Fachportal für Leistungserbringer

Das digitale Organspende-Register wächst

Im Jahr 2025 sammelte das Register 223.000 Erklärungen ein.

News Apotheken
Transport eines Transplantationsorgans
iStockfoto/sturti

Mehr als 570.000 Registrierte

Immer mehr Menschen nutzen die Möglichkeit, ihre persönliche Entscheidung zur Organ- und Gewebespende online zu dokumentieren. Das geht aus dem aktuellen Jahresbericht zum Register für Erklärungen zur Organ- und Gewebespende (OGR) hervor, den das Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) heute veröffentlicht hat. Demnach wurden im Jahr 2025 rund 223.000 Erklärungen im Register abgegeben. Seit Start des Registers im März 2024 lagen damit zum Jahresende 2025 insgesamt mehr als 451.000 Erklärungen vor. Bis heute zählt das BfArM mehr als 570.000.

Vier von fünf spenden ohne Einschränkung

Dabei fällt die steht die große Mehrheit der Erklärungen positiv aus: 81 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer des Portals stimmten einer Spende uneingeschränkt zu. Rechnet man eingeschränkte Zustimmungen hinzu, bei denen zum Beispiel einzelne Organe oder Gewebe von einer Spende ausgeschlossen werden, machen insgesamt rund 88 Prozent potenzielle Organ- und Gewebespenden möglich. Verschiedenen Altersgruppen entscheiden hierbei unterschiedlich: Während jüngere Menschen häufiger einzelne Organe oder Gewebe von einer Spende ausschließen, dokumentieren ältere Menschen häufiger einen Widerspruch gegen eine Organ- und Gewebespende. Regionale Analysen ergeben zudem, dass in den östlichen Bundesländern tendenziell mehr Widersprüche dokumentiert werden.

Digitaler Zugang wird wichtiger

Deutlich wird im Bericht auch die wachsende Bedeutung digitaler Zugänge im Gesundheitswesen. 73 Prozent der Register-Nutzerinnen und -nutzer gelangten über die Apps der Krankenversicherungen und die dort verfügbare GesundheitsID auf die Plattform.  Vor allem Menschen ab 40 Jahren entschieden sich häufiger für diesen Weg. Jüngere Altersgruppen nutzen dagegen häufiger die direkte Anmeldung über die Webseite des Registers mittels Online-Ausweisfunktion. Auch mit der verpflichtenden Nutzung der elektronischen Patientenakte (ePA) für Leistungserbringer im Oktober 2025 stieg die Zahl die monatlichen Einträge deutlich an.

Zwei Wege zur digitalen Registrierung

Kontakt zu Ihrer AOK

Ansprechpartner finden

Finden Sie schnell und einfach Ihren Ansprechpartner passend zum Thema.

Zur Ansprechpartnersuche

Kontakt aufnehmen

Sie haben Fragen und Hinweise? Die Experten und Expertinnen der AOK helfen Ihnen gerne weiter.

Zu den Kontaktangeboten Zum Kontaktformular