Angebot anzeigen für:
Suche bei der AOK Nordost
Ort/Kasse korrigieren
Kontakt zu meiner AOK Nordost
Ort/Kasse korrigieren
Servicecenter werden geladen ...

Kunst trifft Gesundheit

Jährlich schreibt die AOK Nordost eine Ausstellungserie mit dem Titel "Kunst trifft Gesundheit" aus. Seit dem Jahre 2012 haben sich über 700 Künstlerinnen und Künstler aus Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern um die Ausstellungsplätze und den Kunstpreis der AOK Nordost beworben.

AOK-Kunstprojekt

An der jurierten Ausstellungsreihe nehmen jährlich 15 Künstlerinnen und Künstler teil, die in einem Ausstellungsflyer und in einem Jahreskunstkatalog vorgestellt werden. Ihre Arbeiten sind an 12 Standorten der AOK Nordost in Berlin, Potsdam, Teltow, Senftenberg, Greifswald, Rostock, Schwerin und Neubrandenburg zu sehen. In den wechselnden Ausstellungen können Besucher und Kunstinteressierte interessante zeitgenössische Kunst in den Sparten Malerei, Grafik, Zeichnungen und Fotografie anschauen.

Ausstellende Künstlerinnen und Künstler 2019

Folgende Künstlerinnen und Künstlern stellen in zwölf verschiedenen Servicecentern der AOK Nordost ihre Werke aus. Die genauen Orte und Ausstellungszeiten finden Sie im Jahresausstellungsplan.

Katerina Belkina gibt menschlichen Emotionen eine Gestalt. Sie nutzt dazu eine Kombination aus Fotografie und digitaler Malerei und Zeichnung und visualisiert auf diese Weise Gefühle wie Freude, Verzweiflung, Gleichgültigkeit, Begeisterung oder auch Neid. Sie bedient sich dabei hauptsächlich ihres eigenen Gesichts und ihres eigenen Körpers zur Verkörperung der Bildideen, wobei ihre Art der Fotografie der uralten Theaterpraxis des Rollenspiels entlehnt ist.
www.belkina.art  

In den Zeichnungen von Jörg Finus treffen natürliche und technische Elemente aufeinander und verbinden sich zu wesenhaften Mischformen. Als eine Art Hybriden entsprechen sie in gewisser Weise der rasanten gesellschaftlichen und technischen Entwicklung. Sie reflektieren den Prozess der Veränderungen dessen, was wir als natürliche Körper bezeichnen. Es sind unklar zu verortende Erscheinungen, irgendwo angesiedelt zwischen Lebewesen und Maschine, Natürlichem und Künstlichem, Kreatur und Gegenstand.
www.joergfinus.de

Der Mensch in seiner Verletzlichkeit und Not, in seinen Verstrickungen, aber auch in seiner Sehnsucht nach Befreiung steht im Fokus der Malerei von Susanne Geister. Die Bildsprache erschließt kontrastreich im Gegensatz von Körper und Fläche einen spannungsreichen Raum. Angesichts einer undurchdringlichen und unbestimmbaren Dunkelheit im Bild wird die existentielle Einsamkeit des Menschen anschaulich, seine Wünsche artikulieren sich in der Gestik der Hände. Ansichten eines Torsos reflektieren Aspekte des Frauseins und fragen nach weiblicher Identität und Würde.
www.susannegeister.de

Die Malerei von Katharina Ismer ist geprägt von der Sehnsucht nach dem unvergesslichen Augenblick. Ihre Bilder sind Seelenlandschaften, Erinnerungen, visualisierte erlebte Augenblicke, etwa vom Mond, der uns immer wieder staunen lässt oder von der unendlichen Weite des Landes, die von einem Weg und Ziel erzählt. Es sind Momente, die uns die Welt um uns herum ein bisschen verstehen lässt, aber auch immer wieder Fragen aufwirft.
www.katharinaismer.de  

Die großzügig aufgetragenen malerischen Flächen in Annelen Käfersteins Bildern sind durchsetzt von Bildfragmenten und eingearbeiteten Collagen. Sie stellen Erinnerungsdetails von Räumen, Landschaften und Anekdotenhaftem dar und fügen sich zu einer neuen verrätselten Geschichte. In ihren Bildern lässt die Künstlerin Traumhaftes entstehen, dessen Inhalt sich den Erklärungsversuchen zu entziehen versucht.
www.annelenkaeferstein.de

Die Bilder von Andrea Imwiehe sind Erinnerungsbilder. Sie speisen sich aus der eigenen Erinnerung und gehen auch weit darber hinaus.Mit ihrer Malerei erschafft die Knstlerin atmosphärische Lebensräume, die sie mit ihren Brüchen und Kontrasten immer wieder neu beleuchtet und darstellt.
www.andrea-imwiehe.de

Die Personen auf den Bildern von Natascha Kaßner bevölkern sparsam ausgestattete Bühnen. Manche bewegen sich, andere halten inne, alleine oder in der Gruppe. Die Künstlerin möchte Momente zeigen, in denen man sich der eigenen Existenz bewusst wird, plötzlich alles klar sieht und darüber ein wenig erschrickt.
http://www.natascha-kassner.de 

Die Zeichnungen von Jürgen Kellig sind abstrakte grafische Notationen, die durch intuitives, rhythmisches Setzen von verschiedenen Linien, Punkten oder anderen einfachen Formen entstehen. Sie sind Exerzitien der Wahrnehmung und deren Widersprüche und organisieren das Chaos der jeweils gegenwärtigen Zeit im Wechselspiel von Ordnung und Unterordnung.
www.juergen-kellig.de  

Die Bilder von Hyun Ok Kim zeigen den stillen Dialog von Mensch und Natur oder Mensch und Tier. Sie hinterfragt damit Besitz und Genuss des modernen Lebensstils. Kinder, Tiere und Natur als Sinnbild von Unschuld, Reinheit und Freude am Leben transportieren die Gedanken der Künstlerin von ihrem ganz persönlichen Bild von Glück.
http://www.hyunokkim.com/

Im Werk von Beate Köhne geht es um die Farbe und die reine Malerei. Vorwiegend gestisch setzt die Künstlerin Farbflächen auf-, neben- und übereinander und erzeugt damit einen Eindruck von Dynamik und Leichtigkeit. Formen und Linien finden ihre Entsprechung in der Natur. Allerdings scheinen sie sich in ihrer abstrahierten Darstellung zu bewegen. Wie schwerelos wirbeln und tanzen sie über die Leinwand.
www.beate-koehne.de  

Felix Kraus ist von den evolutionären Ergebnissen der Natur fasziniert: Von phänotypischen Formen bis hin zum Zellaufbau. In seinen Beobachtungen stellt er fest: Alles ist eng miteinander verknüpft und die Trennung von Umwelt und Mensch nur in dessen Kopf. In seinen von Hand gefertigten Papierprägearbeiten thematisiert er deshalb beispielsweise medizinische Eingriffe, zum einen als Affront gegenüber der natürlichen Genialität, zum anderen als menschliche Korrektur vermeintlicher Fehler der Natur.
http://www.felixkraus.com 

Das künstlerische Konzept von Josef A. Kutschera sieht einen ständigen Wechsel der Wahl von Mittel und Flächengestaltung vor. Da begegnen dynamischen Kohlestriche und sensibler Grafitzeichnung gestische Mischtechnik oder Tuschemalerei. Mit diesen unterschiedlichen Bildsprachen fordert der Künstler den Betrachter auf, von Bild zu Bild sich immer wieder neu einzulassen und sowohl einen visuellen als auch einen sensibilisierenden Sprung zu machen.
www.gestaltung-kutschera.de  

Boote sind gedankliche Brücken zum Meer. Sie lassen Fernweh aufkommen und wecken den Gedanken des Aussteigens aus dem Alltag. Torsten Paul hat sich seinem Thema der Boote über jahrelanges Fotografieren genähert. Besonders interessieren ihn dabei das Zusammenspiel von Konstruktion, Farbe und Verfall, aber auch die Geschichten seiner mitunter zum Wrack verfallenen Probanden. Sie regen seine Fantasie an und liefern ihm den Stoff für neue Gedanken.
http://www.torsten-paul.de 

DAS HAUS steht der Wortbedeutung nach für Schutz, Umhüllen, Bedecken. In der Grafikserie „Ein Haus verschwindet“ beginnt das Gebäude gerade diese Eigenschaften zu verlieren. Visualisiert werden die Grenzen zwischen Sicherheit und Unsicherheit, zwischen geschaffener Ordnung und eintretendem Chaos anhand eines sich selbst auflösenden Hauses.
www.susanne-piotter.com  

Bewegung, Wasser und Tanz sind die zentralen Themen der malerischen Fotoarbeiten von Corinna Rosteck. In Ihren Bildern fragt sie nach Verortung, Veränderung und Auflösung, nach Traum und Wirklichkeit. Von Serie zu Serie wird dieser fotografische Malprozess verfeinert, die Wahrnehmung geschärft und differenziert. Es bleibt die Seh(n)sucht nach dem greifbaren Bild.
www.corinna-rosteck.de  

Aufgelesene Abdrucke von Fleischwaren bilden das Grundmaterial für Katrin Salentins Collagen. Digitalisiert, verfremdet und überzeichnet erwachsen aus der grotesken Discounter-Ästhetik neue arteigene Formen. Die Künstlerin entwickelt und komplettiert diese neuen Körper zu skulpturalen surrealen Wesen, verwundbar in ihrer Nacktheit und kraftvoll in Ihrer Präsenz.
www.katrinsalentin.de 

Bewerbung zum AOK-Kunstprojekt

Bis zum 30. September eines jeden Jahres können sich Künstlerinnen und Künstler, die in Berlin, Brandenburg oder Mecklenburg-Vorpommern leben und/oder arbeiten oder dies in den letzten fünf Jahren getan haben, für die Ausstellungsreihe des Folgejahres bewerben.
Auch temporäre Aufenthalte in diesen drei Bundesländern (Studium, Projekte, Stipendien) legitimieren eine Bewerbung zum AOK-Kunstpreis.

Die Bewerbungsunterlagen stehen als Download zur Verfügung oder können bei der Projektleitung per E-Mail angefordert werden. Ansprechpartnerin für alle Fragen zum AOK-Kunstprojekt und für die Zusendung von Bewerbungsunterlagen ist

Anett Münnich
E-Mail: anett.muennich@nordost.aok.de
Telefon: 0800 265080-31157*

* kostenfrei aus dem deutschen Fest- und Mobilfunknetz

Die AOK-Kunstkataloge

Zu jeder Ausstellungsreihe erscheint ein Kunstkatalog, in dem alle teilnehmenden Künstler vorgestellt werden. Hier können Sie die Kataloge der Vorjahre einsehen:

AOK-Kunstkatalog 2012 (PDF, 6,4 MB)

AOK-Kunstkatalog 2013 (PDF, 6,4 MB)

AOK-Kunstkatalog 2014 (PDF, 4,7 MB)

AOK-Kunstkatalog 2015 (PDF, 4,9 MB)

AOK-Kunstkatalog 2016 (PDF, 5,4 MB)

AOK-Kunstkatalog 2017 (PDF, 5,5 MB)

AOK-Kunstkatalog 2018 (PDF, 4,8 MB)

Die AOK-Kunstpreisträger

Aus allen teilnehmenden Künstlern wird per Juryentscheid jährlich der AOK-Kunstpreis, ein einmonatiges Stipendium im Künstlerhaus Ahrenshoop, vergeben.

Die Preisträger aus den zurückliegenden Jahren sind:
2012: Jan Beumelburg aus Brandenburg
2013: Katharina Quecke aus Berlin
2014: Christiane Bergelt aus Corin
2015: Heike Jeschonneck aus Berlin
2016: Bodo Rott aus Berlin
2017: Regina Nieke aus Berlin
2018: Bianca Kennedy aus Berlin

Die Jury

Elf Juroren haben an der Auswahl der Künstler mitgewirkt. Aus den vielen Bewerbungen wurden die Künstlerinnen und Künstler ausgewählt, die die meisten Jurorenstimmen erhielten.

In der Jury wirken mit:

  • Prof. Dirk van der Meulen, Künstler und emeritierter Prof. der UdK Berlin
  • Anne Hille, Vorstandsvorsitzende des Künstlerbundes Mecklenburg und Vorpommern
  • Jutta Pelz, Künstlerin und Vorstandsvorsitzende des BBK Brandenburg
  • Anke Zeisler, Kunsthistorikerin und Galeristin aus Berlin
  • Karl-Hans Schumacher, Kurator des GEHAG-Forums aus Berlin
  • Florian Pelka, Künstler aus Berlin
  • Wolfgang Bangemann, Kunstmanager
  • Ines Blumenthal, AOK Nordost
  • Dirk Ehlert, AOK Nordost
  • Heike Camp, AOK Nordost
  • Anett Münnich, Leiterin Kunstprojekt AOK Nordost
Kontakt zu meiner AOK Nordost

AOK-Servicetelefon

<a href="https://www.aok.de/pk/nordost/kontakt-zu-ihrer-aok-nordost/service-telefonnummern/" class="more-link" >24 Stunden täglich und kostenfrei</a>