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Kunst trifft Gesundheit

Jährlich schreibt die AOK Nordost eine Ausstellungserie mit dem Titel "Kunst trifft Gesundheit" aus. Seit dem Jahre 2012 haben sich über 700 Künstlerinnen und Künstler aus Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern um die Ausstellungsplätze und den Kunstpreis der AOK Nordost beworben.

AOK-Kunstprojekt

An der jurierten Ausstellungsreihe nehmen jährlich 15 Künstlerinnen und Künstler teil, die in einem Ausstellungsflyer und in einem Jahreskunstkatalog vorgestellt werden. Ihre Arbeiten sind an 12 Standorten der AOK Nordost in Berlin, Potsdam, Teltow, Senftenberg, Oranienburg, Schwerin und Neubrandenburg zu sehen. In den wechselnden Ausstellungen können Besucher und Kunstinteressierte interessante zeitgenössische Kunst in den Sparten Malerei, Grafik, Zeichnungen und Fotografie anschauen.

Ausstellende Künstlerinnen und Künstler

Folgende Künstlerinnen und Künstlern stellen in zwölf verschiedenen Servicecentern der AOK Nordost ihre Werke aus. 

Swen Bernitz verfolgt als Fotograf konzeptionelle Langzeitprojekte im dokumentarischen Stil. Er thematisiert die Auswirkungen des industriellen Strukturwandels und zeigt einen unbekannten Blick auf die Orte, die eine nachhaltige Veränderung erfahren haben. Er setzt Bauwerke und Installationen im Kontext  ihrer Geschichte in Szene und zeigt gebaute Umwelt und urbane Landschaften vor dem Hintergrund einer veränderten Bestimmung.

www.swenbernitz.de 

In Claudia Burmeisters freien Arbeiten geht es um die Familie, um kindliche Entwicklung, um Erinnerungen an Alltagssituationen und auch um den Verlust von Familienmitgliedern. Die Künstlerin bearbeitet Familienbilder sinnbildlich und zeichnerisch und arrangiert in Ihren Bildobjekten die einzelnen Elemente zu neuen kleinen Geschichten. Mit dem zeitaufwendigen Papierschnittverfahren ahmt sie zugleich ein wenig die erlebte Zeit mit der Familie nach.

http://claudia-burmeister.jimdo.com 

Dagmar Gester stellt sich in ihrer künstlerischen Arbeit der menschlichen Sehnsucht nach Zugehörigkeit und den konträr dazu verlaufenden biografischen Bruchstellen. Ihre Serie „Was bleibt“ thematisiert den Heimat- und Identitätsverlust, den Menschen erfahren, die gezwungen sind, ihr Zuhause aufzugeben. Die Arbeit zeigt personalisierte Stillleben von Objekten, die Flüchtlinge mit nach Deutschland gebracht haben. Auf diese Weise verschränkt sich die allgemeingültig existenzielle Erfahrung mit dem jeweils Besonderen des individuellen Schicksals.

www.gester.eu 

In der Malerei von Carola Göllner steht das realistische Menschenbild im Vordergrund, umgeben von klar definierten Interieurs. Es geht um Verhaltensweisen, Gewohnheiten, dem Umgang miteinander, aber auch um Alter und Ausgrenzung. Ihre Arbeiten entstehen serienhaft zu einem bestimmten Thema und ergeben sich in Folge, wobei jedes einzelne Bild auch eigenständig und einzeln verständlich ist.

www.carola-goellner.de 

Irene Hoppenberg geht es um das Einzigartige, das Individuelle. Fingerabdrücke gleichen einer Zeichnung, deren Linien trotz aller Ähnlichkeiten niemals identisch und sehr individuell sind. Die großformatigen Fingerprints heben diese Einzigartigkeit hervor. Noch stärker vergrößerte Ausschnitte lassen an Landschaften und an Strukturen in der Natur denken.

www.irenehoppenberg.de

Die Bilder von Andrea Imwiehe sind Erinnerungsbilder. Sie speisen sich aus der eigenen Erinnerung und gehen dabei über diese hinaus. Zurückgekehrt an Orte der Kindheit – allesamt von Industrie und Bergbau geprägt – verschmelzen in den Arbeiten Realität und Fiktion, Jetztsein und Vergangenheit. Dabei vereint die Künstlerin grafische und malerische Elemente auf eine erzählerische und spannungsgebende Weise.

www.andrea-imwiehe.de

In Elmar Jacobs Malerei fließt Farbe, Figur und Landschaft zusammen, trifft Abstraktes auf realistische Elemente. Seine Kompositionen entwickeln sich assoziativ-dialogisch zu einem unhierarchischen Ganzen. So entstehen Bilder mit skizzenhaften und collagesken Anteilen und mit eigenwilligen Perspektiven, in denen eine flüchtige, quasi traumlogische Geschichte oder Situation angedeutet wird.

www.jacob.kulturserver.de 

Ruinen, leerstehende Industriebauten, still gelegte Freizeitparks bilden die Hauptmotive der künstlerischen Arbeit von Willem Julius Müller. Unkraut und verwilderte Hecken okkupieren den menschenlosen Bildraum. Hauptgeschehen ist allein der unaufhaltsame Prozess einer sich ausbreitenden Vegetation. Natur triumphiert über menschliche Ordnungssysteme, ist Sinnbild der Vergänglichkeit und zeigt die Dekonstruktion des Gegenständlichen.

www.willemjuliusmueller.de 

Die Arbeiten von Michael Picke entstehen im Spannungsfeld zwischen analoger Reproduktionstechnik und digitaler Bildbearbeitung. Der Künstler konfrontiert die Handmalerei mit den modernen technischen Möglichkeiten bildnerischer Bearbeitung und Vervielfältigung. In seinen Bildern lässt er den Gegensatz von empfundener Geste und starrer Mechanik malerisch zu einer Synthese verschmelzen.

www.michaelpicke.de 

Nirgendwo sonst ist die Natur so großartig wie in den kleinsten Lebewesen, die sie schuf. Ilka Raupach ist fasziniert und inspiriert von Insekten und Spinnen, diesen erstaunlichen Geschöpfen mit attraktiven Mustern, brillianten Farben, bizarren Formen, allerlei skurrilen Lebens- und absonderlichen Verhaltensweisen, vorhanden im eigenen Haus und Garten.    Es entstand eine Serie von Monotypien auf verschiedenen Papieren.
www.ilkaraupach.de

Leo Seidel arbeitet seit 15 Jahren an dem freien Projekt „Traumsequenzen“ - eine Wanderung durch Preußische Schlösser und Gärten. Für die Umsetzung wählt der Künstler zwischen charakterstarken Schwarz-Weiß-Bildern auf alten Polaroidfilmen und experimentiellen Farbaufnahmen. Auf der Suche nach dem passenden Augenblick aus Blickwinkel und Licht folgt er der Spur von  Zeit und Raum in Vergangenheit und Gegenwart.

www.leoseidel.de 

In den Arbeiten von Petra Steeger geht es um das Sammeln und Bewahren, aber auch darum, Gefundenes zu sezieren und zu öffnen. Inspiriert von der Schönheit dieser Innenwelten folgt die Künstlerin Venenverläufen und Hirnwindungen, zeichnet Nervenbahnen nach, stickt oder druckt Linien und Flächen und transformiert auf diese Weise das Gesehene zu eigenständigen vielschichtigen Bildern.

www.petra-steeger.de

Dorit Trebeljahrs Zeichnungen entstehen ohne konkrete Vorlagen, beruhen aber auf konkreten Wahrnehmungen und Erfahrungen. Sie sind Experimentierfeld für die Entwicklung grafischer Strukturen und dienen zugleich als Inspiration für die Arbeit an Objekten. Im zeichnerischen Prozess setzt die Künstlerin Objekte zusammen und wenn sie an ihren Objekten arbeitet, hat sie die Linie der Zeichnung vor Augen.

www.dorittrebeljahr.de 

Iris Vitzthum geht es um den künstlerischen Prozess. Und dieser beginnt mit Beobachtung. Sie spürt auf, verfolgt, erfasst und sortiert neu. Die Künstlerin experimentiert mit Anordnung und Materialität und aus ihrer Erfahrungsperspektive heraus entstehen Ansichten von merkwürdigen  Zuständen, malerische Momente, die in verschiedenen Schichten überlagert werden.

www.irvi.de 

Eine Mutation ist manieristisch, gekennzeichnet durch eine Abkehr sonstiger Ausgewogenheit und gewohnter Wahrnehmungen. Ist eine Mutation überlebensfähig, gleicht sie einer Innovation und Sensation. Die von Ulrike Martha Zimmermann geformten Masken und Mutationen sind Metaphern, die bekannte Sichtweisen  erweitern sollen. Die Fäden beschreiben ein Geflecht, die vielfältigste Vernetzungen und Kooperationen mit der Umwelt forcieren.

www.ulrike-martha-zimmermann.de 

Die AOK-Kunstkataloge

Zu jeder Ausstellungsreihe erscheint ein Kunstkatalog, in dem alle teilnehmenden Künstler vorgestellt werden. Hier können Sie die Kataloge der letzten drei Jahre einsehen:

AOK-Kunstkatalog 2017 (PDF, 5,5 MB)

AOK-Kunstkatalog 2018 (PDF, 4,8 MB)

AOK-Kunstkatalog 2019 (PDF, 5,9 MB)

Sie interessieren sich für ältere AOK-Kunstkataloge, dann schreiben Sie bitte an anett.muennich@nordost.aok.de. Ab dem Jahre 2012 liegen sie bei Anett Münnich vor.

Die AOK-Kunstpreisträger

Aus allen teilnehmenden Künstlern wird per Juryentscheid jährlich der AOK-Kunstpreis, ein einmonatiges Stipendium im Künstlerhaus Ahrenshoop, vergeben.

Die Preisträger aus den zurückliegenden Jahren sind:
2012: Jan Beumelburg aus Brandenburg
2013: Katharina Quecke aus Berlin
2014: Christiane Bergelt aus Corin
2015: Heike Jeschonneck aus Berlin
2016: Bodo Rott aus Berlin
2017: Regina Nieke aus Berlin
2018: Bianca Kennedy aus Berlin
2019: Annelen Käferstein aus Berlin

Die Jury

Elf Juroren haben an der Auswahl der Künstler mitgewirkt. Aus den vielen Bewerbungen wurden die Künstlerinnen und Künstler ausgewählt, die die meisten Jurorenstimmen erhielten.

In der Jury wirken mit:

  • Prof. Dirk van der Meulen, Künstler und emeritierter Prof. der UdK Berlin
  • Anne Hille, Vorstandsvorsitzende des Künstlerbundes Mecklenburg und Vorpommern
  • Jutta Pelz, Künstlerin und Vorstandsvorsitzende des BBK Brandenburg
  • Anke Zeisler, Kunsthistorikerin und Galeristin aus Berlin
  • Karl-Hans Schumacher, Kurator des GEHAG-Forums aus Berlin
  • Florian Pelka, Künstler aus Berlin
  • Wolfgang Bangemann, Kunstmanager
  • Ines Blumenthal, AOK Nordost
  • Dirk Ehlert, AOK Nordost
  • Heike Camp, AOK Nordost
  • Anett Münnich, Leiterin Kunstprojekt AOK Nordost