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07.09.2020 Rund 16 Millionen Euro für bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege

News Krankenhaus

Förderprogramm mobilisiert Krankenkassen und Kliniken, um für Pflegekräfte in Krankenhäusern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern.

iStock / PIKSEL

Jedes fünfte Haus nutzt das Programm

Krankenkassen und Krankenhäuser haben im Jahr 2019 jeweils 7,85 Millionen Euro aufgewendet, um für Pflegekräfte in Krankenhäusern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern. Das geht aus dem ersten Bericht des GKV-Spitzenverbandes zu einem entsprechenden Förderprogramm hervor: Von insgesamt 1.031 förderberechtigten Kliniken hatte bis zum 31. Juli vergangenen Jahres etwa jede fünfte die zusätzlichen Mittel abgerufen – insgesamt waren es 213 Häuser. Gefördert wurden beispielsweise Angebote zur Kinderbetreuung, zur Pflege von Angehörigen oder mitarbeiterorientierte Arbeitszeitmodelle. Die gesetzlichen Kassen übernehmen dabei die Hälfte der Kosten, die übrigen 50 Prozent müssen die Kliniken selbst tragen. Die Finanzierung wird im Rahmen der Budgetverhandlungen vereinbart. Da diese zum Zeitpunkt der Erstellung des Berichts noch nicht angeschlossen waren, kann der Umfang der Förderung für das gesamte Jahr höher ausfallen.

Elf Prozent der Mittel abgerufen

Insgesamt standen den Kliniken 2019 im Rahmen des Förderprogramms 70 Millionen Euro zur Verfügung, die Mittel wurden also bisher nur zu elf Prozent genutzt. Die Häuser können ihre Ansprüche indes in das folgende Jahr übertragen. Der GKV-Spitzenverband wird deshalb in seinem Bericht 2021 auch das Jahr 2019 noch einmal abschließend betrachten. Zudem wollen die Krankenkassen prüfen, inwieweit das Programm bessere Voraussetzungen für die Einstellung von Pflegekräften und Hebammen oder Entbindungshelfern geschaffen hat.
 

Hintergrund: Zuschlag für attraktive Arbeitsplätze

Das Programm zur Förderung geeigneter Maßnahmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Pflege, Familie und Beruf soll Maßnahmen fördern, die den Pflegeberuf attraktiver machen (Absatz 8a in Paragraf 4 KHEntgG). Umgesetzt wird die Förderung 2019 in Form eines Zuschlags in Höhe von bis zu 0,1 Prozent des Klinikbudgets. Für die Jahre 2020 bis 2024 kann der Zuschlag bis zu 0,12 Prozent betragen. Ruft ein Krankenhaus die mögliche Fördersumme in einem Jahr nicht ab, so kann es im folgenden Jahr den doppelten Betrag vereinbaren. Um die Gelder zu erhalten, müssen die Kliniken nachweisen, dass sie die Mittel für förderungswürdige Zwecke eingesetzt haben. Allerdings hat das Bundesgesundheitsministerium keine konkreten Maßnahmen definiert, sondern lediglich Beispiele dafür genannt. Das Programm geht auf das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG) zurück, das am 1. Januar 2019 in Kraft trat.

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