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Veggie-Fakten

Was Sie schon immer über Vegetarismus wissen wollten

Fleischlos glücklich und gesund

Gegenwärtig ist ein regelrechter Kochboom bei fantasievollen vegetarischen und veganen Speisen zu beobachten. Und es gibt gute Gründe, selbst einmal so zu kochen.

Ein Vater mit Kleinkind, pflanzt Gemüse im Garten.
Was ist Vegetarismus?

Das Wort "vegetarisch" leitet sich vom lateinischen "vegetare" (= beleben) bzw.
"vegetus" (= frisch, lebendig, belebt) ab. Der Vegetarismus kennzeichnet demnach
eine Lebens- und Ernährungsweise, die "lebendig" und "belebend" ist. Anhänger verzichten hauptsächlich auf tierische Lebensmittel, wie Fleisch und Fisch, und daraus hergestellte Produkte. Je nachdem, welche tierischen Lebensmittel noch gegessen werden, gibt es verschiedene Veggie-Typen, auf die wir unten noch eingehen.

4 Fakten zum Schmunzeln und Staunen

Frau mit Salat in der Hand.
1. Vegetarische Genies

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Kinder mit einem höheren IQ als Erwachsene eher Vegetarier werden.

Frau mit zwei Kokosnüssen
2. Besseres Sexleben

Wer sich vegetarisch ernährt, riecht nicht nur besser, sondern wirkt auch für potenzielle Sexpartner attraktiver.

Bowl Gericht
3. Tierisch schädlich

Die UN-Landwirtschaftsorganisation FAO belegt, dass 14,5 Prozent aller weltweiten vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen aus der Haltung und Verarbeitung von Tieren stammen. Dieser Anteil ist somit höher, als der des weltweiten Verkehrs.

Bild einer Frau beim Karotten waschen
4. Gesünder mit Gemüse

Durch vegetarische Ernährung kann Rheuma, Gicht, Diabetes, Osteoporose und Adipositas vorgebeugt werden.

Welche Form des Vegetarismus passt zu Ihnen?

  • Ovo-Lakto-Vegetarier
    essen Milch, Milchprodukte sowie Eier.
  • Lakto-Vegetarier
    verzehren Milch, Milchprodukte, aber keine Eier.
  • Pescetarier
    ernähren sich zusätzlich von Fisch und Meeresfrüchten, essen jedoch kein Fleisch.
  • Flexitarier
    essen nur sehr eingeschränkt tierische Produkte, wenn deren Gewinnung nach Tier- und Umweltschutzregeln ethisch vertretbar ist.
  • Veganer
    verzichten auf alle Lebensmittel tierischer Herkunft, inklusive Milch, Milchprodukte, Eier und Honig.
  • Frutarier
    leben eine sehr strenge Form der veganen Ernährung. Sie essen nur Früchte, Nüsse und Samen, keine Wurzeln – also nur die Teile einer Pflanze, die beim Abernten ihr Weiterleben nicht gefährden.
  • Rohköstler
    verzichten auf tierische Produkte und verzehren keine gekochte Nahrung.
  • Teilzeit-Vegetarier
    schränken ihren Fleisch- und Fischkonsum bewusst ein, ohne ganz darauf zu verzichten.

Veggie-Mythen

Frau mit Pfanne
Mythos #1: Vegetarier leiden unter Eisenmangel

Eisen ist ein lebensnotwendiges Spurenelement: Es ist Bestandteil des Hämoglobins, für den Sauerstofftransport und die Speicherung von Sauerstoff in der Muskulatur zuständig. Außerdem stellt es Energie in der Zelle bereit und ist an der Bildung von Hormonen und Botenstoffen beteiligt.

Der Körper kann Eisen aus tierischen Lebensmitteln besser aufnehmen als aus pflanzlichen. Durch die Kombination mit Vitamin C kann die Aufnahme allerdings gefördert werden. So kann durch eine gezielte Lebensmittelauswahl und -kombination Eisenmangel vorgebeugt werden.

Beispiele für Kombinationen eisenreicher Lebensmittel und Vitamin C:
Kartoffeln mit Paprika- oder Brokkoligemüse, Getreidebratlinge mit Kohlrabigemüse, Spätzle mit Sauerkraut oder Krautschupfnudeln, Müsli mit Mandarinenstückchen oder Obstsaft, Johannisbeere-Orangensaft-Schorle, Zitronen-Lachs-Spinat

Frau beißt in Spinatblatt
Mythos #2: Pflanzenkost führt zu einem Vitamin-B12-Mangel

Vitamin B12 ist essenziell für Zellteilung, Blutbildung, Energiefreisetzung und die Funktion des Nervensystems. Es ist fast ausschließlich in tierischen Lebensmitteln enthalten.

In nennenswerten Mengen kommt Vitamin B12 nur in tierischen Lebensmitteln vor. Das ist die schlechte Nachricht für Vegetarier. Die gute: Zu diesen Lebensmitteln gehören auch Milch, Eier oder Käse.

Pesco-Vegetarier, die zusätzlich noch gelegentlich Fisch essen, füllen über Lachs, Hering oder Forelle den Vitamin-B12-Speicher in der Leber. Stehen jedoch weder Eier noch Milchprodukte oder Fisch auf dem Speiseplan, wird es tatsächlich kritisch: Veganer sind prädestiniert für eine Unterversorgung und müssen Vitamin B12 als Nahrungsergänzung zu sich nehmen.

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