Die dritte Säule der Krankenhausfinanzierung
Auch 2024 haben die Länder zu wenig in ihre Kliniken investiert. Doch die Einführung der Vorhaltefinanzierung werde zu einem Umdenken führen, glaubt Nils Dehne von der Allianz kommunaler Großkrankenhäuser.

Wie die Länder zur Krise der Kliniken beitragen
Die Aufgaben in der Finanzierung der Krankenhäuser sind klar verteilt – zumindest auf dem Papier: Die Krankenkassen tragen die Betriebskosten, die Bundesländer sollen Investitionen finanzieren. Doch auch 2024 haben die Länder nach Auswertungen der Deutschen Krankenhausgesellschaft nicht genug Geld in den Sektor gesteckt, um die Häuser auch nur in ihrem Bestand zu erhalten. Stattdessen hat sich der Bund zunehmend als dritter Geldgeber etabliert: Seit der Corona-Pandemie sind Milliarden Euro an Steuermitteln in den reformbedürftigen Sektor geflossen. Die Strukturen blieben kleinteilig und ineffizient, die Fallzahlen niedrig, der Investitionsstau wächst. Die Einführung der Vorhaltefinanzierung werde schon bald zu einem Umdenken führen, meint Nils Dehne von der Allianz kommunaler Großkrankenhäuser: „Die Länder werden entscheiden müssen, ob und wie sie hoch verschuldete Standorte erhalten möchten.“ Lesen Sie im aktuellen „Blickpunkt Klinik“, wie die Rollen in der Krankenhausfinanzierung neu verteilt werden, welche Hoffnungen auf dem Transformationsfonds ruhen und was die aktuellen Entwicklungen für die Versicherten bedeuten.
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