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19.08.2022 DMP COPD: G-BA aktualisiert die Anforderungen

News Arzt & Praxis

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat seine Anforderungen an das Disease-Management-Programm (DMP) bei COPD aktualisiert. Das hat der G-BA jetzt mitgeteilt. Bis die Änderungen in der Praxis umgesetzt werden, dauert es allerdings noch.

Zur Lungefunktionsmessung pustet ein Mann in ein Messgerät.
© iStock/Jan-Otto

Wann gilt das überarbeitete DMP COPD?

Der G-BA legt die aktualisierten DMP-Anforderungen zunächst dem Bundesministerium für Gesundheit zur rechtlichen Prüfung vor. Nach Nichtbeanstandung treten sie in Kraft. Innerhalb eines Jahres nach Inkrafttreten des Beschlusses müssen dann die bestehenden DMP-Verträge zwischen Krankenkassen, Arztpraxen und Krankenhäusern an die neuen Anforderungen angepasst werden.

Die Änderungen im Detail

Diese Änderungen wurden unter anderem beschlossen:

  • Aktualisiert wurden die Empfehlungen zu den vorrangig zu verordnenden Arzneimitteln. Ziel ist es nach Angaben des G-BA, Symptome wie Atemnot und Husten zu verbessern und plötzliche Verschlechterungen (Exazerbationen) zu vermeiden.  
  • Sofern eine Langzeit-Sauerstofftherapie notwendig ist, ist nun festgelegt, dass diese mindestens 15 Stunden pro Tag durchzuführen ist.
  • Bei den operativen Therapieoptionen soll bei einem schweren Lungenemphysem auch eine Lungenvolumenreduktion erwogen werden. Als Ultima Ratio bei einer sehr schweren COPD kann eine Lungentransplantation infrage kommen.
  • Aufgrund der besonderen Relevanz für den Erkrankungsverlauf einer COPD soll die Patientin oder der Patient künftig nicht nur über die besonderen Risiken des aktiven Rauchens, sondern auch des Passivrauchens sowie des Konsums von E-Zigaretten aufgeklärt werden. Neben den bisherigen Angeboten für ausstiegsbereite Raucherinnen und Raucher wird es – sobald der G-BA hierzu die Voraussetzungen und Details in einer eigenen Richtlinie festgelegt hat – auch die Option geben, einmalig Arzneimittel zur Tabakentwöhnung zu verordnen. 

830.00 Versicherte im DMP COPD

Derzeit nutzen circa 830.000 gesetzlich Versicherte die Möglichkeit mit COPD - der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung -, sich innerhalb des DMP strukturiert behandeln zu lassen.

Die im DMP vorgesehene Diagnostik und Therapie wurde vom G-BA im Zuge der regelmäßigen Überprüfung an den neuesten Stand des medizinischen Wissens angepasst. Wissenschaftliche Basis hierbei war eine Auswertung der medizinischen Leitlinien durch das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).

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