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11.08.2021 Bundesregierung beschließt Nationale Strategie zur Stillförderung

News Hebammenhilfe

Die Rahmenbedingungen für das Stillen sollen verbessert werden. Dazu zählt unter anderem auch, Beschäftigte in Gesundheitsberufen stärker zu qualifizieren.

Ein Baby wird gestillt.
©iStock.com/FamVeld

Stillstrategie soll Akzeptanz der Öffentlichkeit erhöhen

Das Stillen von Babys soll in Deutschland stärker fördert werden. Dazu hat das Bundeskabinett eine Nationale Strategie zur Stillförderung beschlossen. Ziel der jetzt vorgestellten Stillstrategie ist es, die Rahmenbedingungen für das Stillen zu verbessern sowie die Akzeptanz der Öffentlichkeit zu erhöhen. Auch sollen die Stillmotivation in Deutschland gesteigert und Frauen nach ihrem individuellen Bedarf unterstützt werden.

Sieben Strategiefelder für ein stillfreundlicheres Deutschland

Die Nationale Stillstrategie nimmt sieben Strategiefelder in den Fokus: evidenzbasierte Leitlinien, Aus-, Fort- und Weiterbildung, Präventions- und Versorgungsstrukturen, kommunale Stillförderung, Stillen und Beruf, Vermarktung von Muttermilchersatzprodukten und systematisches Stillmonitoring.

Leitlinien spielen eine wichtige Rolle

Laut den Experten kommt der Erarbeitung der evidenzbasierten Leitlinie „Stilldauer und Interventionen zur Stillförderung“ eine besondere Rolle zu. Da die Leitlinie Grundlage für diverse Maßnahmen in anderen Strategiefeldern sei, wird ihre Erarbeitung prioritär verfolgt und voraussichtlich im Jahr 2022 abgeschlossen, heißt es weiter.

Aus-, Fort- und Weiterbildung relevanter Berufsgruppen

Zudem sollen die relevanten Berufsgruppen im Rahmen der Aus-, Fort- und Weiterbildung die notwendigen Kenntnisse über Stillen und Stillförderung erhalten. So kann beispielsweise die Vermittlung von Stillwissen sowohl während des Medizinstudiums als auch während der entsprechenden Weiterbildung zum Facharzt (vor allem der Fachrichtungen Gynäkologie, Pädiatrie sowie Allgemeinmedizin und Innere Medizin) ausgebaut werden.

Eine Studie hatte von 2017 bis 2019 die Rahmenbedingungen des Stillens in Deutschland untersucht und ergeben, dass Deutschland bislang nur moderat stillfreundlich ist. Es sei wissenschaftlich gut belegt, dass Muttermilch die optimale Ernährung für Säuglinge sei und Stillen die Gesundheit von Mutter und Kind fördere, heißt es in der Nationale Strategie zur Stillförderung.

Die Nationale Strategie zur Stillförderung beruht auf Empfehlungen, die Fachleute von Berufs- und Fachverbänden, Krankenkassen, öffentlichen Institutionen, der Länder, medizinischer Fakultäten und Kliniken sowie der Nationalen Stillkommission erarbeitet haben.

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