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02.07.2021 MDK-Reform: Mehr Unabhängigkeit für die Medizinischen Dienste

News Pflege

Die bisherigen Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK) heißen jetzt Medizinische Dienste (MD).

©iStock.com/Wavebreakmedia

Aus den MDKs werden MDs

Die bisherigen Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK) heißen jetzt Medizinische Dienste (MD). Die Frist für die Umbenennung der ehemaligen Arbeitsgemeinschaften der Krankenkassen ist am 30. Juni 2021 abgelaufen. Damit werden aus den bisherigen MDK die „Medizinischen Dienste“ ihrer Region. Hintergrund ist das MDK-Reformgesetz, mit dem die Bundesregierung die Verbände organisatorisch neu aufstellt. Auf Bundesebene wird der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) zum neuen Dachverband der Medizinischen Dienste und vom Spitzenverband Bund der Krankenassen abgelöst. Am Aufgabenspektrum der Dienste ändert sich nichts.

Unabhängige Prüfung nach einheitlichen Kriterien

Ziel der Reform ist eine Stärkung der Unabhängigkeit der Dienste von den Kranken- und Pflegekassen. Dafür sind in den maßgeblichen Entscheidungsgremien – den Verwaltungsräten - nun Vertreter von Patienten, Verbrauchern, Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen, sowie die Ärzteschaft und die Pflegeberufe vertreten. Wer hauptamtlich bei einer Krankenkasse oder einem Kassenverband beschäftigt ist, kann nicht mehr in einen Verwaltungsrat der Medizinischen Dienste gewählt werden. Finanziert werden die Dienste nach wie vor durch die gesetzlichen Krankenkassen.

Auch beim künftigen Medizinischen Dienst Bund ist der erste Schritt zur Neuaufstellung vollzogen. Mitte April hat sich der neue Verwaltungsrat konstituiert. Dem Gremium gehören 23 Mitglieder an, davon 16 ehrenamtliche Vertreterinnen und Vertretern der Kranken- und Pflegeversicherung, fünf Vertreterinnen und Vertretern aus Patienten- und Verbraucherverbänden sowie zwei aus Ärzteschaft und Pflegeberufen. Erste Aufgabe des neuen Verwaltungsrates ist es, dem MD Bund eine Satzung zu geben. Sowie diese durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) genehmigt ist, firmiert der MD Bund als Körperschaft des öffentlichen Rechts. Voraussichtlich Ende 2021 wird aus dem Medizinischen Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) der Medizinische Dienst Bund (MD Bund).

Aufgaben

Die Medizinischen Dienste sind die maßgeblichen sozialmedizinischen Beratungs- und Begutachtungsdienste in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. So nehmen sie die Pflegebegutachtungen im häuslichen Umfeld vor und die Qualitätsregelprüfungen in der ambulanten wie stationären Pflege. Zudem prüfen sie Krankenhausrechnungen und führen Qualitätskontrollen in Kliniken durch. 

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