Durchschnitts-BMI von 26: Deutsche werden immer schwerer
Mehr als die Hälfte der Erwachsenen (53,4 Prozent) hatte im Jahr 2025 einen Body-Mass-Index (BMI) über 25 und gilt damit als übergewichtig.

Mehr als die Hälfte hat Übergewicht
Übergewicht ist in Deutschland weit verbreitet: Mehr als die Hälfte der Erwachsenen (53,4 Prozent) hatte im Jahr 2025 einen Body-Mass-Index (BMI) über 25 und gilt damit als übergewichtig. 17,9 Prozent waren adipös, also stark übergewichtig mit einem BMI über 30. Das zeigen erste Ergebnisse des Mikrozensus 2025, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Dabei sind Männer sind deutlich häufiger zu dick als Frauen. Knapp zwei Drittel der Männer (62,6 Prozent) waren übergewichtig, jeder Fünfte (19,9 Prozent) adipös. Bei den Frauen lag der Anteil der Übergewichtigen bei 43,8 Prozent, 15,8 Prozent galten als adipös – ein Trend, der sich in den vergangenen Jahren verstärkt hat: Das durchschnittliche Körpergewicht der deutschen Bevölkerung ist in den vergangenen Jahren leicht gestiegen. So misst der sogenannte Durchschnittsmensch des Jahres 2025 im Schnitt 1,73 Meter und wiegt 78,3 Kilogramm. Vier Jahre zuvor lag das Durchschnittsgewicht noch bei 77,7 Kilogramm, 2017 bei 77,0 Kilogramm. Die Körpergröße blieb nahezu konstant.
Starke Unterschiede nach Alter und Geschlecht
Deutliche Unterschiede zeigen sich dabei zwischen den Geschlechtern. Frauen waren 2025 durchschnittlich 1,66 Meter groß und wogen 69,7 Kilogramm. Männer erreichten im Mittel 1,79 Meter Körpergröße und 86,5 Kilogramm Gewicht. Auch altersabhängige Unterschiede zeigen sich klar. Das Köpergewicht steigt bis ins mittlere Alter an und sinkt danach wieder. Am schwersten war die Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen mit durchschnittlich 81,3 Kilogramm, am leichtesten die der 18- bis 24-Jährigen mit 72,5 Kilogramm. Dabei waren die größten Erwachsenen waren diejenigen zwischen 18 und 24 Jahren mit einer Körpergröße von durchschnittlich 1,75 Metern, während Menschen ab 75 Jahren im Schnitt auf 1,68 Meter kamen.
Die Daten stammen aus dem Mikrozensus, der größten jährlichen Haushaltsbefragung der amtlichen Statistik. Rund ein Prozent der Bevölkerung wird dabei zu seinen Lebensbedingungen befragt. Die Angaben zu Körpergröße und Gewicht beruhen auf Selbstauskünften; 51 Prozent der Befragten machten hierzu Angaben. Gesundheitsfragen werden im Vierjahresrhythmus erhoben und sind freiwillig. Bei den Zahlen für 2025 handelt es sich um vorläufige Ergebnisse.