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Hybrid-DRGs verfehlen ihr Ziel

Kliniken und Praxen haben 2025 rund 17 Prozent mehr Fälle mit Leistungen des Hybrid-DRG-Kataloges abgerechnet als 2024, das ergaben Berechnungen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO).

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Augen-OP im ambulanten Setting
iStockfoto/bojanstory

Mehr Fälle, höhere Ausgaben

Ambulante Einrichtungen und Kliniken haben 2025 mit sogenannten Hybrid-DRGs erneut mehr Leistungen erbracht und höhere Erlöse erzielt als im vergangenen Jahr. Nach Berechnungen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) wurden 2025 rund 17 Prozent mehr Fälle mit Leistungen des Hybrid-DRG-Kataloges abgerechnet als 2024. Für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) stiegen damit die inflationsbereinigten Ausgaben in dem Bereich um 14 Prozent, das entspricht 360 Millionen Euro. Für 2026 prognostiziert das WIdO einen weiteren Anstieg der Ausgaben und Behandlungsfälle.

Ambulantisierung bleibt aus

Hybrid-DRGs sind Fallpauschalen, mit denen bestimmte Eingriffe in vertragsärztlichen Einrichtungen und Kliniken seit 2024 einheitlich vergütet werden. Die auf Basis der Hybrid-DRGs abgerechneten Leistungen sind nicht neu hinzugekommen. Die gleichen Leistungen wurden bislang von Krankenhäusern und Vertragsärztinnen und -ärzten nur anders abgerechnet – entweder stationär als Fallpauschale oder ambulant am Krankenhaus und im vertragsärztlichen Bereich nach dem Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM). Das WIdO hat auf dieser Basis einen „Warenkorb“ entsprechender Leistungen zusammengestellt. Für rund 1,3 Millionen Behandlungen, die 2025 über die betrachteten Leistungen abgerechnet wurden, gaben die gesetzlichen Krankenkassen etwa 2,9 Milliarden Euro aus. Die Verlagerung von stationären Leistungen in den ambulanten Bereich, die damit gefördert werden soll, fand indes kaum statt: Während die Fallzahlen bei den Vertragsärztinnen und -ärzten im Vergleich der Jahre 2024 und 2025 um 65 Prozent stiegen (von rund 219.000 auf 363.000 Fälle), erhöhte sich auch in Kliniken die Anzahl entsprechender Behandlungen um sechs Prozent (von rund 932.000 auf 986.000 Fälle).

Ambulante Behandlungen sind sicher