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23.09.2020 Corona-Prämie: Details der Sonderzahlung für Pflegekräfte im Krankenhaus stehen fest

News Krankenhaus

Kliniken können ihren Pflegekräften nach eigenem Ermessen bis zu 1.000 Euro auszahlen.

©iStock.com/Irina Shatilova

Bonus honoriert besondere Belastungen

Die Modalitäten der Auszahlung einer Corona-Prämie für Pflegekräfte stehen fest. Kliniken können ihren Pflegekräften einmalig jeweils bis zu 1.000 Euro auszahlen. Der Bonus soll insbesondere Beschäftigten im Bereich der „Pflege am Bett“ zugutekommen, die Häuser können die Gelder aber nach eigenem Ermessen auch an andere Mitarbeiter auszahlen. Damit sollen die besonderen Belastungen honoriert werden, denen die Beschäftigten im Krankenhaus während der Covid-19-Pandemie ausgesetzt waren. Die Krankenhäuser erhalten dafür ein individuelles Budget, das sich je zur Hälfte nach der Anzahl Covid-19-Patienten und dem Personalumfang richtet. So sieht es das Krankenhauszukunftsgesetz vor, das der Bundestag am 18. September verabschiedet hat.

Vergabe nach Klinikgrüße und Fallzahl

Um die Mittel abrufen zu können, müssen die Kliniken bestimmte Mindestfallzahlen vorweisen: Kleinere Einrichtungen mit bis zu 500 Betten haben einen Anspruch auf die Gelder, wenn sie bis zum 31. Mai des Jahres mehr als 20 Covid-19-Patienten behandelt haben; größere Häuser (über 500 Betten) brauchen mehr als 50 solcher Fälle. Auf der Basis der Krankenhausdaten berechnet das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) die individuellen Budgets der Krankenhäuser. Wie die Mittel innerhalb des Hauses verteilt werden, können die Träger intern entscheiden. Alle Prämien sollen ohne Abzüge bis zum 31. Dezember ausgezahlt sein.

Finanziert wird die Corona-Sonderprämie mit ihrem Volumen von 93 Millionen Euro aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds, sieben Millionen Euro steuert die Private Krankenversicherung bei. Die Bundesländer sind aufgefordert, die Prämien um bis zu 500 Euro pro Pflegekraft aufzustocken.

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