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Berufsfeld: Pflege Ändern Gewähltes Berufsfeld: Pflege Berufsfeld ändern

02.09.2021 Mehr als 15.000 ausländische Abschlüsse in der Pflege anerkannt

News Pflege

Der positive Trend der vergangenen Jahre verlor 2020 an Schwung.

iStock/monkeybusinessimages

Pflegefachfrauen- und -männer nach dem neuen Pflegeberufegesetz

Auch im Jahr 2020 haben sich mehr Fachkräfte ihre ausländischen Berufsqualifikationen anerkennen lassen als im Jahr davor – der größte Teil von Ihnen in medizinischen Berufen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, haben die zuständigen Behörden auch 800 potenzielle Pflegefachfrauen- und -männer nach dem neuen Pflegeberufegesetz anerkannt. Die ausländischen Fachkräfte sind damit die ersten, die diese Berufsbezeichnung tragen – noch bevor die ersten Auszubildenden zur Pflegefachfrau und zum Pflegefachmann ihre Ausbildung beenden. Im Bereich der klassischen Gesundheits- und Krankenpflege erfolgten 15.500 Anerkennungen. Für die Gesundheits- und Kinderkrankenpflege wurden 400 Qualifikationen anerkannt und für die Altenpflege 100. Mit deutlichem Abstand folgte der Arztberuf, der Bereich konnte 2020 insgesamt 7.600 weitere qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber verbuchen. Insgesamt wuchs der Gesundheitsmarkt im vergangenen Jahr um 29.900 neue Arbeitskräfte, das ist ein Plus von acht Prozent.

Zahl der Anerkennungen ging zurück

Dennoch schwächte sich der starke positive Trend der vergangenen Jahre deutlich ab –wahrscheinlich infolge der Corona-Pandemie, wie das Statistische Bundesamt vermutet. 2019 hatten die zuständigen Behörden in den Gesundheitsberufen noch 24 Prozent mehr Qualifikationen anerkannt als im Jahr davor, 2018 lag das Plus bei 27 Prozent. Der Anteil der medizinischen Gesundheitsberufe an der Gesamtheit der anerkannten Abschlüsse lag 2020 erneut bei zwei Drittel (67 Prozent) von 44.800. Insgesamt akzeptierten die zuständigen Behörden bundesweit fünf Prozent mehr Abschlüsse an als im Jahr davor (42.500). Dabei erkannten sie deutlich mehr Qualifikationen aus Ländern der Europäischen Union und dem übrigen Europa an (zusammen 17.900) als solche aus anderen Regionen der Welt. Unter den insgesamt 150 Herkunftsländern führte Bosnien-Herzegowina mit 3.600 anerkannten Abschlüssen das Feld an, gefolgt von Serbien (3.400) und Syrien (3.100).

Auswirkungen der neuen Rechtslage ungewiss

Ob und wie sich das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz (FEG) auswirkt, das am 1. März 2020 in Kraft getreten ist, bleibt vorerst unklar. Auch, ob die Corona-Krise einen Anstieg an Neuanträgen aufgrund des FEG verhinderte, lässt sich mit den vorliegenden Zahlen nicht ermitteln. Ein dämpfender Corona-Effekt liegt jedoch nach Ansicht des Statistischen Bundesamtes nahe, da pandemiebedingte Einreisebeschränkungen die Zuwanderung ausländischer Fachkräfte erschwerten.

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