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20.07.2021 Erstmals einheitliche Empfehlungen zur Kariesprävention für Kleinkinder

News Hebammenhilfe

Kinder- und Jugendärzte, Zahnärzte, Hebammen und Fachkräfte der Gruppenprophylaxe können jetzt erstmals auf gemeinsame Handlungsempfehlungen zur Kariesprävention für Säuglinge und Kinder zurückgreifen.

Kleiner Junge mit Bademantel hält eine Zahnbürste
©iStock.com/FamVeld

Bisher unterschiedliche Ansätze

In der Vergangenheit gab es in Deutschland unterschiedliche pädiatrische und zahnärztliche Empfehlungen zur Kariesprävention hinsichtlich der Fluoridanwendung für Säuglinge und Kinder bis zum Alter von sechs Jahren. Nun haben Fachgesellschaften und -gruppen gemeinsame Empfehlungen formuliert.

„Durch die Einführung der Gruppen- und Individualprophylaxe, den Einsatz von Fluoridlacken und dank einer konsequenten Aufklärung haben wir in den letzten Jahren deutliche Fortschritte bei der Zahngesundheit von Kindern erreicht“, erläutert Annett Neukampf, Referentin für die Zahnärztliche Versorgung beim AOK-Bundesverband. Bei den Zwölfjährigen liege Deutschland im internationalen Vergleich sogar auf einem Spitzenplatz. Doch bei den Sechs- bis Siebenjährigen sei immer noch fast die Hälfte von Karies betroffen - besonders oft seien es Kinder aus sozial und wirtschaftlich benachteiligten Familien.

Fluorid von Geburt an

Die Empfehlungen regeln jetzt vor allem die Kariesprophylaxe mit Fluorid. „Bereits ab der Geburt wird Fluorid empfohlen: zunächst als tägliche Tablette in Kombination mit Vitamin D, bei Bedarf aufgelöst in ein paar Tröpfchen Wasser“, so das „Netzwerk Gesund ins Leben“. Etwa ab dem sechsten Monat sollten Eltern dann mit dem Kinderarzt in der Vorsorgeuntersuchung (etwa der U5) oder mit dem Zahnarzt bei der ersten zahnärztlichen Früherkennungsuntersuchung besprechen, ob Fluorid weiter über eine Tablette oder über die Zahncreme gegeben wird.

Koordiniert wurde die Einigung durch das „Netzwerk Gesund ins Leben“. Das Netzwerk ist beim Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) angesiedelt, einer Einrichtung unter dem Dach des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).

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