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30.09.2020 Das ändert sich ab Oktober 2020

News Arzt & Praxis

Zum 1. Oktober müssen Vertragsärzte neue Formulare für Laboruntersuchungen und häusliche Krankenpflege verwenden. Auf diese Umstellung weist die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hin. Darüber hinaus finden Ärzte ab Oktober Informationen zur frühen Nutzenbewertung in der Verordnungssoftware.

Wissenschaftlerin in einem belebten Forschungslabor (Symbol)
© iStock.com/sturti

Neue Formulare für Labor und häusliche Krankenpflege

Konkret betreffen die Änderungen den Labor-Anforderungsschein (Muster 10A), sowie den Überweisungsschein für Laboratoriumsuntersuchungen als Auftragsleistung (Muster 10). Zum 1. Oktober 2020 haben diese Formulare neue Felder erhalten, die Ärzte bei der Verordnung berücksichtigen müssen. Zudem wird das Formular zur Verordnung häuslicher Krankenpflege ebenfalls zum 1. Oktober angepasst. Verantwortlich hierfür sind Neuerungen bei der Verordnung von Wundversorgung.

Neue Formulare bestellen

Ab dem 1. Oktober dürfen alte Formulare nicht mehr verwendet werden. Die KBV empfiehlt Praxen, rechtzeitig neue Formulare zu bestellen. Die neuen Formulare 10, 10A und 12 werden ab dem neuen Quartal auch in den Praxisverwaltungssystemen hinterlegt sein.

Frühe Nutzenbewertung in Vertragssoftware

Vom 1. Oktober an können sich Ärzte schneller über den Zusatznutzen neuer Arzneimittel informieren. Dazu werden Informationen zur frühen Nutzenbewertung von Medikamenten in die Verordnungssoftware integriert. So haben Vertragsärzte die Möglichkeit, sich im Praxisalltag einfach über den Zusatznutzen eines neuen Präparates im Vergleich zum bisherigen Therapiestandard zu informieren.

Hintergrund ist die gesetzliche Vorgabe der „Elektronischen Arzneimittelinformationen-Verordnung“ (EAMIV), die im August 2020 in Kraft getreten ist. Die Verordnung regelt die Einführung des Arztinformationssystems (AIS). Die EAMIV legt fest, welche Informationen aus den Beschlüssen des Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) in der Praxissoftware der Vertragsärzte mindestens enthalten sein müssen. Der G-BA stellt dafür die frühe Nutzenbewertung zu neuen Wirkstoffen in maschinenlesbarer Form zur Verfügung. Diese können Softwarehersteller dann in die Verordnungssoftware integrieren.

Ersatzverfahren bei Kindern ohne eGK

Ebenfalls mit Stichtag 1. Oktober ist bei Kindern, bei denen bis zum vollendeten dritten Lebensmonat noch keine eigene elektronische Gesundheitskarte (eGK) vorliegt, das Ersatzverfahren anzuwenden.

Ärzte und Praxispersonal müssen beim Ersatzverfahren darauf achten, folgende Daten zu erheben:

  • Bezeichnung der Krankenkasse des versicherten Kindes,
  • Name und Geburtsdatum des Kinders
  • Versichertenart
  • Postleitzahl des Wohnortes
  • nach Möglichkeit auch die Krankenversichertennummer.

Diese Daten sind bei der Abrechnung und der Ausstellung von Vordrucken anzugeben. Ein Elternteil muss per Unterschrift auf dem Abrechnungsschein bestätigen, dass das Kind gesetzlich krankenversichert ist.

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