Forschung zur Besonders qualifizierten und koordinierten palliativmedizinischen Versorgung (BQKPMV)

Die AOK Niedersachsen beteiligt sich an einer Forschung zur Prüfung der Implementierung der Besonders qualifizierten und koordinierten palliativmedizinischen Versorgung (BQKPMV). Diese Vereinbarung von 2017 soll vor allem zur Verbesserung der Versorgungssituation schwerstkranker und sterbender Menschen dienen.

Ein Arzt hört einen Patienten im Krankenhaus ab.© iStock / KatarzynaBialasiewicz

Inhalte im Überblick

    BQKPMV für Menschen mit palliativmedizinischem Versorgungsbedarf

    Im Jahr 2017 führte der Gesetzgeber die „Besonders qualifizierte und koordinierte palliativmedizinische Versorgung“, kurz BQKPMV, ein. Diese Vereinbarung soll helfen, die Situation von Patienten mit fortgeschrittenen, unheilbaren Krankheiten und limitierter Lebenserwartung zu verbessern.

    AOK Niedersachsen unterstützt Forschungsvorhaben „Polite“

    Doch inwiefern wurde die BQKPMV bisher implementiert und welche Möglichkeiten zur Weiterentwicklung dieser Vereinbarung gibt es? Dieser Frage stellt sich das Forschungsvorhaben „Polite“ unter dem Projekttitel: „Analyse der Implementierung der Besonders qualifizierten und koordinierten palliativmedizinischen Versorgung (BQKPMV) in der Versorgungsrealität und Empfehlungen zur Weiterentwicklung“. Die Medizinische Hochschule Hannover wird als Projektleitung von der AOK Niedersachsen unterstützt. Außerdem beteiligen sich der Landesstützpunkt Hospizarbeit und Palliativversorgung Niedersachsen e.V. und der Fachverband spezialisierte ambulante Palliativversorgung Niedersachsen e.V. an dem Projekt.

    Forschungsfragen der Analyse

    Konkret soll hinterfragt werden, wie seit dem Einführen der BQKPMV im Jahr 2017 die konkreten Leistungsinhalte dieser Versorgungsform umgesetzt und genutzt werden. Hierzu sollen die Erfahrungen von Versorgern und Akteuren bei der Umsetzung der Vereinbarung mit einbezogen werden. Außerdem soll geklärt werden, welche Anpassungen der BQKPMV sinnvoll und notwendig sind, um diese zu optimieren und eine bestmögliche palliativ-hospizliche Versorgung zu garantieren. Hierbei sollen hauptsächlich ambulante Patienten mit fortgeschrittenen, unheilbaren onkologischen sowie nicht-onkologischen Erkrankungen und solche mit limitierter Lebenserwartung mit palliativmedizinischem Versorgungsbedarf betrachtet werden.

    Förderdauer

    Die Analyse der Implementierung der Besonders qualifizierten und koordinierten palliativmedizinischen Versorgung in der Versorgungsrealität wird über eine Dauer von 18 Monaten durch den Innovationsfond des Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) gefördert. Der Projektstart ist der 01.05.2021.

    Weitere Informationen

    Zusätzliche Informationen zum Forschungsvorhaben finden Sie auf der Seite des GBA.

    Aktualisiert: 14.09.2021

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