders wichtig sind, erläutert Heribert Schunkert vom Deutschen Herzzentrum München.

Übergewicht ist ein Risikofaktor für Herzinsuffizienz.

Das Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) hat die Voraussetzungen und Abläufe der Förderung festgelegt.

Neubau eines Gebäudes

Drei Angebote der AOK erhalten den Deutschen Gesundheits-Award 2026: die App AOK Schwanger, der AOK-Gesundheitsnavigator und der AOK-Pflegenavigator. Grundlage der Auszeichnung ist eine Verbraucherbefragung des Deutschen Instituts für Service-Qualität (DISQ) und ntv.

Deutscher Gesundheits-Award 2026

Die AOK hat ihr Internet-Angebot um einen Patienten-Trainer für das Arztgespräch ergänzt. Er unterstützt Patientinnen und Patienten dabei, sich gezielt und strukturiert auf anstehende Gespräche in der Arztpraxis oder im Krankenhaus vorzubereiten.

Ärztin erklärt einer Patientin in der Praxis gemeinsam eine Entscheidung anhand eines Tablets

Kliniken und Praxen haben 2025 rund 17 Prozent mehr Fälle mit Leistungen des Hybrid-DRG-Kataloges abgerechnet als 2024, das ergaben Berechnungen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO).

Augen-OP im ambulanten Setting

Pflegefachpersonen können künftig deutlich mehr Hilfs- und Pflegehilfsmittel empfehlen. Der GKV-Spitzenverband hat die entsprechenden Richtlinien nach den gesetzlichen Änderungen durch das BEEP überarbeitet. Neu hinzugekommen sind unter anderem Produkte für Inkontinenz, Tracheostoma, Dekubitus- und Stomaversorgung. Eine ärztliche Verordnung ist bei entsprechender Empfehlung grundsätzlich nicht erforderlich.

Für Patientenschulungen gelten aktualisierte Empfehlungen. Künftig können die Programme unter bestimmten Voraussetzungen auch digitale Leistungsanteile enthalten. Zudem wurden die Anforderungen an Schulungsprogramme und Wirksamkeitsnachweise konkretisiert sowie die Regelungen zur Adipositas angepasst.

Patientenschulung in einer Gruppe: Mehrere Menschen sitzen im Kreis und hören einer sprechenden Teilnehmerin zu.

Die GKV-Spitzenverband, der Verband der Privaten Krankenversicherung und die Deutsche Krankenhausgesellschaft haben sich auf die Vergütung für sektorenübergreifende Versorgungseinrichtungen (süV) geeinigt.

Foto: LÄndliche Klinik

Der Medizinische Dienst hat im vergangenen Jahr bundesweit 11.735 fachärztliche Gutachten zu vermuteten Behandlungsfehlern erstellt. In mehr als jedem vierten Fall bestätigte das Gutachten einen Behandlungsfehler mit Schaden.

OP-Besteck auf grüner Unterlage

Für die ambulante und stationäre medizinische Rehabilitation gelten seit dem 1. Juli 2026 angepasste indikationsspezifische Rahmenempfehlungen zur muskuloskeletalen und kardiologischen Rehabilitation. Die Fachpublikationen sind ab sofort auf der Website der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) verfügbar.

Seniorin sitzt auf einem Gymnastikball, hält einen Ball in beiden Händen und wird von einer Fachkraft gestützt

Der Medizinische Dienst Bund hat die Qualitätsprüfungs-Richtlinien (QPR) für ambulante Pflege- und Betreuungsdienste angepasst. Seit dem 30. Juli 2026 gilt: Regelprüfungen müssen grundsätzlich zwei Arbeitstage im Voraus angekündigt werden. Grundlage der Änderung ist das Gesetz zur Befugniserweiterung und Entbürokratisierung in der Pflege (BEEP).

Immer mehr Mädchen werden wegen Essstörungen im Krankenhaus behandelt.

Foto: Junge Frau im Gespräch mit einer Psychotherapeutin

Seit dem 1. Juli 2026 gelten neue Qualitätsprüfungs-Richtlinien (QPR) für ambulante Pflege- und Betreuungsdienste. Die Qualitätsprüfung richtet sich nun stärker auf die tatsächliche Versorgungsqualität, fachlich begründete Pflegeprozesse und eine neue Bewertungssystematik aus. Erstmals werden auch Spezialdienste der Außerklinischen Intensivpflege (AKI) und psychiatrischen häuslichen Krankenpflege (pHKP) gesondert geprüft.

Ältere Dame, die in einem Rollstuhl sitzt, lächelt eine weibliche Pflegekraft an.

Seit Juli 2026 können auch Leistungen der außerklinischen Intensivpflege (AKI) im Rahmen einer Videosprechstunde verordnet werden. Das gilt allerdings nur für Folgeverordnungen und mit Einschränkungen.

Ärztin tippt eine Nachricht am Computer

Der Medizinische Dienst Bund hat die Regelungen zur Durchführbarkeit von Qualitätsprüfungen in Pflegeeinrichtungen aktualisiert. Die neuen Vorgaben gelten seit dem 1. Juni 2026 und regeln Prüfungen auch in Krisensituationen. Ergänzend steht ein FAQ zur praktischen Umsetzung der neuen Regelungen bereit.

Älterer Mann mit Rollator gestützt von einem Altenpfleger

Zwei neue Grundlagenmodule in der AOK Pflege-Mediathek vermitteln praxisnah, wie Digitalisierung den Pflegealltag verändert. Von Chancen und rechtlichen Rahmenbedingungen bis zu Prozessen, Technologien und Daten erhalten Pflegeeinrichtungen einen kompakten Einstieg in zentrale Entwicklungen und Anwendungen.

Für Stimm-, Sprech-, Sprach- und Schlucktherapeutinnen und -therapeuten ändern sich die Vergütungssätze. Hintergrund ist eine Einigung der Vertragspartner auf eine längere Vor- und Nachbereitungszeit sowie eine strukturelle Anpassung der Leistungsvergütung. Die neuen Preise gelten ab dem 1. Juli 2026.

Stimm-, Sprech-, Sprach- und Schlucktherapie: Symbolbild zeigt Mädchen beim Training

Der G-BA hat Änderungen an der HKP-RL sowie am Leistungsverzeichnis beschlossen, die seit dem 12. Dezember 2025 in Kraft sind. Die Änderungen umfassen Klarstellungen, Anpassungen, neue Leistung im Leistungsverzeichnis sowie der Wegfall befristeter Sonderregelungen.

Eltern können ab Januar 2026 die Ergebnisse der zahnärztlichen Früherkennungsuntersuchungen ihrer Kinder direkt im Kinderuntersuchungsheft nachvollziehen. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat das Heft umfassend überarbeitet, um die Bedeutung der zahnmedizinischen Vorsorge weiter zu stärken.

Patientin lächelt Zahnarzt an