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Klima macht krank: Besonders Ältere sind betroffen

Der Klimawandel und extreme Wetterereignisse wie Hitzewellen wirken sich vermehrt auf die Gesundheit aus. So müssen laut Versorgungs-Report „Klima und Gesundheit“ des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) ältere Menschen über 65 Jahren an heißen Tagen häufiger ins Krankenhaus.

Sommerhitze setzt älterer Generation zu

Das Klima verändert sich und wirkt sich unmittelbar auf die Gesundheit der Menschen aus, das zeigt der aktuelle Versorgungs-Report „Klima und Gesundheit“. Besonders betroffen ist davon die ältere Generation. So kam es in den vergangenen Jahren in Deutschland an Hitzetagen mit Temperaturen ab 30 Grad hitzebedingt allein am gleichen Tag zu drei Prozent mehr Krankenhauseinweisungen bei Menschen über 65 Jahren. Länger andauernde Hitzewellen können den Effekt verstärken.

Das Risiko an heißen Tagen ins Krankenhaus zu müssen, ist nicht bei allen älteren Menschen über 65 Jahren gleich. Jeder Vierte in dieser Altersgruppe ist aber überdurchschnittlich gefährdet. Dazu gehören vor allem ältere Männer sowie Menschen mit Demenz, Alzheimer und anderen Erkrankungen wie zum Beispiel Niereninsuffizienz, Depressionen, Diabetes und chronischen Atemwegserkrankungen.

Hitze nicht der einzige Grund

Extreme Temperaturen sind nicht der einzige Grund, warum ein Mensch an heißen Tagen im Krankenhaus behandelt werden muss. Kriterien wie der Wohnort oder die medizinische Versorgung vor Ort können beeinflussen, ob ein Mensch bei Hitzebelastungen in ein Krankenhaus eingewiesen wird. So lebt laut Versorgungs-Report die gefährdete Personengruppe vermehrt in ländlichen Regionen, in denen es weniger ambulante oder stationäre Pflegeangebote gibt. In Regionen, in denen mehr Pflegebedürftige in Heimen oder durch Pflegedienste professionell betreut werden, ist das Risiko einer hitzebedingten Klinikeinweisung hingegen geringer.

Menschen fehlt es an Informationen

Eine für den Versorgungs-Report durchgeführte deutschlandweite Befragung des WIdO hat ergeben, dass sich mehr als jeder Zweite wegen der zunehmenden Hitzeperioden Sorgen um die eigene Gesundheit macht. Gleichzeitig fühlen sich viele Menschen nicht ausreichend über das Thema Klima und Gesundheit informiert: Fast ein Drittel der Befragten haben bei Umweltereignissen wie Hitze oder Unwetter einen Informationsbedarf. 40 bis 50 Prozent der Befragten geben an, nicht ausreichend über gesundheitliche Auswirkungen des Klimawandels wie Luftverschmutzung, Pollenallergene oder Krankheitserreger in Wasser oder Lebensmittel informiert zu sein.

Auch das Schutzverhalten in der Bevölkerung ist noch verbesserungsfähig. Während 87 Prozent der Befragten an heißen Tagen mehr trinken, achten nur 46 Prozent auf einen ausreichend UV-Schutz. Noch weniger Menschen schützen sich mit hautbedeckender Kleidung vor Sonne und Hitze.

Warnsysteme stärker nutzen

In Deutschland gibt es zahlreiche Informations- und Frühwarnsysteme zu Umweltbelastungen, wie Pollenflug, UV-Strahlung oder Hitze. Das WIdO empfiehlt, diese stärker zu nutzen, um eine Gesundheitsgefährdung durch das Klima vorzubeugen. Weitere Empfehlungen sowie ein Überblick über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit liefert der Versorgungs-Report „Klima und Gesundheit“.

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