Innovationsfonds: Viele Projekte, schwieriger Transfer
Seit 2016 fördert der Innovationsausschuss mit Milliardenmitteln neue Versorgungsmodelle in der gesetzlichen Krankenversicherung. Zehn Jahre nach dem Start fällt die Bilanz ambivalent aus: Zwar wurden mehr als 800 Projekte unterstützt, doch der Weg in die Regelversorgung bleibt häufig lang und komplex.

Analyse zeichnet die Entwicklung nach
Ein ausführlicher Beitrag in Gesundheit + Gesellschaft 04/2026 (G+G) zeichnet die Entwicklung des Förderinstruments nach – von der politischen Zielsetzung über die finanzielle Ausstattung bis hin zu den bisherigen Ergebnissen. Dabei wird auch eingeordnet, welche Rolle der Innovationsfonds in der gesundheitspolitischen Architektur spielt und wie sich die Förderbedingungen verändert haben.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie erfolgreich Projekte tatsächlich in die Versorgung überführt werden. Der Beitrag beleuchtet, welche Hürden bestehen, warum Transferempfehlungen nicht automatisch zu einer Umsetzung führen und welche strukturellen Probleme den Übergang erschweren. Zugleich wird dargestellt, welche Faktoren darüber entscheiden, ob Projekte verstetigt werden.
Der vollständige Beitrag analysiert zudem anstehende Sparmaßnahmen und aktuelle Reformvorschläge und diskutiert, wie der Innovationsfonds künftig stärker auf die praktische Umsetzung ausgerichtet werden könnte.
Zur Analyse in G+G
- Gesundheit + Gesellschaft 04/2026Dr. Miriam Schulzendorff, Christina Louise Schliewe: Ideen im Probelauf