Fachportal für Leistungserbringer

Mehr Auszubildende in der Pflege: Zahl steigt 2025 erneut

Immer mehr Menschen in Deutschland entscheiden sich für eine Ausbildung in der Pflege: 2025 wurden rund 64.300 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen: Ein Plus von acht Prozent. Insgesamt befanden sich so viele Auszubildende wie noch nie in der Pflege. Auch das Pflegestudium gewinnt an Bedeutung. Gleichzeitig steigt der Anteil männlicher Auszubildender deutlich.

News Arztpraxen
Junge Pflegerinnen laufen lächelnd durch ein Gebäude
iStock.com/Drazen-Zigic

Destatis: Acht Prozent neue Ausbildungsverträge

Die Zahl der Auszubildenden in der Pflege ist 2025 gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden rund 64.300 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen. Das ist ein Plus von acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt befanden sich zum Jahresende rund 158.000 Menschen in einer Pflegeausbildung, so viele wie noch nie seit Einführung der generalistischen Ausbildung.

Pflegeberuf bleibt weiblich geprägt – Männer holen auf

Der Pflegeberuf wird weiterhin überwiegend von Frauen gewählt: 71 Prozent der neuen Auszubildenden waren weiblich. Gleichzeitig wächst der Männeranteil deutlich. Die Zahl männlicher Auszubildender stieg um 15 Prozent, während die Zahl der Frauen um sechs Prozent zunahm.

Pflegestudium gewinnt an Bedeutung

Im Jahr 2025 haben nach vorläufigen Ergebnissen rund 800 Studierende ein Pflegestudium begonnen. Mit diesem 2024 eingeführten Studium erreichen sie neben dem akademischen Grad eines Bachelors auch den Ausbildungsabschluss Pflegefachfrau beziehungsweise Pflegefachmann. Unter den Studierenden mit Neuvertrag waren ebenfalls mehr Frauen (77 Prozent) als Männer (22 Prozent). Zum 31. Dezember 2025 lag die Anzahl der Pflegestudierenden insgesamt bei rund 1 800.

Generalistische Ausbildung als Grundlage