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18.05.2021 Löhne von Fachkräften in der Pflege steigen

News Pflege

Die durchschnittlichen Bruttomonatsverdienste für vollzeitbeschäftigte Fachkräfte in Krankenhäusern und Pflegeheimen sind in den vergangenen zehn Jahren um rund ein Drittel gestiegen. Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit.

Junge Pflegerin geht mit einer älteren Dame im Garten spazieren und legt dabei ihren Arm auf ihre Schulter
©iStock.com/interstid

Mehr Einkommen für Gesundheits- und Krankenpfleger

Gesundheits- und Krankenpfleger haben 2020 im Schnitt 3.578 Euro brutto im Monat verdient. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sind das knapp 33 Prozent mehr als 2010.

Auch die Bruttomonatsverdienste von Fachkräften in Altenheimen stiegen laut Destatis in den vergangenen zehn Jahren um 32,8 Prozent auf im Schnitt 3.363 Euro. Bei Fachkräften in Pflegeheimen fiel der Anstieg mit 38,6 Prozent auf im Mittel 3.291 Euro noch etwas höher aus.

Die meisten Pflegekräfte arbeiteten in Heimen

Laut Destatis waren 2019 1,41 Millionen Menschen in Deutschland mit der Pflege, Betreuung oder Unterstützung Pflegebedürftiger beschäftigt.

EinrichtungBeschäftigtenzahl
Pflegeheime593.000
Ambulante Pflegedienste361.000
Pflegedienst in Krankenhäusern458.000

Mehr Beschäftigte in der Pflege

Die Bundesagentur für Arbeit hatte erst vor Kurzem mitgeteilt, dass die Zahl der Beschäftigten in der Alten- und Gesundheitspflege erneut gestiegen ist. Demnach gab es ist im Oktober 2020 in diesem Bereich rund 1,77 Millionen sozialversicherungspflichtige Angestellte. Das sind 43.300 Personen mehr als ein Jahr zuvor.

Zahl der Ausbildungsabschlüsse steigt 2019

Laut Destatis begannen 2019 knapp 71.300 Menschen eine Ausbildung in einem Pflegeberuf. Das waren acht Prozent mehr als im Vorjahr und 39 Prozent mehr als noch zehn Jahre zuvor. Rund 44.900 Lehrlinge schlossen ihre Ausbildung in diesem Jahr erfolgreich ab. Gegenüber dem Vorjahr ist das eine Steigerung von drei Prozent (43.600) und im Zehnjahresvergleich um 25 Prozent (35.900).

Steigende Zahlen der anerkannten Auslandsabschlüsse in der Krankenpflege

Insgesamt erhielten 15.500 Menschen mit ausländischen Abschlüssen in der Gesundheits- und Krankenpflege eine Anerkennung in Deutschland, so die Wissenschaftler. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Zuwachs von 49 Prozent.

2019 haben knapp zwei Drittel der anerkannten Abschlüsse in Europa (9.700) gemacht, rund ein Drittel in Asien (4.500). Am häufigsten hatten die Gesundheits- und Krankenpflegekräfte, die in Deutschland arbeiten wollten, ihre Ausbildung auf den Philippinen (2.900), in Bosnien und Herzegowina (2.300) sowie in Serbien (2.000) absolviert.

AOK fördert die Gesundheit von Pflegefachpersonen

Zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen professionell Pflegender ist es aus Sicht des AOK-Bundesverbandes wichtig, die vorhandenen Kompetenzen dieser Berufsgruppe effizienter zu nutzen. "Pflegefachpersonen müssen künftig eine stärkere Position in der interprofessionellen Zusammenarbeit mit anderen Berufen des Gesundheitswesens einnehmen", sagte Martin Litsch, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes. Das sei beispielsweise möglich, indem sie mehr Handlungsspielräume bei der Ausgestaltung der häuslichen Krankenpflege bekommen und regelhaft Hilfsmittel, die der Erleichterung der Pflege dienen, verordnen dürfen. Ebenso müsse ermöglicht werden, dass Pflegefachpersonen ihre klinische Expertise in den Versorgungsprozess, zum Beispiel von chronisch kranken Menschen, einbringen können.

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