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Berufsfeld: Pflege Ändern Gewähltes Berufsfeld: Pflege Zurück zur Übersicht

10.02.2022 Mindestlohn für die Pflege steigt

News Pflege

Die Pflegekommission hat sich auf höhere Löhne in der Altenpflege verständigt. Ab September 2022 greifen aber neue Entlohnungsregeln.

Pflegekraft füttert ältere Dame mit einen Löffel
©iStock.com/AlexRaths

Mehr Geld in der Altenpflege

Die Mindestlöhne für Beschäftigte in der Altenpflege in Deutschland sollen vom 1. September 2022 an schrittweise steigen. Das teilten das Bundesarbeitsministerium und das Bundesgesundheitsministerium mit. Die Erhöhung geht auf eine Empfehlung der Pflegekommission zurück.

Übersicht zu angekündigten Erhöhungsschritte der Pflegemindestlöhne

Das Bundesarbeitsministerium will nun per Verordnung die Empfehlungen verbindlich machen. Demnach sollen die Mindestlöhne für Hilfskräfte bis Ende 2023 schrittweise von derzeit zwölf auf 14,15 Euro steigen, für qualifizierte Hilfskräfte von 12,50 auf 15,25 Euro und für Pflegefachpersonen von 15 Euro auf 18,25 Euro.

 Pflegehilfskräftequalifizierte PflegehilfskräftePflegefachpersonen
ab 01.04.202212,55 Euro/Stunde13,20 Euro/Stunde15,40 Euro/Stunde
ab 01.09.2022 (neu)13,70 Euro/Stunde14,60 Euro/Stunde17,10 Euro/Stunde
ab 01.05.2023 (neu)13,90 Euro/Stunde14,90 Euro/Stunde17,65 Euro/Stunde
ab 01.12.2023 (neu)14,15 Euro/Stunde15,25 Euro/Stunde18,25 Euro/Stunde

 

Mehr Urlaubstage für Pflegekräfte

Zudem soll das Pflegepersonal mehr Urlaub über den gesetzlichen Anspruch hinaus erhalten. Bei Beschäftigten mit einer 5-Tage-Woche sollen es für das Jahr 2022 sieben Tage zusätzlich sein, für die Jahre 2023 und 2024 jeweils neun Tage.

Die Pflegekommission besteht aus acht Vertreter von Arbeitgebern und Arbeitnehmern der Branche. Vertreten sind auch die Kirchen, die einen eigenen Weg zur Festlegung von Löhnen und Arbeitsbedingungen (sogenannter Dritter Weg) haben. Die Beschlüsse der Kommission müssen von der Bundesregierung per Verordnung umgesetzt werden.

AOK veröffentlicht erstmals Daten zur tariflichen Bezahlung in der Langzeitpflege

Am Montag hatten die AOKs erstmals eine Übersicht über das in den einzelnen Bundesländern regional übliche Entgeltniveau veröffentlicht. Hintergrund ist, dass ab 1. September 2022 nicht tarifgebundene Pflegeanbieter nur noch Leistungen mit den Pflegekassen abrechnen dürfen, wenn sie sich bei der Bezahlung an geltenden Tarifverträgen oder dem regional üblichen Entgeltniveau orientieren. Das wurde mit dem Gesetz zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung (GVWG) beschlossen. Ziel dieser Regelung soll sein, die Bezahlung und die Arbeitsbedingungen in der Pflege zu verbessern.

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