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Mit PIN zusätzliche Services für die Gesundheitskarte nutzen

AOK-Versicherte erhalten in den nächsten Monaten wichtige Post mit Zugangsdaten für ihre elektronische Gesundheitskarte (eGK). Der Brief enthält eine PIN mit der Sie gemeinsam mit Ihrem Arzt wertvolle Zusatzfunktionen Ihrer Gesundheitskarte nutzen können, wie beispielsweise den elektronischen Medikationsplan.

PIN startet in ausgewählten Regionen

Seit Ende 2017 werden Arztpraxen nach und nach an die sogenannte Telematikinfrastruktur (TI) angeschlossen. Ziel ist, Ärzte, Zahnärzte und Krankenhausärzte mit ihren medizinischen Daten zu vernetzen. Im nächsten Schritt erhalten Versicherte in bestimmten Regionen eine PIN für ihre elektronische Gesundheitskarte von der AOK.

Die technischen Möglichkeiten der eGK nutzen

Haben Sie Ihre PIN erhalten, dann haben Sie Vorteile bei der medizinischen Versorgung. Sofern Sie damit einverstanden sind, können Ihr Hausarzt sowie, andere niedergelassene Ärzte, Zahnärzte und Krankenhausärzte Daten auf Ihrer Gesundheitskarte speichern, die im Notfall hilfreich sind. Das alles kann die eGK:

Die Daten im Kartenchip werden bei Vorlage der Versichertenkarte online abgeglichen, auf Gültigkeit geprüft und automatisch aktualisiert, sodass Sie beispielsweise bei Änderungen Ihrer Anschrift keine neue Karte benötigen. Diese Funktionen der eGK kann auch ohne PIN genutzt werden. Es genügt, dass Ihr Arzt bereits an die TI angeschlossen ist.

Auf der eGK können wichtige medizinische Informationen für eine schnelle, vielleicht lebensrettende ärztliche Hilfe abgelegt werden. Die Speicherung auf der eGK ist freiwillig und erfolgt nach Einwilligung gegenüber dem Arzt. Die Daten können nur von autorisierten Personen ausgelesen werden. Für diese Funktion ist keine PIN erforderlich. Folgende Informationen zählen zum Notfalldatensatz:

  • chronische Erkrankungen und wichtige frühere Operationen (zum Beispiel Diabetes mellitus, koronare Herzkrankheit, Organtransplantation)
  • regelmäßig eingenommene Medikamente
  • Allergien und Medikamenten-Unverträglichkeiten
  • weitere wichtige medizinische Hinweise wie Schwangerschaft oder Implantate
  • Kontaktdaten von Angehörigen, die im Notfall benachrichtigt werden sollen
  • behandelnde Ärzten sowie Zahnärzte

Das Speichern verordneter Medikamente auf der eGK erleichtert den behandelnden Ärzten den Überblick. Alle Arzneimittel, die Sie einnehmen, und Informationen zur Anwendung wie Dosis, Zeitpunkt und Häufigkeit können erfasst werden. Auch Medikamente, die Sie rezeptfrei in der Apotheke gekauft haben, sollten Sie speichern lassen. So können unerwünschte Wechsel- und Nebenwirkungen verhindert werden. Das Speichern des Medikationsplans ist freiwillig. Die Eingabe der PIN ist für den Abruf erforderlich.

So funktioniert die elektronische Gesundheitskarte mit PIN

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Nach und nach erhalten alle AOK-Versicherten in den kommenden Monaten mit der Post ihre PIN für die neue elektronische Gesundheitskarte.

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Die PIN wird sichtbar, wenn Sie das Abdeckfeld freilegen. Der PIN-Brief sollte aus Sicherheitsgründen gut verwahrt werden. Alle Informationen rund um die neuen Funktionen der eGK befinden sich auf der Rückseite des Anschreibens.

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Wenn Sie es wünschen, können Sie weitere technische Funktionen der eGK und Anwendungen mit medizinischen Daten nutzen. Beispielsweise kann der Hausarzt mit Ihrer Einwilligung einen Notfalldatensatz auf Ihrer eGK hinterlegen. Sollten Sie in eine Notsituation geraten und zum Beispiel mit Atemnot in ein Krankenhaus eingeliefert werden, können die Ärzte dort auf Ihre Notfalldaten zugreifen. Für das Auslesen des elektronischen Medikationsplans ist hingegen die PIN erforderlich.

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