Ihre Fragen an Matthias Jena

Matthias Jena, Verwaltungsratsvorsitzender der AOK Bayern, stellt sich den Fragen der Versicherten.

Verwaltungsratsvorsitzender Matthias Jena

Sie haben Fragen?

Sehr geehrte Versicherte der AOK Bayern, als Ihr Vertreter setze ich mich für Ihre Interessen ein. Auf dieser Seite können Sie sich direkt an mich wenden. Bitte nutzen Sie dieses Kontaktformular.

Sollten Sie Fragen oder Anregungen zu Ihren persönlichen aktuellen Kontakten mit der AOK Bayern haben, wenden Sie sich bitte direkt an Ihre AOK vor Ort. Die Experten helfen Ihnen kompetent und schnell weiter."

Hier finden Sie die bisherigen Fragen und Antworten

Seit Bestehen des Sozialversicherungssystems gestaltet eine gemeinsame Selbstverwaltung von Versicherten und ihren Arbeitgebern die Politik der Sozialkassen. Bei den gesetzlichen Krankenkassen geschieht das über gemeinsame gebildete Verwaltungsräte.

Er bestimmt die sozial- und unternehmenspolitische Ausrichtung der AOK. Er legt den Haushaltsplan fest, bestimmt die Satzung, wählt und kontrolliert den Vorstand. Die Mitglieder des Verwaltungsrats bei der AOK üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.

In Sozialwahlen entscheiden Versicherte und Arbeitgeber alle sechs Jahre über ihre Vertreter in den Verwaltungsräten. Die AOKs unterliegen der Rechtsaufsicht der Länder; der AOK- Bundesverband der des Bundesgesundheitsministeriums.

Bei der AOK Bayern gibt es keine Wartezeiten. Bitte lassen Sie sich in Ihrer AOK über die Wechselmodalitäten informieren.

Zunächst gibt es die Möglichkeit, einen sogenannten Widerspruch einzulegen. Dieser wird von der Widerspruchsstelle mit Einbindung des örtlichen Beirates der Selbstverwaltung bearbeitet. Sollte das Ergebnis des Bescheides erneut keine Zustimmung finden, können Sie das Sozialgericht einschalten.

Da empfehle ich den AOK-Pflegenavigator im Internet. Hier finden Sie erste wichtige Informationen und Hilfe bei der Suche nach einem geeigneten Pflegedienst oder dem richtigen Pflegeheim. Selbstverständlich stehen Ihnen bei der AOK auch kompetente Berater zur Seite. Nehmen Sie mit Ihrer AOK vor Ort Kontakt auf!

Mit AOK-Curaplan hat die AOK ein Behandlungsprogramm für chronisch Kranke entwickelt. Solche Programme gibt es für Diabetiker sowie für Asthma, Koronare Herzkrankheit, Brustkrebs, COPD (atemwegsverengende Lungenkrankheit). Fragen Sie Ihren Arzt!

Vorsicht, (Kosten-)Falle! Zwar sehen gesetzliche Regelungen die Möglichkeit der Kostenerstattung für Medikamente oder (zahn-)ärztliche Leistungen vor. Allerdings verbleibt meist ein Eigenanteil für den Versicherten, weil die Leistungserbringer höhere Kosten in Rechnung stellen. Die Krankenkassen dürfen nur die Kosten erstatten, die bei Abrechnung über die Versichertenkarte angefallen wären. Die Mehrkosten müssen selbst getragen werden. Bitte lassen Sie sich unbedingt von Ihrem AOK-Ansprechpartner beraten!

Die AOK ist die Kasse der Wahl. Die große Solidargemeinschaft nimmt selbstverständlich Auszubildende auf. Ich empfehle einen Anruf bei der AOK. Ein kompetenter Berater informiert gerne persönlich über die erforderlichen Formalitäten und gibt dabei Tipps für Bewerbung und Berufsleben.

Leider können auch in der Medizin bei aller Sorgfalt Fehler passieren. In Ihrer AOK vor Ort stehen Ihnen speziell geschulte Patientenberater als Ansprechpartner zur Verfügung, die Sie dabei unterstützen, einen Behandlungsfehler zu klären und Schadenersatzansprüche durchzusetzen.

Hier empfehle ich das AOK-Prämienprogramm. Schreiben Sie sich einfach ein und sammeln Sie Punkte für gesunde Maßnahmen – es lohnt sich! Denn damit tun Sie etwas Gutes für Ihre Gesundheit. Gleichzeitig sichern Sie sich attraktive Prämien. Bitte informieren Sie sich auch über den AOK-Bonustarif. Bei diesem Tarif beteiligen Sie sich etwas mehr als andere an den Kosten für Arztbesuche und Krankenhausaufenthalte und nehmen Vorsorgeangebote wahr. Dafür erhalten Sie einen jährlichen Bonus, der je nach Einkommen bis zu 200 oder 300 Euro betragen kann.

Hierfür gibt es den AOK-Arztnavigator im Internet. Dieser hilft, einen geeigneten Arzt zu finden. Im AOK-Arztnavigator können Patienten ihren Arzt bewerten. Je mehr Patienten dies tun, umso aussagekräftiger wird das Ergebnis. Die wissenschaftlich entwickelte Befragung umfasst rund 30 Fragen zu Bereichen, die Patienten bei der Arztwahl interessieren – zu Praxis und Personal, zur Kommunikation des Arztes und zur Behandlung. Zudem werden die Teilnehmer nach ihrem Gesamteindruck gefragt. Die Beantwortung der Fragen ist einfach und kostet wenig Zeit. Dabei werden keine Daten zur Person des Teilnehmers gespeichert. Die Online-Befragung ist

  • geschützt vor Manipulationen,
  • datenschutzrechtlich abgesichert,
  • einfach zu bedienen und
  • fair für die beurteilten Ärzte.

Alle können profitieren: Patienten und ihre Ärzte. Diejenigen, die an der Befragung teilnehmen, leisten damit einen wertvollen Beitrag zur Aussagekraft der neuen Online-Arztsuche: Sie helfen, dass sie und alle anderen Patienten künftig leichter einen Arzt finden. Und sie geben den Ärzten wertvolle und faire Hinweise, wo sie sich noch weiter verbessern können. Bei der Arztsuche geht es nicht um ein Ranking der vermeintlich „besten Ärzte“, sondern um eine echte Orientierungshilfe für den Einzelnen. Jeder kann seinen Arzt nach Kriterien wählen, die ihm wichtig sind. 

Das sind die sogenannten individuellen Gesundheitsleistungen – kurz IGe-Leistungen. Diese ärztlichen Leistungen gehören nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und müssen vom Patienten privat bezahlt werden. Die IGeL-Angebote reichen von zusätzlichen Vorsorgemaßnahmen über Reisemedizin und Naturheilverfahren bis zu Anti-Aging-Maßnahmen. Einige der ärztlichen Zusatzleistungen sind durchaus nützlich, wie die reisemedizinische Beratung. Viele sind jedoch überflüssig. Einzelne Angebote sind dagegen medizinisch umstritten und können sogar gesundheitsschädlich sein. Verlassen Sie sich darauf: Die AOK übernimmt grundsätzlich die Kosten für alle Behandlungsmethoden, die medizinisch notwendig sind, das gilt vor allem bei Vorsorgeuntersuchungen. Doch immer mehr Ärzte und Zahnärzte bieten individuelle Gesundheitsleistungen an. Für viele Ärzte ist das eine zusätzliche, lukrative Einnahmequelle.

Das ist grundsätzlich möglich, allerdings bei speziell qualifizierten Ärzten. Ärzte, die eine Akupunkturbehandlung auf Kassenkosten anbieten, benötigen eine hochwertige Ausbildung zur Akupunktur. Daneben müssen sie in den Bereichen Schmerztherapie und Psychosomatik bestimmte Qualifikationen aufweisen.

Auf dem Arzneimittelmarkt gibt es eine Vielzahl von Arzneimitteln mit vergleichbarer Qualität, Wirkung und zum Teil identischer Zusammensetzung, aber unterschiedlichen Preisen. Vor allem Nachahmerprodukte – Generika genannt – werden nach Ablauf des Patentschutzes wesentlich preiswerter, aber mit denselben Wirkstoffen hergestellt. Sie können sich darauf verlassen, dass die von Ihrem Apotheker empfohlenen Medikamente genauso verlässlich wirken. Durch Rabattverträge mit pharmazeutischen Unternehmen lassen sich Arzneimittelkosten senken und Zuzahlungen ganz oder teilweise vermeiden. Deshalb hat die AOK mit namhaften und weltweit operierenden Pharmaunternehmen besondere Einkaufskonditionen für insgesamt 85 Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen vereinbart. Dadurch kann die AOK für mehrere Hundert Packungen die Kosten deutlich senken. Für ihre Versicherten hat die AOK Bayern diese Medikamente in vielen Fällen sogar vollständig von der Zuzahlung befreit.

Arbeitgeber, Arbeitnehmer und der Staat zahlen Geld in diesen Fonds ein. Daraus erhält die Krankenkasse Geld, um die Leistungen für ihre Versicherten zu bezahlen. Für jeden Versicherten ist das eine Pauschale. Zusätzlich werden Zuschläge für bestimmte Krankheiten gezahlt. Neben mehr Transparenz für die Versicherten möchte die Politik mit ihrer direkten Einflussnahme auf den Gesundheitsfonds Einsparungen im Gesundheitswesen vorantreiben. Den Beitragssatz legen die Krankenkassen nicht mehr selbst fest, sondern der Staat.

Optimale Hilfe für Sie und Ihre Angehörigen ist uns ein besonderes Anliegen. Bei der Suche nach einem Pflegeheim empfehle ich den AOK-Pflegenavigator. Gerne stehen auch die AOK-Pflegeberater persönlich für eine ausführliche Beratung zu Ihrer Verfügung.

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Mehr als 11.000 Mitarbeiter engagieren sich bei der AOK Bayern aus vollem Herzen für Sie und Ihre Gesundheit