Fachportal für Leistungserbringer

Resiliente Krankenhäuser in Krisen und Katastrophenfällen

Kliniken haben besondere Aufgaben im Bevölkerungsschutz. Lesen Sie im neuen „Blickpunkt Klinik“, was im Ernstfall auf die Häuser zukommen könnte und wie die Versorgung gesichert werden kann.

 

Startseite
Titelillustration: Stilisierte Darstellung eines Krankenhauses als Knotenpunkt im Bevölkerungsschutz. Um das Gebäude gruppieren sich Symbole für Warnung, Drohnen, Labordiagnostik, Cyberabwehr und Kommunikation. Mehrere Rettungswagen stehen bereit, medizinisches Personal ist im Vordergrund. Die Grafik verdeutlicht die Vernetzung von Akteuren und Technologien im Krisen- und Katastrophenfall.
AOK-Bundesverband

Worauf es jetzt ankommt

Bund, Länder und Kommunen suchen derzeit nach Wegen, ihre Krisenfestigkeit zu stärken – ein Thema, das auch die Gesundheitsversorgung und insbesondere Krankenhäuser betrifft. Wie ein Anschlag auf die Stromversorgung in Berlin kürzlich zeigte, sind viele Einrichtungen in Deutschland angreifbar und die Reaktionen schleppend. Das liegt auch am föderalen Sonderweg beim Bevölkerungsschutz, der auf Subsidiarität setzt, wo zentrale Leitung die Regel sein sollte. Ein wichtiger Baustein sei eine nationale Lagekoordination für die zivile Gesundheitsversorgung in Krisen, meint der Bundestagsabgeordnete Sascha van Beek (CDU): „Bund, Länder, Bundeswehr, Katastrophenschutz und Krankenhäuser müssen enger zusammenarbeiten und klare Abläufe für den Ernstfall entwickeln.“ Davon würde auch die reguläre Versorgung profitieren.

Ausgabe