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10.09.2020 Künftig können Zahnärzte auch per Videosprechstunde behandeln

News Zahnmedizin

Ab Oktober 2020 können Zahnärzte neue Leistungen in der vertragszahnärztlichen Versorgung erbringen.

Zahnarzt berührt mit seiner Hand desn Touchscreen des Smartphones
©iStock.com/Visivasnc

Neue BEMA-Positionen

Videosprechstunden, Videofallkonferenzen, Telekonsilien sowie ein Technikzuschlag sind ab Oktober 2020 in den Bewertungsmaßstab für zahnärztliche Leistungen (BEMA) aufgenommen und somit Teil der vertragszahnärztlichen Versorgung. Darauf haben sich der GKV-Spitzenverband und die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) im Bewertungsausschuss geeinigt.

Erstkontakt bei pflegebedürftige Personen kann per Video erfolgen

„Ab Oktober kann für Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderung der Erstkontakt zum Zahnarzt per Video erfolgen“ sagt Stefanie Stoff-Ahnis, Vorstand beim GKV-Spitzenverband. Dies sei eine große Hilfe, denn für diese Personengruppen bedeutet ein Praxisbesuch häufig auch einen großen organisatorischen Aufwand.

Durch die jetzt getroffene Vereinbarung können Videosprechstunden sowie Videofallkonferenzen mit Pflegepersonal künftig bei Versicherten abgerechnet werden, die einem Pflegegrad zugeordnet sind oder Eingliederungshilfe erhalten. Damit sind auch für Versicherte, bei denen zahnärztliche Leistungen im Rahmen eines Kooperationsvertrages erbracht werden, diese Leistungen ab Oktober Bestandteil des sogenannten GKV-Leistungskataloges. Telekonsilien hingegen sind dann bezogen auf alle Versicherten abrechenbar.

Grundsätzlich unterliegen Videosprechstunden und Videofallkonferenzen in der vertragszahnärztlichen Versorgung definierten Standards. GKV-Spitzenverband und KZBV haben dazu in einer Vereinbarung Einzelheiten hinsichtlich Qualität und Sicherheit sowie Anforderungen an die technische Umsetzung von Videosprechstunden und die apparative Ausstattung festgelegt. Daneben sind auch Bestimmungen zu Datenschutz und Datensicherheit sowie Voraussetzungen an Videodienstanbieter geschaffen worden.

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