Welche Medikamente kommen bei postmenopausaler Osteoporose infrage?
Bisphosphonate wie Alendronsäure, Risedronsäure, Ibandronsäure oder Zoledronsäure sind etablierte Therapieoptionen bei postmenopausaler Osteoporose. Sie sind breit verfügbar und aufgrund generischer Präparate in der Regel wirtschaftlich einsetzbar. Die Therapie sollte risikoadaptiert gemäß aktueller DVO-Leitlinie1 erfolgen.
Bei Unverträglichkeit, Kontraindikationen oder unzureichendem Ansprechen auf Bisphosphonate kann Denosumab eine Alternative sein. Dabei sollten verfügbare Biosimilars und bestehende Rabattverträge berücksichtigt werden.
Wann kommen osteoanabole Wirkstoffe infrage?
Bei hohem Frakturrisiko, insbesondere nach osteoporotischen Frakturen oder bei unzureichendem Ansprechen auf antiresorptive Therapien, kommen osteoanabole Wirkstoffe wie Teriparatid, Abaloparatid oder Romosozumab in Betracht.
Bei der Verordnung von Teriparatid sollten auch verfügbare Biosimilars, vollsynthetische Analoga und bestehende Rabattverträge berücksichtigt werden.
Für wen kommt das DMP Osteoporose infrage?
Für geeignete Patientinnen kann eine Einschreibung in das DMP Osteoporose geprüft werden. Das Behandlungsprogramm AOK Curaplan Osteoporose ist im Oktober 2025 gestartet.
Wie unterscheiden sich die Kosten der Osteoporose-Wirkstoffe?
Die Kostenübersicht bietet eine Orientierung zur Wirtschaftlichkeit von Wirkstoffen zur Behandlung der postmenopausalen Osteoporose.
Quellen
Das Behandlungsprogramm AOK Curaplan Osteoporose ist zum Oktober 2025 gestartet. Sprechen Sie einfach für die Teilnahme geeignete Patientinnen und Patienten zur Einschreibung an. Mehr Informationen unter www.aok.de/gp/dmp/osteoporose oder bei Ihrer AOK vor Ort.
