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31.05.2022 Neue Coronaprämie für die Pflege

News Krankenhaus

Die Bundesgesregierung hat die Details zur Corona-Bonuszahlung für Pflegekräfte geregelt.

Foto: Erschöpfte Pflegerin
iStock / PIKSEL

Klare Vorgaben für die Klinken

Das Bundesgesundheitsministerium hat im Zusammenhang mit den aktuellen Corona-Bonuszahlungen für Pflegekräfte gestaffelte Prämien für verschiedene Personalgruppen beschlossen. Demnach sollen die Beschäftigten in der Pflege auf Intensivstationen bis zu 2.500 Euro erhalten; für das Pflegepersonal auf bettenführenden Normalstationen sind maximal 1.700 Euro vorgesehen. Damit hat das Ministerium den Spielraum der Kliniken bei der Vergabe der Mittel gegenüber den bisher geltenden Regelungen erheblich eingeschränkt. Hintergrund ist, dass die Verteilung der Mittel durch die Klinikträger im vergangenen Jahr vielfach kritisiert worden war.

Die erneute Auszahlung von Coronaprämien für die Pflege hatte die Ampelkoalition bereits in ihrem Koalitionsvertrag festgeschrieben und dafür insgesamt eine Milliarde Euro zur Verfügung gestellt. Krankenhäuser erhalten die Gelder, um ihren Beschäftigten in der Pflege einen Ausgleich für die Belastungen der Coronapandemie des vergangenen Jahres zu zahlen. Laut Kabinettsbeschluss sind die Pflegeboni bis zu einer Höhe von 3.000 Euro von Steuern und Sozialabgaben befreit.

Auch Leiharbeitskräfte profitieren

Insgesamt überweist der Spitzenverband Bund der Krankenkassen den Kliniken nun 500 Millionen Euro zur Verteilung unter ihren Pflegeteams. Einen Anspruch auf die Mittel haben jedoch nur Beschäftigte in Krankenhäusern, die 2021 mehr als zehn Covid-19-Patienten mindestens 48 Stunden lang beatmet haben und mindestens drei Monate am Standort beschäftigt waren. (Wer mehrfach für drei Monate im selben Haus gearbeitet hat, kann die Prämie nur einmal erhalten.) Anders als bisher vorgesehen, werden bei der Verteilung der Boni nun auch Leiharbeitskräfte berücksichtigt. Weitere 500 Millionen Euro hat die Ampelkoalition für Pflegeboni im Bereich der Langzeitpflege (Stationäre Pflegeeinrichtungen) zur Verfügung gestellt.

Auszahlung ab Mitte Juli

Die Krankenhäuser, die die Voraussetzungen erfüllen, werden bis zum 30. Juni 2022 vom Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) ermittelt und informiert. Eine entsprechende Liste wird auf der Webseite des InEK veröffentlicht. Am 11. Juli 2022 überweist das Bundesamt für soziale Sicherung (BAS) den gesamten Betrag an den Spitzenverband Bund der Krankenkassen, der die Gelder an die Kliniken überweist. Die Häuser haben anschließend vier Wochen Zeit, die Gelder auszuzahlen. Nicht ausgezahlte Mittel müssen zurückgezahlt werden.

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