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Jetzt raus zum Sporteln!

Das Frühjahr ist die ideale Jahreszeit, um sich wieder draußen sportlich zu betätigen. Jetzt die ideale Freizeitsportart finden, den Körper gut aufwärmen und vorbereitet sein für den Fall, wenn etwas passiert.

Verzichten Sie auf Kaltstarts

Richtiges Aufwärmen und leichtes Dehnen vor dem Sport bringt Vorteile. Dass Kaltstarts gefährlich sind bewies eine norwegische Studie. Über acht Monate absolvierte eine Spielergruppe ein regelmäßiges Warm-up, eine andere Gruppe verzichtete darauf. Am Ende waren die Sportler, die sich kontinuierlich aufgewärmt hatten nur halb so viel verletzt. Bereiten Sie Ihre Muskeln, Sehnen, Bänder und Gelenke optimal vor: „Wichtig ist, Erst die großen Muskelgruppen auf Touren bringen und dann sanft dehnen. Ideal ist es, wenn das Aufwärmprogramm auf die kommende Belastung abgestimmt ist.

Vorteile eines richtigen Warm-ups:

  • Die wichtigen Muskelgruppen werden mit Blutreserven aus Leber und Milz versorgt.
  • Bei Erreichen der optimalen Körpertemperatur von 38,5 bis 39° Celsius laufen alle physiologischen Reaktionen am effektivsten ab. Sehnen und Bänder werden durch die erhöhte Temperatur automatisch elastischer.
  • Der Stoffwechsel wird beschleunigt. „Abfallprodukte“ können schneller abtransportiert werden. Das beugt einer Übersäuerung der Muskulatur vor.
  • Die Zusammenarbeit von Nerven und Muskeln wird verbessert – die Bewegung wird ökonomischer, der  Energieverbrauch sinkt.
  • Die Konzentration und Wahrnehmung verbessert sich. Stress und Nervosität werden abgebaut. 

Wenn doch mal was passiert

Manchmal kommt es trotz aller Vorsicht zu kleinen Pannen. Nicht weiter schlimm, wenn man vorbereitet ist.

Foul! Das tut weh!

Fußball im Verein oder auf dem Spielplatz - große und kleine Kicker sind mit vollem Einsatz dabei. Da kommt es schnell zu schmerzhaften Prellungen und damit einhergehend zu blauen Flecken. Besonders häufig: Der sogenannte Pferdekuss, eine Prellung des Oberschenkels. Hier hilft die klassische PECH-Regel. 

  • P = Pause machen
  • E = Eis auflegen
  • C = Compression – einen elastischen Druckverband anlegen
  • H = Hochlagern des betroffenen Beins

Klettern: Erste Hilfe bei Schürfwunden

  • Verschmutzte Wunden mit Isotonischer Kochsalzlösung (0,9 %) oder unter fließendem Wasser reinigen. Im Notfall Mineralwasser nehmen!
  • Um Verunreinigungen zu vermeiden, hilft ein Pflaster. Dabei liegt die weiße Wundauflage auf der verletzten Stelle. Das Wundkissen nicht mit den Fingern berühren.
  • Blut vorsichtig mit einer sterilen Kompresse oder einem sauberen Taschentuch abtupfen. Bei starken Blutungen drücken Sie mit der Kompresse fest auf die
  • Wunde, um so die Blutung zu stoppen.
  • Tabu sind: Puder, Salbe und Watte! 

Getrübte Badefreude

Barfußlaufen im Gras oder Sand am Badesee – eine Wohltat für die Füße! Doch Achtung: Manchmal liegen hier Glasscherben. Wenn’s passiert ist:

  • Kleine Wunden kurze Zeit bluten lassen. Verschmutzte Wunden ausspülen.
  • Bei starken Blutungen Druckverband anlegen und das betroffene Körperteil hoch lagern.
  • Bei kleinen Schnitten hilft ein (Klammer)Pflaster. Ansonsten einen Verband anlegen. Tiefe Schnittwunden, die stark bluten, sollten vom Arzt versorgt werden.

Wandern: Blasengefahr

Wenn der Schuh drückt oder der Wanderstock am Daumen reibt, kann es ganz schnell zu Blasen kommen. So versorgen Sie diese unangenehmen Begleiter:

  1. Gründlich mit Wasser reinigen.
  2. Mit einer Kompresse trockentupfen.
  3. Ein Blasenpflaster auflegen. Bei großen Blasen nehmen Sie eine sterile Kompresse und befestigen sie mit Heftpflaster.

Absolutes No-Go: Blase mit einer Nadel aufstechen.

Giftige Plagegeister

Eine Wiese, zwei Bäume und eine Slackline – ein Traum für große und kleine Balancierkünstler. Aber „Autsch!“,  schon ist es passiert. Ein Wespenstich verdirbt die Frei-Luft-Laune. Er ist unangenehm, aber nicht lebensbedrohlich. Ausnahme: Allergiker. Diese sollten deshalb immer ein Notfall-Set aus der Apotheke dabei haben. Auch Stiche im Mund- und Rachenraum sind gefährlich. Bei Atemnot den Notarzt rufen oder die nächstgelegene Klinik aufsuchen. Ansonsten hilft auch

hier: Kühlen – unterwegs mit gekühlten Flaschen, verpacktem Eis oder Insekten-Gel. Alte Hausmittel sind Spucke, Zwiebel und Spitzwegerich.

Notfallbag für die Sporttasche:

  • Verbandspäckchen
  • Pflaster
  • Sterile Kompresse
  • Elastische Binde
  • Schere oder Taschenmesser
  • Isotonische Kochsalzlösung
  • Zeckenzange

Starke Leistungen

Wenn in der Freizeit ein Unfall passiert, ist die die AOK Bayern ein starker und zuverlässiger Partner. Die AOK Bayern ist kompetenter Ansprechpartner in allen Fragen zur medizinischen Behandlung, Reha und zusätzlichen Angeboten, wie beispielsweise kostenfreie Gesundheitskurse.

Alle Leistungen finden Sie in unserem Leistungs- und Servicekatalog www.aok.de/bayern/leistungen

 

Sport – das Wundermittel mit Suchtpotential

Regelmäßige Bewegung gilt als Wundermittel gegen eine Vielzahl von Krankheiten. In der richtigen Dosis  stärkt die körperliche Aktivität das Herz-/Kreislaufsystem und  beugt beispielsweise Diabetes, Bluthochdruck, Übergewicht und Depression vor. Ganz nebenbei produziert unser Körper beim Laufen, Radfahren oder Yoga wahre Wunderwaffen: Serotin, Endorphine und Dopamine. Diese sogenannten Glückshormone wirken im Körper wie ein Suchtmittel. Außerdem werden Stresshormone und Zucker abgebaut. Stimmt erstmal der Hormon-Cocktail im Körper, stellt sich Wohlbefinden ein.
Doch welche Sportart ist die richtige und bringt’s?

Die richtige Sportart finden

Im Netz gibt es dazu eine Fülle von Tests. Grundsätzlich geht es darum: Was kann ich besonders gut und macht mir Spaß? Wer sich nicht sicher ist, kann sich mit Schnupperangeboten von Sportvereinen oder Fitness-Studios an seine Sportart herantasten. Auch die kostenfreien Gesundheitskurse der AOK Bayern können der Orientierung dienen. Wer schon längere Zeit nicht mehr sportlich aktiv war, sollte vorab seinen betreuenden Arzt konsultieren. Wichtig ist vor allem, die Höhe der Belastung richtig zu wählen. Beginnen Sie langsam und hören gegebenenfalls früher auf. Nach und nach können dann Umfänge und zuletzt das Tempo gesteigert werden.

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