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Berufsfeld: Hebammenhilfe Ändern Gewähltes Berufsfeld: Hebammenhilfe Berufsfeld ändern

14.01.2021 Mehr Geld für mehr Hebammen in Kliniken

News Hebammenhilfe

Förderprogramm mobilisiert 60 Millionen Euro für mehr Personal in der Geburtshilfe.

Verstärkung für die Geburtshilfe

Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat ein neues Förderprogramm für mehr Hebammen an Krankenhäusern aufgelegt. Laut Gesundheitsversorgungs- und Pflegeverbesserungsgesetz (GPVG) sollen die Kliniken für die Jahre 2021 bis 2023 zirka 60 Millionen Euro erhalten, um mehr Hebammen zu beschäftigen oder Arbeitszeiten auszuweiten. Laut Ministerium könnten damit bis zu 600 zusätzliche Stellen für Hebammen geschaffen werden; weitere 1.750 Stellen könnten für Fachkräfte entstehen, die Hebammen in ihren Abteilungen unterstützen. Das BMG reagiert damit auf die Ergebnisse eines Gutachtens, dass insbesondere in Großstädten Engpässe bei der Betreuung von Geburten festgestellt hat.

Voraussetzungen und Grundlagen der Bemessung

Die Fördermittel werden als Zuschlag auf die abgerechnete Höhe der Fallpauschalen und entsprechende Zusatzentgelte gezahlt, und zwar im Umfang von 0,5 Vollzeitstellen pro 500 Geburten. Als Grundlage dafür gilt die durchschnittliche jährliche Anzahl der Geburten der Jahre 2017 bis 2019. Zusätzlich erhalten die Kliniken bis zu 25 Prozent der Hebammen-Personalkosten für zusätzliches Fachpersonal, das die Hebammen in den Fachabteilungen Geburtshilfe und Gynäkologie unterstützt. Maßgeblich hierfür ist die Gesamtzahl der am 1. Januar 2020 beschäftigten Hebammen (umgerechnet in Vollzeitkräfte). Beleghebammen sind von der Förderung ausgenommen.

Tariflöhne bilden Obergrenze

Zur Umsetzung vereinbaren Kliniken und Krankenkassen einen jährlichen Zuschlag. Dabei können der Vereinbarung die Löhne und Gehälter bis zur Höhe der tariflich vereinbarten Vergütung zugrunde gelegt werden. Die Fördermittel werden gesondert in der Rechnung der Kliniken ausgewiesen. Um die Mittel aus dem Förderprogramm zu nutzen, müssen die Krankenhausträger einmalig die Grundlagen Ihrer Ansprüche (Geburtenanzahl, Besetzung mit Hebammen am 1. Januar 2020) darlegen. Der Stellenaufbau (durchschnittliche Stellenbesetzung in den einschlägigen Berufsgruppen) und die zweckmäßige Verwendung der Mittel müssen jährlich nachgewiesen werden.

Der Erfolg des Programms soll evaluiert werden. Dafür berichtet der GKV-Spitzenverband dem BMG jährlich – differenziert nach Hebammen und Hilfspersonal - die Zahl der zusätzlichen Vollzeitkräfte und den Umfang aufgestockter Teilzeitstellen, die im Rahmen des Programms entstanden sind. Entsprechende Informationen erhält der GKV-SV von den Krankenkassen. Der erste Bericht soll am 30 Juni 2022 vorliegen.

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