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28.07.2020 Psychotherapie: mehr Stunden für Bezugspersonen

News Arzt & Praxis

Seit Juli 2020 können Bezugspersonen stärker in die Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen sowie von Menschen mit geistiger Behinderung einbezogen werden. Für die Akutbehandlung stehen jetzt mehr Stunden zur Verfügung. Der Bewertungsausschuss hat den Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) entsprechend angepasst. Darauf hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) vor Kurzem hingewiesen.

Psychotherapie (Symbolbild)
© iStock.com/g-stockstudio

Umfang der Akutbehandlung für Bezugspersonen

Der Therapieumfang wird um bis zu sechs zusätzliche Einheiten von 25 Minuten erhöht. Damit ist die Akutbehandlung für diese Personengruppen bis zu 30-mal statt wie bisher 24-mal im Krankheitsfall möglich, um Bezugspersonen einbeziehen zu können.

Der Bewertungsausschuss hat dafür die entsprechende Gebührenordnungsposition 35152 im Abschnitt 35.1 des EBM angepasst und damit eine Änderung der Psychotherapie-Vereinbarung nachvollzogen.

Damit gelten in der Akutbehandlung dieselben Regelungen wie bisher schon in der Richtlinien-Psychotherapie: Für jeweils vier Einheiten des Patienten kommt maximal eine Einheit für den Einbezug der Bezugspersonen dazu.

Neue Formulare für die Psychotherapie

Wie die KBV ebenfalls mitteilt, wurden zum 1. Juli 2020 alle Formblätter überarbeitet und insbesondere für die Systemische Therapie bei Erwachsenen angepasst. Diese ist seit Juli als viertes Richtlinienverfahren verfügbar.

Zudem müssen Therapeuten nach Angaben der KBV seit Juli in ihrer Abrechnung kennzeichnen, wenn eine Richtlinientherapie beendet wurde. Dafür gibt es zwei Zusatzziffern: die 88130 für die Beendigung einer Psychotherapie ohne anschließende Rezidivprophylaxe und die 88131 für die Beendigung mit anschließender Rezidivprophylaxe.

Beide Zusatzziffern sind, so die KBV, ab dem dritten Quartal in der Praxissoftware hinterlegt und werden im Rahmen der Abrechnung übermittelt.

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