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Newsletter Versorgungsmanagement: Sachsen

Aktuelle Informationen zu den Versorgungsverträgen der AOK PLUS und zu gesundheitspolitischen Themen

Über den Newsletter

In den letzten Jahren hat das Thema Versorgungsmanagement auch bei der AOK PLUS immens an Bedeutung gewonnen. Inzwischen können wir unseren Versicherten Programme für ein breites Spektrum an Erkrankungen anbieten. Wir freuen uns, in Ihnen verlässliche Partner gefunden zu haben, mit denen wir diesen neuen Weg im Sinne unserer Versicherten beschreiten können.

Um Ihnen wesentliche Informationen zu den Versorgungsmanagement-Programmen zeitnah zur Verfügung zu stellen, versenden wir an jedem Quartalsanfang den Newsletter Versorgungsmanagement. Neben Hinweisen zu den Programmen erhalten Sie aktuelle Informationen zum Versorgungsmanagement der AOK PLUS und zu gesundheitspolitischen Themen. Themenwünsche Ihrerseits nehmen wir natürlich gern entgegen.

Inhalt der aktuellen Ausgabe

Mit KIM, dem einheitlichen Kommunikationsdienst im Medizinwesen, wird es ernst: Spätestens ab 1. Januar 2021 benötigten alle Arztpraxen einen solchen Kommunikationsdienst. Denn ab diesem Zeitpunkt sind Sie nach dem Terminservice- und Versorgungsgesetz verpflichtet, die AU-Bescheinigungen Ihrer Patienten elektronisch an die Krankenkassen zu senden. Bereits ab Juli 2020 darf laut Gesetz der Versand und Empfang von eArztbriefen grundsätzlich nur noch vergütet werden, wenn ein KIM-Dienst im Einsatz ist. Um jedoch einen möglichst reibungslosen Übergang zu KIM zu ermöglichen, dürfen Ärzte nach dem 1. Juli übergangsweise auch andere Dienste wie KV-Connect nutzen. Die Übergangsfrist beginnt, wenn der erste Anbieter einen KIM-Dienst auf den Weg gebracht hat. Genau das ist nun der Fall: Der CGM KIM-Dienst der CompuGroup wurde als erster Fachdienst für die Anwendung KIM von der gematik zugelassen. Weitere Dienste werden folgen. 

Auch das KV-System wird einen eigenen KIM-Dienst (kv.dox) für niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten anbieten. Momentan befindet sich kv.dox im Feldtest; mit einer baldigen Umsetzung wird gerechnet.

Mit KIM können Praxen zukünftig, neben den eAU, alle anderen medizinischen Dokumente, wie elektronische Arztbriefe, Befunde oder Röntgenbilder sicher und interoperabel versenden und empfangen.

Bei Fragen zum eArztbrief, zur Videosprechstunde oder anderen eServices-Themen unterstützt Sie Ihr Vertragspartnerberater gern.

 

Hinweis

Seit 1. Juli 2020 wird der Einsatz des eArztbriefes höher vergütet. Neu ist eine außerbudgetäre Struktur-förderpauschale für den Versand je eArztbrief. Bis Ende des Jahres ist die Vergütung auch noch für KV-Connect abrechenbar. 

Die AOK PLUS und die KV Sachsen haben mit Wirkung zum 1. Juli 2020 den Vertrag AOK PRIMA PLUS geändert. Die Chronikerzuschläge und die Zuschläge für Multimorbidität wurden gestrichen. Die teilnehmenden Ärzte erhalten stattdessen für ihre eingeschriebenen Versicherten jeweils einen Altersgruppenzuschlag, welcher der Grundpauschale zugesetzt wird. In diesem Zusammenhang entfällt auch die Krankheitsgruppenliste. Außerdem wurde die Leistung Check-up und einige andere Einzelleistungen entsprechend angepasst. 

Der Einsatz der S3C-Schnittstelle ist zwingende Teilnahmevoraussetzung. Ärzte, die eine Einschreibung in den Vertrag AOK PRIMA PLUS planen, müssen bei Teilnahmebeginn die Implementierung der Schnittstelle nachweisen.

Bei Patienten mit chronischen Erkrankungen hat die Vermeidung einer Ansteckung mit COVID-19 höchste Priorität. Daher hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA)mit der 19. Änderung der DMP-A-RL die Dokumentationspflicht für das 1. bis 3. Quartal 2020 sowie die Teilnahme an Schulungen für Patientinnen und Patienten im Jahr 2020, sofern endemisch geboten, ausgesetzt. Darüber hinaus umfasst die 25. Änderung der RSAV vom 8. Juni 2020 das Aussetzen der Dokumentationspflicht für das
gesamte Jahr 2020. Eine kurzfristige Angleichung des G-BA-Beschlusses zur Regelung der RSAV wird seitens der GKV angestrebt. Damit ist die Erstellung der Folgedokumentationen für Ihre Patienten vorübergehend nicht verpflichtend. Folgedokumentationen können für das 1. bis 4. Quartal 2020 fehlen und führen nicht zu Teilnahmebeendigungen.

Werden Folgedokumentationen erstellt, beachten Sie bitte Folgendes:

Im Dokumentationsfeld „Empfohlene Schulung wahrgenommen“ muss ein „Nein“ angegeben werden, sofern der Patient ohne einen für Sie nachvollziehbaren Grund an einer in der vorausgegangenen Dokumentation empfohlenen Schulung nicht teilnimmt. Diese Angabe kann zum Ausschluss der/des Versicherten aus dem Programm führen. Die Beurteilung, ob die Gründe nachvollziehbar sind, obliegt alleine Ihnen und Ihrem Patienten.

Wenn jedoch die empfohlene Schulung wegen nachvollziehbarer Gründe
(z. B. fehlende Schulungskapazität, Krankenhausaufenthalt des Patienten, private Gründe, wegen Corona-Pandemie nicht möglich) nicht wahrgenommen werden konnte, kreuzen Sie bitte „war aktuell nicht möglich“ an. 

Die EU-DSGVO (Europäische Datenschutzgrundverordnung) regelt, dass die DMP-
Datenstelle nur Dokumentationen an die AOK PLUS senden darf, für die auch eine Teilnahme-/Einwilligungserklärung (TE/EWE) vorliegt. Dies kann einschneidende Folgen für die Vergütung Ihrer DMP-Dokumentationen haben. 

Deshalb unsere Bitte: Senden Sie die TE/EWEs zeitnah an die DMP-Datenstelle zur Weiterleitung an die AOK PLUS, um eine Vergütung für das aktuelle Abrechnungsquartal zu gewährleisten. Vielen Dank.

Bislang war die Untersuchung mittels Auflichtmikroskopie kein Bestandteil des Hautkrebsscreenings nach den EBM-Abrechnungsziffern 01745 und 01746. Zum 1. April 2020 wurde die Auflichtmikroskopie als fakultativer Leistungsinhalt in die Früherkennungsuntersuchungen auf Hautkrebs aufgenommen. Dafür erfolgte durch den Bewertungsausschuss eine Anhebung der Bewertung beider Ziffern um jeweils 39 Punkte. 

Nach den Krebsfrüherkennungs-Richtlinien haben Männer und Frauen ab dem Alter von 35 Jahren jedes zweite Jahr Anspruch auf Maßnahmen zur Früherkennung von Hautkrebs.

Als Satzungsleistung der AOK PLUS können Versicherte von 14 bis 34 Jahre ebenfalls ein Hautkrebsscreening in Anspruch nehmen, jedoch ausschließlich beim Dermatologen mit entsprechender Genehmigung der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen bzw. Thüringen.

Eine elektronische Übermittlung der Daten vom Therapeuten zum Arzt bringt für alle Beteiligten Vorteile. Deshalb bietet die AOK PLUS den Heilmittel-Therapeuten mit dem eTherapiebericht eine Anwendung an, mit der sie Therapieberichte erstellen, hochladen und auf elektronischem Weg an den behandelnden Arzt versenden können. 

Damit Sie eTherapieberichte empfangen können, ist ein KV-Connect-Konto und die Freischaltung des Moduls eArztbrief in Ihrer Praxisverwaltungssoftware notwendig. Der Empfang von e-Nachrichten dieser Art spart Ressourcen und macht eine schnelle und direkte Übernahme in das eigene Praxisverwaltungssystem möglich. Sie als Arzt haben damit einen aktuellen Überblick über die Behandlungsfortschritte Ihrer Patienten.

Die AOK PLUS stellt ausschließlich die IT-Infrastruktur bereit. Die eTherapieberichte können nur vom Therapeuten und vom behandelnden Arzt eingesehen werden. Datenschutz und Datensicherheit sind gewährleistet. Weitere Informationen finden Sie auf aok.de/gp.

Der Heilmittelkatalog wurde um die Diagnosegruppen NF und QF erweitert.

NF: krankhafte Schädigung am Fuß als Folge einer sensiblen oder sensomotorischen Neuropathie (z. B. bei hereditärer sensibler und autonomer Neuropathie)

QF: krankhafte Schädigung am Fuß bei neuropathischem Schädigungsbild als Folge eines Querschnittssyndroms (z. B. bei Spina bifida)

Damit können ab Juli 2020 Patienten vom Arzt eine Verordnung für eine podologische Therapie bekommen, wenn sie dem diabetischen Fußsyndrom vergleichbare Schädigungen der Haut und der Zehennägel haben. Die Indikation ergibt sich nicht allein aus der Grunderkrankung, sondern erst bei Vorliegen eines Symptomkomplexes, bestehend aus:

  • dem diabetischen Fußsyndrom vergleichbaren Schädigungen der Haut und Zehennägel und
  • nachweisbaren Gefühlsstörungen der Füße sowie
  • einer gestörten vegetativen Funktion der unteren Extremitäten und
  • daraus resultierenden Gefährdungen für unumkehrbare Folgeschäden der Füße bis hin zu Amputationen.

So verordnen Sie indikationsgerecht:

Ergänzen oder ersetzen Sie den standardmäßig (in den elektronischen Programmen nach § 73 Absatz 10 SGB V) hinterlegten ICD-10-Klartext in Bezug auf 

  • das neuropathische Schädigungsbild bzw.
  • die sensible oder sensomotorische Neuropathie sowie
  • die autonome Schädigung,

wenn sich aus der Anwendung des ICD-10-Codes allein noch keine behandlungsrelevante Diagnose für podologische Maßnahmen ergibt.

Nicht verordnungsfähig ist Podologie bei:

  • rein motorischen Neuropathien,
  • sensiblen oder sensomotorischen Neuropathien ohne Beteiligung des autonomen Nervensystems und ohne herabgesetztes Schmerzempfinden in den unteren Extremitäten bzw.
  • spinalen Läsionen ohne Vorliegen eines neuropathischen Schädigungsbildes und somit ohne klinisch manifeste autonome Schädigung sowie ohne herabgesetztes oder fehlendes Schmerzempfinden in den unteren Extremitäten.

Die Corona-Pandemie hat zur vorübergehenden Schließung von Mutter/Vater-Kind-Einrichtungen geführt. Aufenthalte mussten abgebrochen oder konnten nicht angetreten werden und werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Aktuell hat in den meisten Bundesländern der Neustart dieser Häuser begonnen, oft jedoch mit reduzierter Auslastung aufgrund der Hygieneauflagen und dem noch fortwährenden Abstandsgebot. Viele Häuser signalisieren, dass Kinder bis zu einem festgelegten Alter von teilweise sechs Jahren vorerst nicht mehr aufgenommen werden.

In den letzten Jahren ist die Zahl der Anträge für Mutter/Vater-Kind-Maßnahmen stark gestiegen. Unter den aktuellen Einschränkungen können wir bei gleichbleibender Antragszahl keine Unterbringung aller Mütter und Väter in den Einrichtungen mehr garantieren. Dies ist insbesondere für die Familien fatal, die dringend eine solche Maßnahme brauchen. 

Ihre Unterstützung ist gefragt! 

Mütter oder Väter werden sicher auch in der kommenden Zeit auf Sie mit der Bitte um Verordnung einer Mutter/Vater-Kind-Kur zukommen. Bitte richten Sie ganz viel Augenmerk auf die medizinische Notwendigkeit. 

Sehen Sie andere Leistungen, die den Patienten nützen könnten? Die AOK PLUS bietet viele verschiedene kostenfreie Kurse zur Gesundheitsprävention an. Oder steht vielleicht gar nicht die Mutter oder der Vater im Vordergrund und es geht um das Kind? Dann wäre sogar eine Kindervorsorge oder eine Kinderrehabilitation der bessere Weg.

Sie kennen Ihre Patienten und können einschätzen, welche Familien eine Mutter/Vater-Kind-Maßnahme dringend brauchen. Die AOK PLUS dankt Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung und steht Ihnen für Fragen gern zur Verfügung.

Die Möglichkeiten der gesetzlichen Krankenversicherung, ihre Versicherten auf dem Weg in die Rauchfreiheit zu unterstützen, sind bisher auf den reinen Tabakentwöhnungskurs im Rahmen der Primärprävention beschränkt. Deshalb startete die AOK PLUS 2013 gemeinsam mit der TU Chemnitz und den Berufsverbänden der Pneumologen in Sachsen und Thüringen das Modellprojekt „Rauchfrei durchatmen“. Die Erprobung eines innovativen, leitlinienorientierten Angebotes zur Tabakentwöhnung unter fachärztlicher Betreuung wurde inzwischen erfolgreich abgeschlossen und im Rahmen der ATEMM-Studie evaluiert.

Nun setzt die AOK PLUS das Angebot „Rauchfrei durchatmen“ für ihre Versicherten mit Unterstützung der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen (KVS) weiter fort. Einziger Unterschied zum Modellprojekt: aufgrund der gesetzlichen Grundlage (§ 34 SGB V Abs. 1) können die Kosten für Medikamente zur Tabakentwöhnung nicht übernommen werden.

Welche Patienten können das Angebot nutzen?

Das Angebot richtet sich an Versicherte der AOK PLUS, die

  • das 18. Lebensjahr vollendet haben,
  • unter chronischem persistierenden Husten (CPH) länger als acht Wochen leiden (Asthmatiker nur mit Schweregrad unter 3) und mehr als vier Zigaretten/Tag
  • oder 30 Zigaretten/Woche rauchen 

oder

  • eine gesicherte COPD-Diagnose aufweisen und aktiver Raucher sind. 

Welche Ärzte können sich an dem Angebot beteiligen?

Ambulant tätige Fachärzte für Innere Medizin und SP Pneumologie bzw. mit vergleichbarer Fachgebietsbezeichnung, die eine Fortbildung zur Durchführung von Tabakentwöhnungsangeboten* absolviert haben, können teilnehmen. Die Teilnahme wird gegenüber der KVS erklärt. 

Sie haben Interesse und wünschen weitere Informationen? Dann wenden Sie sich an Ihren Vertragspartnerberater oder direkt an Ihre KVS. 

*zertifiziert auf Grundlage des Curriculum „Qualifikation Tabakentwöhnung“ der Bundesärztekammer

Hinweis
„Rauchfrei durchatmen“ kann den Versicherten auch anlässlich der DMP-Raucherberatung, vor allem im Rahmen der DMPs Asthma und COPD – als Tabakentwöhnungsprogramm – empfohlen werden.

Das Gesundheitspartner-Portal der AOK-Gemeinschaft auf aok.de/gp/ erstrahlt ab sofort in neuem Gewand. Mit dem Relaunch wurde die Website nicht nur optisch und technisch runderneuert, sondern enthält jetzt auch neue Fachinformationen sowie neue Service-Angebote für Beschäftigte im Gesundheitswesen.

Neu ist auch die Ansprechpartner-Suche, mit der schnell und einfach der zuständige AOK-Mitarbeiter für jedes Anliegen gefunden wird.

Auch das Informationsangebot für medizinische Fachangestellte in Arztpraxen wurde deutlich ausgebaut. Es gibt beispielsweise Informationen zum Praxismanagement und zu Qualitätszirkeln für Medizinische Fachangestellte sowie Online-Lernprogramme zur richtigen Verordnung von Heil- und Hilfsmitteln. Auch Leitfäden zur praktischen Umsetzung der Disease-Management-Programme (DMP) und eine Datenbanksuche nach Rabattarzneimitteln werden angeboten

Eine Pflegesituation ist für Betroffene und ihre Angehörigen häufig mit vielen Fragen verbunden. Insbesondere für die Pflege zu Hause bietet die AOK PLUS nun einen kostenfreien Online-Pflegekurs an. Der Online-Kurs kann ganz bequem, zeit- und ortsunabhängig durchgeführt werden. Verschiedene Themenmodule sollen pflegende Angehörige dazu befähigen, die Pflege zu Hause durchzuführen. 

Die Anmeldung und Durchführung des Kurses unter plus.aok.de/pflege/onlinkurse ist kostenfrei. Das Angebot richtet sich vorrangig an AOK PLUS-Versicherte. 

Die Themen „Wohnen im Alter“ und „Stürze vermeiden“ bilden den Anfang, die Themen des Kurses werden stetig erweitert. Für den Spätsommer sind Module zu den Themen „Demenz“, „Lagern & Mobilität“ sowie „Körperhygiene“ geplant. Der Online-Pflegekurs wird in Zukunft etwa zehn Themenmodule enthalten. Ergänzend zu den bereits bestehenden Pflegekursen vor Ort bieten wir so Unterstützung für pflegende Angehörige sowie ehrenamtliche Pflegepersonen, die z. B. aufgrund der Pflegesituation keine Zeit und Möglichkeit haben, ein Kursangebot in der Nähe des Wohnortes in Anspruch zu nehmen. 

Bitte informieren Sie interessierte Patienten über das neue Angebot – gern können Sie dafür die beiliegenden Info-Visitenkarten nutzen.

Seit Mitte vergangenen Jahres arbeitet die AOK PLUS an dem Projekt „Telemedizinisches Expertenkonsil“. Ziel ist es, eine digitale, indikationsunabhängige Konsillösung zu konzipieren, die eine gezieltere Patientensteuerung und Kommunikation zwischen Haus- und Fachärzten ermöglicht. Die Lösung sieht vor, dass Hausärzte konkrete Anfragen inkl. Befunde an den Facharzt senden. Der Facharzt gibt auf demselben Weg eine Therapie- und Medikationsempfehlung für die Weiterbehandlung an den Hausarzt zurück bzw. terminiert bei Notwendigkeit auch eine Vor-Ort-Behandlung des Patienten.

Die am Markt existierenden Anwendungen für solche Konsillösungen stoßen auf mangelnde Akzeptanz. Deshalb hat die AOK PLUS nun gemeinsam mit Haus- und Fachärzten einen eigenen Prototyp entwickelt, der seit Juli 2020 für ein Quartal im Livebetrieb getestet wird.

Für eine datenschutzkonforme Übertragung der Patientendaten wird während der Pilotphase als Kommunikationskanal das Sichere Netz der Kassenärztlichen Vereinigungen genutzt und der Konsilbogen über die Anwendung eArztbrief versendet.

Mit der Pilotierung wollen wir herausfinden, wie sich eine Konsillösung auf die Versorgungsqualität, die Effizienz der Versorgungsprozesse sowie auf die Akzeptanz auswirkt. Sofern wir von den teilnehmenden Ärzten positive Rückmeldungen erhalten, werden wir gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen an einer praktikablen, technischen Lösung für die Umsetzung arbeiten.

Damit die geplante Konsillösung den größtmöglichen Mehrwert für Ärzte im Praxisalltag bietet, interessiert uns Ihre Meinung zum Thema. Wir suchen Haus- und Fachärzte für eine Online-Befragung im August 2020. Haben Sie Interesse? Dann wenden Sie sich bitte an die Projektleiterin, Christin Jordanland, unter  0800 10590-81356* oder per E-Mail an christin.jordanland@plus.aok.de.

Teilnahme-/Einwilligungserklärungen und andere Unterlagen für die Hausarzt- und Selektivverträge der AOK PLUS bestellen Sie per Fax direkt bei der Gesundheitskasse. Bitte beachten Sie, dass sich die Faxnummer zum 1. Januar 2020 geändert hat. Benutzen Sie zukünftig die Faxnummer 0800 1059002-571* zur Übersendung Ihrer Bestellung. Mit der nächsten Materialbestellung erhalten Sie dann ein aktualisiertes Bestellformular. Neu: Die Bestellformulare können Sie auch per E-Mail an Praxis-Bestellservice@plus.aok.de senden. 

Hinweis: Die DMP-Formulare sind von dieser Regelung nicht betroffen. Bitte bestellen Sie diese weiterhin unter der bekannten Adresse beim Vordruckleitverlag, Halsbrücker Str. 31b, 09599 Freiberg (Telefon: 03731 303-0 | Telefax: 03731 303-114 | Bestellportal: https://www.vordruckleitverlag.de/kvs/)

Aufgrund des großen Interesses bietet die AOK PLUS erneut Schulungen für das Praxispersonal in Form von Online-Seminaren an und lädt Sie und Ihr Praxispersonal recht herzlich dazu ein. In etwa 90 Minuten informieren unsere Experten zu dem Thema Digitalisierung (z. B. eArztbrief und KV-Connect, Videosprechstunde, Impfungen) und geben einen Ausblick auf weitere praxisrelevante Themen.

Termine:
4. November 2020 – 14 Uhr
25. November 2020 – 14 Uhr

Bei Interesse melden Sie bitte sich und Ihr Praxispersonal bis 2. Oktober 2020 per E-Mail bei unseren Vertragspartnerberaterinnen, Bettina Queissner (bettina.queissner@plus.aok.de) und Kathy Kiel (kathy.kiel@plus.aok.de), an. Sie erhalten anschließend die Einwahldaten, um an dem Online-Seminar teilzunehmen. Im Nachgang der Veranstaltung werden Teilnahmezertifikate zur Verfügung gestellt. 

Sie haben Fragen? Ihr Vertragspartnerberater hilft Ihnen gern.

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