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Berufsfeld: Pflege Ändern Gewähltes Berufsfeld: Pflege Berufsfeld ändern

Vollstationäre Pflege

Vollstationäre Pflege ist die Pflege in einer stationären Pflegeeinrichtung. Je nach Pflegegrad zahlt die Pflegekasse für die Kosten der Pflege.

Pflege in stationären Einrichtungen

Die Pflegekasse übernimmt die Kosten für die pflegebedingten Aufwendungen, die Leistungen der medizinischen Behandlungspflege sowie für die Betreuung in einer vollstationären Pflegeeinrichtung.

Alle Bewohner zahlen zu dem Betrag, den die Pflegekasse abhängig vom jeweiligen Pflegegrad übernimmt, noch einen einrichtungseinheitlichen Eigenanteil. Die Höhe des Eigenanteils ist dabei unabhängig vom Pflegegrad (mit Ausnahme des Pflegegrad 1) in der Einrichtung immer gleich.

Die Höhe der Leistungen hängt vom Pflegegrad ab:

Vollstationäre Pflege Leistungen pro Monat
Pflegegrad 1 Zuschuss bis zu 125 Euro
Pflegegrad 2 770 Euro
Pflegegrad 3 1.262 Euro
Pflegegrad 4 1.775 Euro
Pflegegrad 5 2.005 Euro

Rahmenverträge und Empfehlungen

Den Inhalt und die Abgrenzung der notwendigen Leistungen von den Zusatzleistungen legen die Vertragspartner auf Landesebene in Rahmenverträgen nach § 75 SGB XI fest

Beschäftigung zusätzlicher Betreuungskräfte

Unabhängig von den Pflegesätzen für die vollstationäre Vergütung zahlt die Pflegekasse einen gesonderten Vergütungszuschlag für eine zusätzliche Betreuung und Aktivierung aller pflegebedürftigen Bewohner (§ 43b SGB XI).

Zur Beschäftigung von zusätzlichem Personal für die Betreuung und Aktivierung schließen stationäre Einrichtungen (stationäre Pflegeeinrichtungen, Kurzzeitpflegeeinrichtungen und Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen) mit den Pflegekassen eine Vereinbarung über einen leistungsgerechten Vergütungszuschlag (§ 85 Absatz 8 SGB XI). Diese zusätzlichen Leistungen können alle pflegebedürftigen Bewohner in Anspruch nehmen. Aufgaben und Qualifikationen zusätzlicher Betreuungskräfte regelt die „Richtlinie zur Qualifikation und zu den Aufgaben von zusätzlichen Betreuungskräften in stationären Pflegeeinrichtungen“.

Danach sollen die zusätzlichen Betreuungskräfte in Kooperation und Absprache mit den Pflegekräften die Betreuungs- und Lebensqualität von Heimbewohnern verbessern, indem sie ihnen mehr Zuwendung entgegenbringen, mehr Austausch mit anderen Menschen und mehr Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft ermöglichen.

Förderprogramme des Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG)

Regionale Informationen

Regionale Ergänzungen

Informationen für: AOK Sachsen-Anhalt

Rahmenvertrag Sachsen-Anhalt

Ausbildungsvergütung 2021

Das neue Gesetz zur Reform der Pflegeberufe vereint die bisher im Altenpflegegesetz und Krankenpflegegesetz getrennt geregelten Pflegeausbildungen zu einer neuen Pflegeausbildung.

Die Kosten der Pflegeausbildung werden durch einen Ausgleichsfonds auf Landesebene finanziert. Die Investitionsbank Sachsen-Anhalt wurde vom Land als zuständige Stelle zur Verwaltung und Bewirtschaftung des Ausgleichsfonds bestimmt.

Pflegeeinrichtungen, Land, Krankenhäuser und Pflegeversicherungen zahlen in den Ausbildungsfonds ein. Durch ein Umlageverfahren werden ausbildende und nicht ausbildende Einrichtungen gleichermaßen zur Finanzierung herangezogen. Pflegeschulen und die Träger der praktischen Pflegeausbildung erhalten finanzielle Mittel aus diesem Fonds. 

Dementsprechend erhalten die Pflegeeinrichtungen einen Festsetzungsbescheid zum jeweiligen Umlagebetrag durch die Investitionsbank Sachsen-Anhalt.

Gemäß § 28 Abs. 2 Pflegeberufereformgesetz ist der jeweilige Umlagebetrag in der Vergütung der allgemeinen Pflegeleistungen (§ 84 Abs.1 SGB XI und § 89 SGB XI) berücksichtigungsfähig. Dazu wurde ein Verfahren zwischen den Verbänden der Leistungserbringer und der Kostenträger in Sachsen-Anhalt abgestimmt.

Die Refinanzierung der Umlagebeträge erfolgt über eine Zusatzvereinbarung zur bestehenden Vergütungsvereinbarung. Den Verfahrensablauf und Antrag mit Vereinbarung finden Sie nachfolgend. Wir bitten Sie vor der Antragstellung zunächst den Verfahrensablauf gründlich zu lesen.

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