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10.06.2020 Hilfe für Anbieter von Alltagsunterstützung

News Pflege

Anbieter im Bereich der Alltagsunterstützung werden für durch die Corona-Pandemie entstandene Verluste entschädigt. Konkret erstattet die Pflegeversicherung den Anbietern Mindereinnahmen und außerordentliche Aufwendungen. Das sieht das Zweite Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage nationaler Tragweite (2. Bevölkerungsschutzgesetz) vor.

Frau legt ihre Hand auf die eines Senionren der seine Gehilfe hält Frau berührt Senionrenhand auf einer Gehilfe
istockphoto.com/Lighthaunter

Erstattung von maximal 125 Euro pro Pflegebedürftigem

Die Pflegeversicherung erstattet Mindereinnahmen von höchstens 125 Euro monatlich für jeden Pflegebedürftigen, der die Dienste des Angebotes nicht in Anspruch nimmt. Über die Details der Kostenerstattung informiert der GKV-Spitzenverband auf seiner Website. Dort findet sich auch das Musterformular für die Geltendmachung sowie eine länderbezogene Liste der zuständigen Pflegekassen.

Anspruch auf Erstattung haben Anbieter von nach Landesrecht anerkannten Angeboten zur Unterstützung im Alltag nach § 45a SGB XI. Die Regelung tritt rückwirkend zum 28. März 2020 in Kraft. Das bedeutet: Auch finanzielle Verluste infolge von SARS-CoV-2, die bereits im März entstanden sind, können nach Angaben des GKV-Spitzenverbands erstattet werden.

Auch höhere Ausgaben zählen

Nach Angaben des GKV-Spitzenverbands können nicht nur Mindereinnahmen, sondern auch höhere Ausgaben von Anbietern geltend gemacht werden. Dazu zählen Personalaufwendungen infolge der Corona-Pandemie sowie erhöhte Sachmittelaufwendungen.

Die Pflegekassen rechnen allerdings anderweitige Einnahmen, zum Beispiel durch Kurzarbeitergeld, Arbeitnehmerüberlassung oder nach dem Infektionsschutzgesetz, bei der Ermittlung der Höhe des Erstattungsbetrags an.

Hintergrund: Unterstützung für Pflegebedürftige

Die Angebote zur Unterstützung im Alltag lassen sich in drei Bereiche aufgliedern. Dazu zählen erstens Betreuungsangebote für Pflegebedürftige mit besonderen Betreuungsbedarf. Ein Beispiel dafür sind Betreuungsgruppen, insbesondere für demenziell erkrankte Menschen. Zweitens gehören dazu Angebote zur Entlastung im Alltag, etwa durch Hilfen im Haushalt. Drittens sind damit Angebote zur Entlastung von Pflegenden gemeint. Diese können zum Beispiel durch Pflegebegleiter erfolgen.

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