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Hören Sie auf Ihr Herz

Das Herz ist der Taktgeber des Lebens und verdient unsere Aufmerksamkeit. Was tut ihm gut? Woran erkennt man eine ernte Gefahr? Wie reagiert man richtig?

Stärken Sie Ihr Herz

Bewegung ist gesund
Wer sich regelmäßig körperlich belastet, bleibt fit und tut seinem Herzen einen Gefallen. Ideal sind Ausdauersportarten wie Walken, Radfahren oder Schwimmen.

Übergewicht vermeiden
Übergewicht zählt zu den Hauptrisikofaktoren für Bluthochdruck und Herzinfarkt. Halten Sie Ihr Gewicht daher in gesunden Grenzen.

Blutwerte im Blick behalten
Lassen Sie regelmäßig Ihren Blutdruck und den Blutzucker checken. Zu hohe und unbehandelte Werte erhöhen das Risiko auf einen Herzinfarkt.

Herzgesund essen
Ihr Körper freut sich über fettarme Leckereien. Essen Sie abwechslungsreich und viel Obst und Gemüse.

Weg mit den Glimmstängeln
Rauchen schädigt die Innenwand der Blutgefäße und fördert die Entstehung von Arteriosklerose, den krankhaften Umbau der Blutgefäße. Sind die Herzkranzgefäße betroffen, wird das Herz nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt.

Herzinfakt erkennen und richtig handeln

Bei einem Herzinfarkt zählt jede Minute. Wer die Symptome kennt, kann schnell handeln und so Leben retten.

Herzinfarkt erkennen

Symptome:

  • Schmerzen im Brustkorb, die länger als fünf Minuten anhalten und sich im Ruhezustand nicht bessern (Bild 1). Sie können in den linken oder beide Arme, den Hals, den Kiefer, die Schulterregion, den Oberbauch oder den Nacken ausstrahlen (Bild 2 + 3).
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Schwindel, Schwäche, eventuell Bewusstlosigkeit
  • Blasse, fahle Gesichtsfarbe, kalter Schweiß auf Stirn und Oberlippe
  • Engegefühl, heftiger Druck oder Brennen im Brustkorb
  • Atemnot, Todesangst, starke Unruhe

Achtung: Besonders bei Frauen können Übelkeit, Erbrechen oder Atemnot die einzigen Beschwerden sein. Bei älteren Menschen oder Diabetikern können die Schmerzen gering sein oder ganz ausbleiben.

Im Notfall zählt jede Minute

  • Umgehend den Notruf 112 rufen.
  • Sagen Sie, dass Verdacht auf einen Herzinfarkt besteht.
  • Nennen Sie Namen und Adresse und warten Sie ab, bis die Notrufzentrale alle Fragen gestellt hat.
  • Beruhigen Sie den Betroffenen bis zum Eintreffen des Notarztes.
  • Lagern Sie den Oberkörper erhöht, zum Beispiel durch Kissen, und öffnen Sie beengende Kleidung. Die Beine bleiben tief.
  • Wird der Betroffene bewusstlos, müssen Sie umgehend die Lebenszeichen prüfen und bei einem Herzstillstand mit Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen.

Keine Angst vor einem Fehlalarm: Es ist besser, einmal zu viel den Notarzt zu rufen, als bei einem Infarkt zu spät zu kommen!

Erste Hilfe bei Herzstillstand

Auch Laien können mit einer Herzdruckmassage Leben retten. Ist eine Person bewusstlos und ist keine Atmung vorhanden, muss schnell gehandelt werden. Befindet sich in Ihrer unmittelbaren Nähe ein Defibrillator (AED), dann holen Sie diesen und folgen Sie den Anweisungen. Beginnen Sie ansonsten gleich mit den unten beschriebenen Maßnahmen.

Bitte beachten Sie, dass die folgende Anleitung nicht für Säuglinge und Kleinkinder gilt.

1. Prüfen
Sprechen Sie die Person laut an, gegebenenfalls rütteln Sie leicht an der Schulter. Erfolgt keine Reaktion, ist die Person vermutlich bewusstlos.

Prüfen Sie kurz die Atmung: Hören Sie Atemgeräusche? Sehen oder spüren Sie ein Heben und Senken des Brustkorbes? Können Sie einen Luftzug wahrnehmen? Verlieren Sie damit aber nicht zu viel Zeit.
Atmet die Person nicht oder nicht richtig oder bestehen Zweifel an einer normalen Atmung, dann ist eine Herzdruckmassage notwendig.

2. Hilfe rufen
Rufen Sie laut um Hilfe. Sind andere Personen in der Nähe, sprechen Sie diese konkret an mit der Bitte, den Notruf 112 zu wählen. Sind Sie allein, dann setzen Sie selbst den Notruf ab, bevor Sie mit der Herzdruckmassage beginnen. Sagen Sie wo Sie sind und was passiert ist. Die Notrufstelle wird Sie telefonisch auch unterstützen.

3. Drücken
Knien Sie sich neben die Person auf Brusthöhe. Öffnen Sie die Kleidung. Legen Sie den Handballen einer Hand auf die Mitte des Brustkorbes (Brustbein). Legen Sie die zweite Hand auf die erste. Nun drücken Sie mit durchgestreckten Armen fest – etwa fünf Zentimeter. Dann entlasten Sie die Stelle.

Das Brustbein sollte 100- bis 120-mal pro Minute gedrückt werden, wobei Druck und Entlastungen ungefähr gleich lang sein sollten. Für den richtigen Rhythmus denken Sie z. B an Lieder wie „Staying alive“ von den Bee Gees, „Yellow Submarine“ von den Beatles oder „Atemlos“ von Helene Fischer. Sie geben den richtigen Takt vor.

Sind mehrere Personen in Ihrer Nähe, wechseln Sie sich etwa alle zwei Minuten ab. Die Herzdruckmassage solange durchführen, bis der Rettungsdienst da ist.

4. Beatmen
Eine Atemspende sollten Sie nur dann leisten, wenn Sie in der Mund-zu-Mund-Beatmung auch geschult sind. Führen Sie diese dann im Verhältnis 30 Druckmassagen zu 2 Atemspenden durch.

5. Auffrischen
Frischen Sie Ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse wieder einmal auf. Denn: Nur was man geübt hat, traut man sich nämlich wirklich zu.

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