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Berufsfeld: Pflege Ändern Gewähltes Berufsfeld: Pflege Berufsfeld ändern

Präventionsleistungen in stationären Pflegeeinrichtungen

Angebote zur Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen zielen auf die Verbesserung der gesundheitlichen Situation und Ressourcen der Pflegebedürftigen und die Stärkung der gesundheitsfördernden Potenziale von Pflegeeinrichtungen.

Leitfaden Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen

Die Pflegekassen haben die Pflicht, Leistungen zur Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen zu erbringen. Sie entwickeln unter Beteiligung der versicherten Pflegebedürftigen und der Pflegeeinrichtung Vorschläge, wie die gesundheitliche Situation der Versicherten und ihre gesundheitlichen Ressourcen und Fähigkeiten verbessert werden können und helfen bei der Umsetzung dieser Vorschläge (§ 5 SGB XI).

Der GKV-Spitzenverband hat dazu einen Leitfaden veröffentlicht. Dieser legt Kriterien für die Leistungen der Pflegekassen zur Prävention und Gesundheitsförderung in stationären Pflegeeinrichtungen fest und soll Pflegekassen dabei unterstützen, entsprechende Angebote zu entwickeln und umzusetzen.

Informationen für: AOK Bayern

Neues Präventionsprojekt nach § 20b SGB V i.V.m. § 5 SGB XI in Bayern: "Gewaltprävention und Gesundheitsförderung in Pflegeheimen"

Erstmalig ist es in Bayern gelungen, ein kassenartenübergreifendes Präventionsprojekt in der vollstationären Pflege in Kombination von betrieblicher Gesundheitsförderung (BGF) für die Beschäftigten durch die Krankenkassen (§ 20b SGB V) mit Präventionsleistungen für die Pflegebedürftigen durch die Pflegekassen (§ 5 SGB XI) gemeinsam auf den Weg zu bringen.

Das AGP Sozialforschung Freiburg in Zusammenarbeit mit der Hans-Weinberger-Akademie der AWO e.V. München (HWA) und der Hochschule München hat das Projekt initiiert, mit dem das erhöht notwendige Handlungsfeld „Prävention von Gewalt“ in vollstationären Pflegeeinrichtungen gemäß der Leitfäden „Prävention“ des GKV-Spitzenverbandes aufgegriffen und angegangen wird.

Während des dreijährigen Projektzeitraums unterstützt AGP 40 bayerische Pflegeheime im Rahmen ihres partizipativen Organisationsentwicklungsprozesses, sich zu gewaltfreien Lebens- und Arbeitsorten (weiter) zu entwickeln und begleitet dies wissenschaftlich. Das Ziel ist: Im vollstationären Setting gesundheitsfördernde und gewaltfreie Lebensbedingungen für Bewohnerinnen und Bewohner einerseits und gesundheitsfördernde und gewaltfreie Arbeitsbedingungen für die Mitarbeitenden andererseits zu schaffen.

An der finanziellen Förderung des Projektes beteiligen sich die Kranken- und Pflegekassen der AOK Bayern, der Ersatzkassen (über den vdek) die Betriebskrankenkassen (über den BKK Landesverband Bayern), der KNAPPSCHAFT und die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau – SVLFG als Pflegekasse. Dadurch ist die Teilnahme für die 40 vollstationären Pflegeeinrichtungen kostenfrei. Allerdings müssen sie die hierfür erforderlichen personellen Ressourcen einbringen.

Die Zuwendungsvereinbarung zwischen den beteiligten Kranken- und Pflegekassen sowie AGP wurde mit einer Laufzeit vom 01.01.2020 bis 31.12.2022 abgeschlossen. AGP führt das Projekt in enger Abstimmung mit den beteiligten Kranken- und Pflegekassen in Eigenregie durch.

Coronabedingt startet das Projekt für die Modelleinrichtungen im Herbst 2020 mit einer Fachkonferenz. Interessierte Träger können sich für ihre Pflegeeinrichtungen ab jetzt um eine Teilnahme bewerben.

Im Vorfeld des Projektbeginns bietet der Freiburger Pflegeexperte und Rechtsanwalt Prof. Dr. Thomas Klie aufgrund der derzeitigen Herausforderungen Heimleitungen und Pflegekräften eine Rechtsberatung zu rechtlich schwierigen Situationen an. Ab sofort können Fallschilderungen und Rechtsfragen an das Rechtscoaching, erreichbar unter rechtscoaching@vdpb-bayern.de gerichtet werden. Darüber hinaus steht beruflich Pflegenden täglich eine Hotline der Vereinigung der Pflegenden in Bayern (VdPB) für Krisenberatung in psycho-sozialen, ethischen und rechtlichen Fragen zur Verfügung (www.vdpb-bayern.de/coronakrisenberatung).

Weitere Informationen zu alledem können den anliegenden mediale Öffentlichkeitsmaterialien und der Homepage unter www.gesund-gewaltfrei.bayern entnommen werden.

Präventionsprogramm "Märchen und Demenz" in stationären Pflegeeinrichtungen in Bayern

Kassenübergreifend gemeinsam gefördert wird seit 1. Juli 2018 das Präventionsprogramm „Märchen und Demenz" in stationären Pflegeeinrichtungen in Bayern der Märchenland gGmbH, Berlin.

An der finanziellen Förderung des Projektes beteiligt sich die Pflegekasse der AOK Bayern, der IKK classic, der KNAPPSCHAFT und der SVLFG als Landwirtschaftliche Pflegekasse. Die Kooperationsvereinbarung mit den beteiligten Pflegekassen und der Märchenland gGmbH wurde mit einer Laufzeit vom 1. Juli 2018 bis 30. Juni 2021 abgeschlossen; eine Verlängerung ist möglich. Die Märchenland gGmbH führt das Projekt als Kooperationspartner in Eigenregie durch. Durch die Übernahme der Projektkosten seitens der beteiligten Pflegekassen ist die Teilnahme an dem Programm für stationäre Pflegeeinrichtungen in Bayern kostenfrei.

Das Projekt soll einen Beitrag dazu leisten, das Wohlbefinden und die Lebensqualität von dementiell veränderten Bewohnern/innen stationärer Pflegeeinrichtungen durch professionelles, interaktives Märchenerzählen zu steigern sowie kognitive Ressourcen zu stärken und dient damit in erster Linie dem Erhalt psychosozialer Gesundheit, aber auch der Mobilisation durch Interaktion. Aber auch herausforderndes Verhalten der Bewohner/innen soll durch diese Maßnahme abgefangen und reduziert werden.

Zum Projekt "Märchen und Demenz"

Präventionsprojekt "Alle Vögel sind schon da – Vogelbeobachtung in vollstationären Pflegeeinrichtungen" in Bayern

Seit 1. Oktober 2017 wird das Präventionsprojekt „Alle Vögel sind schon da – Vogelbeobachtung in vollstationären Pflegeeinrichtungen“ des Landesbundes für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) unter wissenschaftlicher Begleitung durch die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt kassenübergreifend gemeinsam gefördert.

An der finanziellen Förderung des Projektes beteiligen sich die Pflegekassen der AOK Bayern, des BKK Landesverbandes Bayern, der IKK classic, der KNAPPSCHAFT und der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau – SVLFG als Landwirtschaftliche Pflegekasse.

Die Kooperationsvereinbarung mit den beteiligten Pflegekassen und dem LBV wurde mit einer Laufzeit vom 1. Oktober 2017 bis 30. September 2020 abgeschlossen; eine Verlängerung ist möglich. Der LBV führt das Projekt als Kooperationspartner in Eigenregie durch.

Durch die Übernahme der Projektkosten seitens der beteiligten Pflegekassen ist die Teilnahme an dem Programm für vollstationäre Pflegeeinrichtungen in Bayern kostenfrei; ausgenommen der Vogelfutterstationen, die vor Ort bleiben.

Das Projekt soll einen Beitrag dazu leisten, das Wohlbefinden und die Lebensqualität von Bewohnern/innen vollstationärer Pflegeeinrichtungen durch Vogelbeobachtung zu steigern und dient damit in erster Linie dem Erhalt psychosozialer Gesundheit, aber auch der Mobilität. Ziel der wissenschaftlichen Studie ist der Nachweis des Wirkungsgrades.

Präventionsprogramm Gutes Sehen

Bis ins hohe Alter Zeitung lesen, mobil bleiben, aktiv sein – wie können Bewohner einer Pflegeeinrichtung möglichst lange am gesellschaftlichen Leben teilhaben? Eine Grundvoraussetzung dafür ist, gut sehen zu können.

Präventionsmaßnahme "Gutes Sehen" in Pflegeeinrichtungen in Bayern (Gemeinsames Projekt von Blindeninstitutsstiftung Würzburg und Pflegekassen)

Sturzprävention im Setting vollstationärer Pflegeeinrichtungen

Die AOK Bayern hat – in Kooperation mit dem Geriatrischen Zentrum Ulm/Alb-Donau - ein Projekt entwickelt, das Stürzen in stationären Pflegeeinrichtungen gezielt vorbeugt. Schwerpunkt des Projekts ist ein spezielles Trainingsprogramm für Heimbewohner.

Hintergrund

Mehr als jeder zweite Heimbewohner in Deutschland stürzt mindestens ein Mal im Jahr. Nicht selten sind schwere Knochenbrüche, wie zum Beispiel eine Hüftfraktur die Folge. Solche Verletzungen sind für die Betroffenen oft mit langen Krankenhausaufenthalten und zunehmender Behinderung verbunden. Häufig sind sie sogar lebensbedrohlich. Stürze sind kein unabwendbares Schicksal. Viele Stürze in Heimen ließen sich vermeiden.

Das Projekt

Mit Hilfe des Trainings lernen Senioren, ihre Mobilität zu verbessern und gewinnen somit mehr Selbstvertrauen und Lebensfreude. Zudem nehmen Heimleiter, Pflegemitarbeiter und Heimträger aktiv am Projekt teil. Dank individuell abgestimmter Fördermaßnahmen werden Sturzgefahr bzw. -folgen für Heimbewohner deutlich verringert.

Fördermaßnahmen

  • Aufbau eines Kraft- und Balancetrainings für Heimbewohner
  • Unterstützung bei der Sturzdokumentation
  • Ermittlung der Sturzgefahr
  • Professionelle Schulung von Pflegementoren und Therapeuten
  • Kostenzuschuss für Trainingsgeräte und Hilfsmittel

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