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27.04.2021 Investitionsfinanzierung bleibt weiter hinter dem Bedarf zurück

News Krankenhaus

Die Bundesländer haben auch im Jahr 2019 zu wenig zur Förderung ihrer Krankenhäuser getan.

© iStock/Zerbor

Fördersummen 2019 unter dem langfristigen Durchschnitt

Während die Kliniken bundesweit etwa 6,2 Milliarden Euro für Investitionen in Gebäude, Geräte und Anlagen benötigten, zahlten die Länder nur 3,16 Milliarden Euro aus. Das teilte die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) anlässlich der Veröffentlichung ihrer „Bestandsaufnahme zur Krankenhausplanung und Investitionsfinanzierung in den Bundesländern 2020“ mit. Der jährliche Bericht dokumentiert die seit Jahrzehnten unzulängliche Förderung von Investitionen in Kliniken. 2019 investierten die Länder real weniger in ihre Kliniken als im Durchschnitt der vergangenen 30 Jahre. Dabei berücksichtigt der errechnete Investitionsbedarf lediglich bestandserhaltende Maßnahmen.

Finanzierung von Land zu Land verschieden

Die Bundesländer engagieren sich in unterschiedlichem Umfang. Im Vergleich zum Jahr 2018 haben Hamburg, Hessen, NRW, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Schleswig-Holstein ihre KHG-Fördermittel deutlich erhöht. Geringfügig oberhalb des Vorjahres lagen die Investitionsmittel in Bayern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz. Brandenburg, Bremen, das Saarland und Thüringen blieben exakt bei den Fördersummen des Vorjahres. Weniger Mittel als 2018 erhielten die Kliniken in Baden-Württemberg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern.

Um den bestandserhaltenden Investitionsbedarf der Kliniken zu beziffern, berechnet das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) jedes Jahr die mittleren Investitionskosten pro Fall und veröffentlicht diese im Katalog der Investitionsbewertungsrelationen (IBR-Katalog). Bisher nutzen jedoch lediglich die Länder Berlin und Hessen das Bemessungsinstrument; Bremen wird es im laufenden Jahr einführen. Die Art der Umsetzung und Anwendung bleibt aber auch nach der Einführung den Ländern vorbehalten.

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