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30.12.2021 Das gilt ab 1. Januar 2022

News Krankenhaus

Zum Jahreswechsel treten zahlreiche Gesetze, Verordnungen und G-BA-Beschlüsse für Kliniken in Kraft. Hier die wichtigsten im Überblick.

Jahreswechsel 2022
iStockfoto/Philip Steury

Neuregelungen für Kliniken

Neue Rahmenbedingungen bei MD-Prüfungen

An 2022 gelten für die Prüfung von Krankenhausabrechnungen durch den Medizinischen Dienst neue Rahmenbedingungen. Für die Begutachtung werden nur noch die fristgerecht vorgelegten Unterlagen herangezogen. Um den Rechtsweg einzuschlagen, müssen die Beteiligten vorher die sogenannte einzelfallbezogene Erörterung durchführen. Um die Kliniken in der Pandemie zu entlasten, haben der GKV-Spitzenverband und die Deutsche Krankenhausgesellschaft längere Fristen für die Vorlage der Unterlagen vereinbart.

Strukturprüfungen werden wirksam

Kliniken müssen jetzt bei insgesamt 53 Leistungen im Vorfeld nachweisen, dass sie bestimmte Strukturmerkmale aufweisen, um diese mit den gesetzlichen Krankenkassen abrechnen zu können. Häuser, die die geforderten Vorgaben nicht erfüllen, dürfen die jeweiligen Leistungen ab 2022 nicht mehr abrechnen. Vor dem Hintergrund der neu eingeführten Prüfquoten soll die Regelung dazu beitragen, die Zahl der Abrechnungsprüfungen zu senken.

Weitere Pflegepersonal-Untergrenzen

Krankenhäuser müssen künftig auch in ihren gynäkologischen, geburtshilflichen und orthopädischen Abteilungen Vorgaben bei der pflegerischen Besetzung ihrer Stationen einhalten. Für die Pädiatrie gelten je nach Unterabteilung differenzierte Personalquoten.

Freihaltepauschalen verlängert

Die Ausgleichszahlungen für Kliniken, die Betten für Covid-19-Patienten freihalten, laufen weiter. Nach den ursprünglichen Plänen der Ampel-Koalition sollten Kliniken die Förderung nur bis zum Jahresende 2021 beantragen können – nun gilt für Anspruch auch für Patienten, die zwischen dem 1. Januar und 19. März 2022 behandelt werden.

Keine verbindlichen Personalvorgaben für Frühchen-Stationen

Die Übergangsfristen laufen weiter: Auf der neonatologischen Intensivstation eines Perinatalzentrums sollte ab 1. Januar 2022 je intensivtherapiepflichtigem Frühgeborenen mit einem Geburtsgewicht von unter 1.500 Gramm mindestens eine Kinderkrankenpflegeperson verfügbar sein. Bei der Intensivüberwachung gilt ein Personalschlüssel von eins zu zwei. Zudem gibt es präzise Vorgaben zur Qualifikation in der Pflege. Um die Kliniken in der aktuellen pandemischen Situation zu entlasten, hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Regelung bis zum 31. März ausgesetzt. 

Alles Gute für 2022!

Ein glückliches und gesundes neues Jahr wünscht die Redaktion des Gesundheitspartner-Portals! 

 

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