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„(Lebens)WEGE“ junger Geflüchteter

Die Gesundheitskasse engagiert sich schon länger in der Integration, etwa mit Ausbildungsplätzen für Geflüchtete, der Ausstellung von elektronischen Gesundheitskarten für Asylbewerber sowie der App HealthNavigator, einer viersprachigen Kommunikationshilfe in Persisch, Arabisch, Englisch und Deutsch.

Kontakt

AOK Nordost – Die Gesundheitskasse
Gabriele Rähse Pressesprecherin
Tel.: 0800 265 080 – 22202
E-Mail: presse@nordost.aok.de

Ausstellungseröffnung am AOK-Standort Teltow

Teltow, 18. Dezember 2017. Sie haben einen langen Weg hinter sich, auf dem sie fast alles verloren haben – und der sie bis nach Teltow führte. Ihre Herkunftsländer: Afghanistan, Syrien, Tschetschenien und Georgien. Teenager und junge Frauen im Alter von 15 bis 21 Jahren treffen sich seit März in der „MädchenZukunftsWerkstatt“ (MZW) in Teltow, um gemeinsam mit deutschen Gleichaltrigen unter Anleitung der Künstlerinnengruppe „blutorangen“ ihren Lebensweg künstlerisch zu gestalten. Am heutigen Montag wurde einer Ausstellung dieser Arbeiten unter dem Titel „(Lebens)WEGE“ im Foyer des Haus 1 der AOK Nordost in Teltow eröffnet.

„In den vielen Gesprächen der jungen Frauen zeigten sich Gemeinsamkeiten, aber auch viele besondere Erfahrungen und Erlebnisse auf ihrem Weg von unterschiedlichen Orten der Erde bis zu ihrem heutigen Lebensmittelpunkt in der Stadt Teltow und deren Umgebung“, sagt Sonja Roque von der „MädchenZukunftsWerkstatt“ zur Ausstellungseröffnung. Die Erkenntnisse schrieben und gestalteten sie in ihre „Lebens“bücher, schufen Frauenskulpturen und malten mit ihren Händen auf großen Bildern ihre persönlichen Erinnerungen, Träume und Wege in die Zukunft. Gefördert wurde das Projekt vom Brandenburger Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur.

"Die vielfältigen künstlerischen Arbeiten, die wir heute hier sehen können, zeigen vor allem eins: Es gibt so viel mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede zwischen den jungen Mädchen und Frauen, die hier bei uns ein neues Zuhause gefunden haben – ganz gleich, woher sie kommen. Deshalb freue ich mich, dass Sie uns auf so kreative Weise aus ihrem Leben berichten, Geschichten erzählen, die uns allen die Möglichkeit geben, mehr voneinander zu erfahren. Bei diesem Geben und Nehmen wird zusätzlich etwas Gemeinsames entstehen", sagt Brandenburgs Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski anlässlich der Ausstellungseröffnung.

„Was in den vergangenen Monaten in der ,MädchenZukunftsWerkstatt‘ entstanden ist, zeigt uns, wie gut Integration im Alltag funktionieren kann. Darum freuen wir uns ganz besonders, dass die Ausstellung ,(Lebens)WEGE‘ in unseren Räumen gezeigt wird“, sagt Matthias Kremser, Niederlassungsleiter der AOK Nordost in Teltow. Die Gesundheitskasse engagiert sich schon länger in der Integration, etwa mit Ausbildungsplätzen für Geflüchtete, der Ausstellung von elektronischen Gesundheitskarten für Asylbewerber sowie der App HealthNavigator, einer viersprachigen Kommunikationshilfe in Persisch, Arabisch, Englisch und Deutsch.

Die Ausstellung „(Lebens)WEGE“ ist bis zum 31. Januar 2018 im Foyer des Haus 1 am AOK-Standort Teltow, Potsdamer Straße 20, zu sehen. Der Eintritt ist frei.