Fachportal für Leistungserbringer
Alle Berufsfelder
Angebote anzeigen für: Fachportal für Leistungserbringer
Warum wird diese Angabe benötigt?

Die AOK-Gemeinschaft gliedert sich in elf eigenständig agierende AOKs, welche regionale Angebote und Inhalte für Sie bereithalten.

Damit Sie zutreffende regionale Informationen erhalten, müssen Sie eine AOK/Region auswählen.

Der Schutz Ihrer Daten ist uns wichtig! Ihre Regionalisierungsdaten werden ausschließlich lokal innerhalb Ihres Browsers als Cookie gespeichert, eine Speicherung oder Verarbeitung dieser Daten durch die AOK erfolgt zu keinem Zeitpunkt.

Berufsfeld: Pflege Ändern Gewähltes Berufsfeld: Pflege Zurück zur Übersicht

08.07.2022 Pflege-Report: Hospizdienste besser einbinden

News Pflege

Mehr Lebensqualität und weniger unnötige Klinikaufenthalte am Lebensende: Damit das gelingt, müssten Hospizdienste fester Teil der Langzeitpflege werden, so die AOK.

Junger Pflege hält die Hand einer älteren Frau die im Rollstuhl sitzt
iStockphoto.com/Obencem

Hospizdienste stärker einbinden

Um Pflegebedürftige in der letzten Lebensphase gut begleiten zu können, sollten Hospizdienste stärker in Einrichtungen der Langzeitpflege eingebunden werden. Das schließt der AOK-Bundesverband aus dem jetzt veröffentlichten Pflege-Report 2022 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO).

Demnach verbrachte rund jeder dritte innerhalb eines Jahres verstorbene AOK-Versicherte in einem Pflegeheim, mehr als die Hälfte davon wurde in den letzten zwölf Wochen vor dem Tod mindestens einmal in ein Krankenhaus verlegt.

Anspruch des „würdevollen Sterbens“

Dr. Carola Reimann, Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, sieht in der stärkeren Integration der Hospizdienste in den Langzeitpflegeeinrichtungen die Chance, dass Menschen in den Pflegeheimen und ihre Angehörigen in der letzten Phase gut begleitet werden können. Dazu gehörten auch die Verbesserung der sektorenübergreifenden Prozesse und die Stärkung der berufsgruppenübergreifenden Zusammenarbeit, erklärte sie bei der Vorstellung des Reports.

Pflege-Report 2022: Cover
Wissenschaftliches Institut der AOK (WIdO)

„Viele pflegebedürftige Menschen könnten bis zum Versterben also auch im Pflegeheim bleiben, sofern hier eine engere Zusammenarbeit aller Beteiligten, in erster Linie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflegeeinrichtung mit den Hausärzten, Krankenhäusern und Rettungsdiensten gelingt. Die unterschiedlichen Akteure, also Ärztinnen, Pflegerinnen, Therapeutinnen, Sterbebegleiterinnen, Hauptamtliche wie Ehrenamtliche sowie Angehörige und Zugehörige oder Betreuende, müssen eng kooperieren, um bestmöglich im Sinne der Betroffenen agieren zu können“, so Reimann.

Der Anspruch eines „würdevollen Sterbens“ im Heim dürfe nicht an mangelnder Zusammenarbeit zwischen den Professionen und fehlenden Ressourcen scheitern. Versorgung, Pflege und Begleitung am Lebensende –  schon jetzt Bestandteil der Langzeitpflege – können laut der Verbandschefin nur dann gut funktionieren, „wenn auch ausreichend Personal zur Verfügung steht“.

Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase

Mit dem Hospiz- und Palliativgesetz (HPG) wurde nach Worten Reimanns bereits eine Vielzahl an Veränderungen angestoßen, etwa das GKV-Angebot einer „Gesundheitlichen Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase“, die insbesondere den Blick auf medizinische Behandlungsfragen am Lebensende richtet.

Vollstationäre Einrichtungen der Langzeitpflege und der Eingliederungshilfe erhalten für die Etablierung von Angeboten eine Vergütung durch die Krankenkassen. Allerdings sei bisher nicht bekannt, „wie dieses Gesetz in der stationären Langzeitpflege im Versorgungsalltag wirkt und ob die Menschen davon profitieren“.

Die aktuelle Ausgabe als PDF

Lesen Sie jetzt die gesamte Ausgabe von PRO DIALOG

PRO DIALOG vom 08.07.2022

Die meisten Patientenverfügungen fußen auf Standardformularen. Das Advance Care Planning (ACP) hingegen setzt auf eine individuelle Betrachtung. Das erfordert eine qualifizierte Gesprächsbegleitung.

Pro Dialog vom 8. Juli 2022

Newsletter für Ärzte und Praxisteams

Kooperation von AOK und Ärzte Zeitung

Die AOK-Sonderseiten mit dem Titel „PRO DIALOG“ erscheinen alle 14 Tage freitags in der Ärzte Zeitung. Ziel der Kooperation ist es, Ärzte und Praxisteams aktuell über Projekte, Publikationen und Positionen der AOK zu informieren. Mit diesem Newsletter verpassen Sie keine Ausgabe mehr. 

Zum Archiv

Im PRO-DIALOG-Archiv finden Sie eine Übersicht der bisherigen Ausgaben.

Kontakt zur AOK

Ansprechpartner finden

Finden Sie schnell und einfach Ihren Ansprechpartner passend zum Thema.

Zur Ansprechpartnersuche

Kontakt aufnehmen

Sie haben Fragen und Hinweise? Die Experten der AOK helfen Ihnen gern weiter.

Zu den Kontaktangeboten