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09.03.2022 Daten zur tariflichen Bezahlung in der Pflege jetzt abrufbar

News Pflege

Die AOKs veröffentlichen erstmals Daten zur tariflichen Bezahlung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Langzeitpflege in den einzelnen Bundesländern.

Altenpfleger pflegt älteren Mann (Symbolbild)
© AOK Gemeinschaft

Weitere Zulassungsvoraussetzung für die Versorgung

Hintergrund sind die Regelungen des Gesetzes zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung (GVWG), nach denen die Pflegekassen ab 1. September 2022 Versorgungsverträge nur noch mit Einrichtungen abschließen dürfen, die ihre Mitarbeitenden mindestens nach Tarif bezahlen. Daher mussten die Pflegeeinrichtungen im Land, die bereits an Tarifverträge oder kirchliche Arbeitsrechtsregelungen gebunden sind, den Landesverbänden der Pflegekassen im vergangenen Herbst Informationen zu den Tarifverträgen und deren Entlohnung melden.

Daten der Einrichtungen im Netz

Die Ergebnisse dieser Erhebung sind jetzt im Gesundheitspartner-Portal der AOK abrufbar. Neben der Übersicht über die Tarifverträge und kirchlichen Arbeitsrechtsregelungen werden durchschnittliche Brutto-Stundenlöhne für die Beschäftigtengruppen Hilfspersonal, Assistenzpersonal und Fachpersonen sowie die prozentuale Höhe der variablen pflegespezifischen Zuschläge auf den Stundenlohn in jedem Bundesland veröffentlicht.

Alle Pflegeeinrichtungen, die noch nicht nach Tarif bezahlen, sind verpflichtet, ihren Beschäftigten ab 1. September 2022 mindestens  Löhne auf Basis eines im jeweiligen Bundesland angewandten Tarifvertrages oder kirchlichen Arbeitsvertragsrichtlinien zu zahlen. Alternativ können sie sich bei der Bezahlung ihrer Beschäftigten an der in der Erhebung ermittelten durchschnittlichen Entlohnung für die jeweiligen Beschäftigtengruppen in ihrem Bundesland („regional übliches Entgeltniveau“) orientieren.

Gesetzliche Frist für die Datenlieferung: 28. Februar 2022

Alle nach dem SGB XI zugelassenen Einrichtungen sind gesetzlich verpflichtet, bis zum 28. Februar 2022 an die Landesverbände der Pflegekassen zu melden, an welchen Tarifvertrag respektive kirchlichen Arbeitsrechtsregelungen sie gebunden sind oder welchen Tarifvertrag sie als maßgeblich definieren. Auch Meldungen, die bis zum 30. April 2022 eingehen, werden noch berücksichtigt.

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