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Digitalisierung: Anwendung bleibt herausfordernd

Die Digitalisierung deutscher Krankenhäuser hat sich nach Ergebnissen der dritten Erhebung des DigitalRadar deutlich verbessert.

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Foto: Hand tippt etwas auf einem Tablet-Display
iStock.com/alvarez

DigitalRadar Score steigt auf 55 Punkte

Die Digitalisierung deutscher Krankenhäuser hat sich seit dem Start des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG) deutlich verbessert. Das zeigen die ersten Ergebnisse der dritten Erhebung des DigitalRadar. Demnach stieg der durchschnittliche DigitalRadar Score von 33,3 Punkten in der ersten Erhebung im Jahr 2021 auf nun 55,0 von maximal hundert Punkten, ein Zuwachs von 21,7 Punkten beziehungsweise rund 65 Prozent. Auch gegenüber der zweiten Erhebung (42,4 Punkte) ist der Score nochmals deutlich gestiegen. Verbesserungen gegenüber der vorherigen Erhebung konnten in allen Ländern festgestellt werden. Insbesondere kleinere Krankenhäuser haben dabei ihren digitalen Reifegrad weiter gesteigert und konnten zu größeren Einrichtungen aufschließen. An der dritten Erhebung teil nahmen insgesamt nahmen 1.531 Krankenhäuser teil. Damit zählt der DigitalRadar international zu den umfassendsten als Längsschnitt angelegten Reifegradmessungen des digitalen Entwicklungsstandes von Krankenhäusern.

Integration in den klinischen Alltag bleibt herausfordernd

Die Fortschritte sind laut Konsortium „DigitalRadar Krankenhaus“ über sämtliche Dimensionen hinweg erkennbar: Besonders deutlich fallen die Verbesserungen in den Bereichen Strukturen und Systeme, Informationsaustausch und klinische Prozesse aus. Bei der Auswertung der Subdimensionen wird deutlich, dass organisatorische und infrastrukturelle Voraussetzungen für Digitalisierung inzwischen deutlich stärker ausgeprägt sind. Gleichzeitig bleiben Herausforderungen bei der breiten Nutzung digitaler Anwendungen und deren Integration in den klinischen Alltag.

Hintergrund: Krankenhauszukunftsgesetz