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E-Rezept: die wichtigsten Informationen für Ärzte

Wann kommt das E-Rezept?

Das E-Rezept startet am 1. Juli 2021 mit einer Testphase in der Fokusregion Berlin-Brandenburg. Die Testphase wird von der gematik, dem Berliner Apotheker-Verein, dem Apothekerverband Brandenburg e.V. und dem Deutschen Apothekerverband begleitet.

Hier wird der Prozess der Verordnung, Einlösung und Abrechnung erprobt und auf Fehler geprüft. Die Erkenntnisse aus der Testphase fließen kontinuierlich in die bundesweite freiwillige Einführung am 1. Oktober 2021 ein.

Ab dem 1. Januar 2022 soll das E-Rezept schließlich für die Verordnung apothekenpflichtiger Arzneimittel für gesetzlich Versicherte die Regel werden.

Das E-Rezept wird stufenweise weiter ausgebaut. Als Nächstes werden Rezepte für Betäubungsmittel, Digitale Gesundheitsanwendungen und T-Rezepte digitalisiert.

Ablauf in der Praxis

Das E-Rezept wird in der (digitalen) Sprechstunde über das Praxisverwaltungssystem erstellt (hierbei schon auf Vollständigkeit geprüft) und vom Arzt mit dem elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) signiert. Mit erfolgter Signatur werden die Informationen aus der Verordnung direkt auf dem E-Rezept-Server der gematik (auch „E-Rezept-Fachdienst“ genannt) verschlüsselt gespeichert.

Das auf dem Server gespeicherte E-Rezept kann vom Patienten und von der jeweiligen Apotheke mittels eines Rezeptcodes (auch „Token“ genannt; ähnlich einem QR-Code) abgerufen werden. Dieser Code kann vom Arzt entweder an die (gematik-)E-Rezept-App des Patienten übermittelt werden oder als Papierausdruck mitgegeben werden. E-Rezepte können vom verordnenden Arzt bei Bedarf auch wieder gelöscht werden, sofern diese noch nicht in einer Apotheke abgerufen worden sind.

Wurde das Rezept in der E-Rezept-App der gematik gespeichert, kann der Patient es elektronisch einer Apotheke seiner Wahl übermitteln. Die Apotheke kann so direkt die Verfügbarkeit prüfen und Auskunft geben, wann das gewünschte Medikament zur Abholung oder zum Versand zur Verfügung steht und das Medikament reservieren. Alternativ kann der Patient mit dem ausgedruckten E-Rezept in seine Apotheke gehen und dieses vor Ort einlösen.

Das Muster 16 Formular wird aber nicht gänzlich abgelöst und vor allem in der Anfangszeit noch zum Einsatz kommen. So zum Beispiel in besonderen Situationen wie dem Ausfall der Computeranlage oder Telematikinfrastruktur (TI). Ebenso erfolgt die Verordnung bei Haus- und Heimbesuchen, für Hilfsmittel, Sprechstundenbedarf, Verbandmitteln, Medizinprodukten und bilanzierte Diäten zur enteralen Ernährung sowie Teststreifen zunächst weiterhin über das Muster 16 Formular.

Technische Voraussetzungen

  • Elektronischer Heilberufsausweis 2.0 (eHBA) für alle verordnenden Ärztinnen und Ärzte
  • SMC-B Karte für die Praxis / das Krankenhaus
  • Kartenterminals zum Einlesen des eHBA
  • Anbindung an die Telematikinfrastruktur und ggf. Update des Konnektors auf PTV4 (für die Unterstützung der Komfortsignatur)
  • PVS/KIS-Update
  • Laser- oder Tintenstrahldrucker für den Tokenausdruck (mit Auflösung 300dpi)
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