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Wissenschaftlicher Beirat für Digitale Transformation

Die AOK Nordost hat als eine der ersten Krankenkassen bereits Ende 2016 zur Begleitung der digitalen Transformation einen Wissenschaftlichen Beirat gegründet. Der Beirat soll die AOK Nordost unparteiisch und kritisch zu Entwicklungen der digitalen Transformation beraten. Dabei geht es um ethische, rechtliche sowie technologische Fragen. In seiner Beratung und Themenauswahl sowie seinen Stellungnahmen und Handlungsempfehlungen ist das Gremium von der Gesundheitskasse unabhängig. Einmal pro Quartal beschäftigt sich der Beirat mit Projekten im Rahmen der digitalen Transformation bei der AOK Nordost.

Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats für Digitale Transformation der AOK Nordost

Prof. Dr. Dirk Heckmann
Dirk Heckmann (Jahrgang 1960) ist seit Oktober 2019 Inhaber des Lehrstuhls für Recht und Sicherheit der Digitalisierung an der Technischen Universität München. Zuvor hatte er von 1996 bis 2019 den Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Sicherheitsrecht und Internetrecht an der Universität Passau inne. 2020 gründete er an der TU München das TUM Center for Digital Public Services, das sich u.a. mit der Digitalisierung im Gesundheitswesen befasst. Seine Lehr- und Forschungsschwerpunkte liegen im Schnittfeld von IT und Recht, insbesondere im Datenschutzrecht, IT-Sicherheitsrecht, Legal Tech, E-Government, E-Health und Künstliche Intelligenz.

2003 wurde Heckmann zum nebenamtlichen Verfassungsrichter am Bayerischen Verfassungsgerichtshof gewählt, 2007 in den Expertenkreis des Nationalen IT-Gipfels der Bundeskanzlerin und 2018 in die Datenethikkommission der Bundesregierung berufen. Seit 2014 ist er zudem Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Recht und Informatik und seit 2018 Direktor am Bayerischen Forschungsinstitut für Digitale Transformation bidt.

Kontakt: heckmann@mein-jura.de

Dipl.-Pol. Inga Bergen
Inga Bergen hat bereits zwei Unternehmen im Bereich Digital Health als CEO aufgebaut: Magnosco und welldoo (heute Vilua). Sie ist studierte Politikwissenschaftlerin, nach kurzen Stationen beim Auswärtigen Amt, der UN & der Bertelsmann Stiftung ist sie 2006 ins Digitalgeschäft gewechselt und war lange bei der digitalen Innovationsberatung FJORD, die heute zu Accenture gehört. Inga Bergen interessiert, wie Digitalisierung genutzt werden kann, so dass am Ende die ganze Gesellschaft davon profitiert. Heute berät sie Digital Health Unternehmer und Unternehmen, ist ich in zahlreichen Beiräten von Unternehmen und Körperschaften in der Gesundheitswirtschaft, lehrt Innovationsmethoden und ist Host des Podcast „Visionäre der Gesundheit“, der monatlich über 7.000 Hörer hat.

Prof. Dr. Wilfried Bernhardt
Professor Dr. Wilfried Bernhardt war 2009-2014 Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium der Justiz und für Europa, ab 2010 zusätzlich Chief Information Officer des Freistaats Sachsen und Mitglied des IT-Planungsrats. Seit 2015 ist er Unternehmensberater, daneben seit 2016 Rechtsanwalt und Honorarprofessor für Internetrecht, insbesondere E-Government und E-Justice an der Universität Leipzig, sowie seit vielen Jahren Mitglied im Vorstand des Nationalen E-Government-Kompetenzzentrums e.V. und des Deutschen EDV-Gerichtstags e.V.

Kontakt: bernhardt-wi@t-online.de

Prof. Dr. Dr. Walter Blocher
Professor Dr. Dr. Walter Blocher ist Professor am Institut für Wirtschaftsrecht und Leiter des Fachgebiets "Bürgerliches Recht, Unternehmensrecht und Informationsrecht". Seine Tätigkeitsschwerpunkte sind Immaterialgüterrecht, Rechtsschutz von Software, Informationsrecht, IT-Vertragsrecht, E-Commerce-Recht, Verbraucherschutz in der Informationsgesellschaft und Distributed Ledger Technology (Blockchain, Bitcoin, Smart Contracts etc.). Er ist Mitglied des Vorstands der Deutschen Gesellschaft für Recht und Informatik (DGRI).

Kontakt: blocher@uni-kassel.de

Prof. Dr. Stefan Heinemann
Prof. Dr. Stefan Heinemann ist Professor für Wirtschaftsethik an der FOM Hochschule und fokussiert die ökonomische und ethische Perspektive auf die digitale Medizin und Gesundheitswirtschaft. Er ist Leiter der Forschungsgruppe „Ethik der digitalen Gesundheitswirtschaft & Medizin“ am ifgs Institut für Gesundheit & Soziales der FOM Hochschule, Sprecher der Ethik-Ellipse Smart Hospital der Universitätsmedizin Essen sowie Fachbeirat in diversen Forschungs- und Bildungsinstitutionen. Prof. Dr. Heinemann ist zudem u. a. Mitglied im Vorstand der Kölner Wissenschaftsrunde, Vorstandsvorsitzender der „Wissenschaftsstadt Essen“ und Mitglied im Kuratorium von sneep e. V., einem studentischen Netzwerk für Wirtschafts- und Unternehmensethik. Zudem ist der Philosoph und Theologe Mitglied im Beirat des Institutes für PatientenErleben der Universitätsmedizin Essen, Mitglied im Sozial- und Gesundheitspolitischen Beirat der BARMER Landesvertretung Nordrhein-Westfalen sowie Mitglied des Innovationskreises Blutspendewesen des DRK-Blutspendedienstes West.

Kontakt: stefan-heinemann@gmx.de

Prof. Dr. Dr. h.c. Stefan Jähnichen
Professor Jähnichen ist Hochschullehrer an der Technischen Universität Berlin und engagiert sich zusätzlich seit Dezember 2012 als Direktor am Forschungszentrum Informatik. Er bringt in die Außenstelle Berlin des FZI seine Fachkenntnisse in Softwaretechnik, vor allem aber ein weitläufiges Netzwerk an Kontakten ein. Fast 15 Jahre leitete der Informatiker das Fraunhofer Institut für Rechnerarchitektur und Softwaretechnik (FIRST). In dieser Zeit übernahm er zahlreiche Ehrenämter; u. a. war er Präsident der Gesellschaft für Informatik e. V. (GI) und ist seit langem Vorsitzender des Aufsichtsrats des Leibniz Zentrums “Schloß Dagstuhl”, dem international bekannten Konferenzzentrum der Informatik. Zwischen  2007 und 2013 war er Mitglied des Informatik Panels des European Research Council (ERC) und übernahm dessen Vorsitz in den Jahren 2010 und 2013. Aktuelle Forschungsinteressen von Professor Jähnichen liegen im so genannten “Identity Management” und in der Entwicklung mobiler, IT-gestützter Systeme, die mit neuartigen Konzepten zum individuellen Lernen (Blended Learning) die Wissensvermittlung modernisieren sollen sowie im Bereich der Modellierung und Simulation komplexer eingebetteter Systeme.

Kontakt: stefan.jaehnichen@tu-berlin.de

Dr. Anne Paschke

Anne Paschke war nach ihrem Studium wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Sicherheitsrecht und Internetrecht an der Universität Passau und Geschäftsführerin der Forschungsstelle für IT-Recht und Netzpolitik. Seit 2019 ist sie Referentin für Grundsatzfragen der Digitalpolitik im Bundeskanzleramt. 2020 wurde sie als Gastwissenschaftlerin an die TU München (Munich Center for Technology in Society) zur Mitwirkung am TUM Center for Digital Public Services berufen. Sie ist zudem als Lehrbeauftragte am Hasso-Plattner-Institut der Universität Potsdam im Studiengang „Digital Engineering“ tätig. Ehrenamtlich engagiert sie sich im Think Tank TT30 des Club of Rome Deutschland und befasst sich mit den ethischen Fragen der Digitalisierung. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Recht der Digitalisierung, insbesondere E-Commerce sowie E-Health und Datenschutzrecht im Medizinsektor.

Kontakt: anne.paschke@gov.tum.de

Dipl.-Psych. Marina Weisband
Dipl.-Psych. Marina Weisband wurde im Jahr 2011 bundesweit bekannt als politische Geschäftsführerin der Piratenpartei Deutschlands. Dieses Amt übte sie bis April 2012 aus. Seit 2015 ist sie parteilos. Im Februar 2017 nahm sie als Mitglied der Bundesversammlung an der Wahl des Bundespräsidenten teil. Die diplomierte Psychologin wirkt neben ihrer Tätigkeit als Buchautorin, Kolumnistin und Künstlerin an verschiedenen Projekten zum Thema Digitalisierung. Seit 2014 leitet sie das von der Bundeszentrale für politische Bildung geförderte Projekt Aula – Schule gemeinsam gestalten, dass Schüler ab der fünften Jahrgangsstufe dazu befähigen möchte, sich aktiv an der Gestaltung ihres schulischen Umfelds zu beteiligen und so demokratisches Handeln zu erproben. Darüber hinaus hat sie eine regelmäßige Radiokolumne beim Deutschlandfunk und moderiert den Podcast "Überstunde" bei mediapioneer.

Kontakt: marina.weisband@gmail.com

Expertengremium weist Datenschützer-Kritik an ePA zurück

05.10.2020 | Expertengremium weist Datenschützer-Kritik an ePA zurück. Der Wissenschaftliche Beirat für Digitale Transformation der AOK Nordost hält die Kritik des Bundesdatenschutzbeauftragten Ulrich Kelber (SPD) an der elektronischen Patientenakte (ePA) für unbegründet. „Die ePA in ihrer jetzigen Form widerspricht nicht den Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung“, sagte Prof. Dirk Heckmann, Geschäftsführer des unabhängigen Gremiums. Heckmann ist Inhaber des Lehrstuhls für Recht und Sicherheit der Digitalisierung an der TU München.

Weitere Informationen und das aktuelle Positionspapier "Stufenweiser Aufbau der elektronischen Patientenakte DSGVO-konform / Wissenschaftlicher Beirat der AOK Nordost sieht Patientensouveränität gewahrt" zum Downloaden finden Sie hier.

Bildergalerie

  • Krankenkasse zwischen den Stühlen

    Ist die ePA zum Start 2021 rechtswidrig? Darüber debattierte im Oktober 2020 der Wissenschaftliche Beirat der AOK Nordost. (Fotoquelle: AOK Nordost)
  • Neu im Gremium: Rechtsexpertin Dr. Anne Paschke

    Fotoquelle: AOK Nordost
  • Prof. Dirk Heckmann, Geschäftsführer des unabhängigen Gremiums

    Fotoquelle: AOK Nordost
  • Wissenschaftlicher Beirat 2020

    v.l.n.r.: Prof. Dr. Dirk Heckmann, Dipl.-Pol. Inga Bergen, Prof. Dr. Dr. h.c. Stefan Jähnichen, Dipl.-Psych. Marina Weisband, Prof. Dr. Dr. Walter Blocher, Prof. Dr. Wilfried Bernhardt, Prof. Dr. Stefan Heinemann (Fotoquelle: AOK Nordost)
  • Wissenschaftlicher Beirat 2018

    Fotoquelle: AOK Nordost

Weitere Positionen

16.06.2020 | Der Wissenschaftliche Beirat für Digitale Transformation der AOK Nordost spricht sich für die Nutzung der neuen Corona-Warn-App auf freiwilliger Basis aus. „So wie die App aktuell konzipiert und entwickelt ist, bildet sie einen wichtigen Baustein der Strategie, die Verbreitung des Virus zu kontrollieren“, formulieren die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in ihrem aktuellen Positionspapier zur „Corona-Warn-App" und ergänzen: „Nun liegt es an der Gesellschaft, diesem auf Freiwilligkeit aufbauenden System Rechnung zu tragen."

Weitere Informationen und die aktuellen Positionspapiere "Die Corona-Warn-App: eine Chance für Solidarität" und "Solidarität stärken: Mit Fairness aus der Krise" zum Downloaden finden Sie hier.

07.04.2020 | Die Verfügbarkeit digitaler Dienste spielt im Leben mit Kontaktbeschränkungen wie in der Corona-Krise eine zentrale Rolle. Mit Blick auf die krisenbedingten Herausforderungen für Krankenkassen, Arztpraxen, Kliniken und weitere Leistungserbringer zeigt sich dabei ganz deutlich die dringende Notwendigkeit eines zügigen, umfassenden Ausbaus digitaler, integrierter Dienste wie Online-Sprechstunden oder qualitätsgesicherte Health-Apps sowie einer effizienten Erfassung und Verarbeitung von Gesundheitsdaten. Darauf weist der wissenschaftliche Beirat für digitale Transformation der AOK Nordost in seinem Positionspapier zur SARS-CoV-2-Pandemie hin.

Weitere Informationen und das Positionspapier zum Downloaden finden Sie hier

24.10.2019 | Durch das Gesetz für eine bessere Versorgung durch Digitalisierung und Innovation (Digitale Versorgung-Gesetz – DVG) soll es künftig „Apps auf Rezept“ geben. Solche Gesundheits-Apps können „gesundheitsfördernd“ sein (wie zum Beispiel Anleitungen für Meditations- oder Konzentrationsübungen), aber auch ein echtes „Medizinprodukt“ sein (z.B. Hautkrebserkennung über die Smartphone-Kamera mit Abgleich über weltweite Bilddatenbanken). Gerade wegen dieser Bandbreite und den unterschiedlichen Wirkungen des Einsatzes solcher Gesundheits-Apps spielt die Qualität der Anwendung eine ganz besondere Rolle, zumal die Krankenkassen im ersten Jahr auch die Kosten solcher Gesundheits-Apps tragen müssen, deren medizinische Wirkung nicht nachgewiesen ist. 

Weitere Informationen zum Downloaden finden Sie hier.

31.12.2018 | Wissenschaftlicher Beirat der AOK Nordost überreicht Empfehlungen für die Entwicklung einer KI-Strategie an die Selbstverwaltung - Die Selbstverwaltung der AOK Nordost entwickelt eine Strategie für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Gesundheitskasse. Beratend steht ihr dabei der Wissenschaftliche Beirat zur Digitalen Transformation der AOK Nordost zur Seite. Unter der Leitung von Prof. Dr. Dirk Heckmann von der Universität Passau, hat das Expertengremium ein 20-seitiges Papier mit „Anmerkungen zu einer KI-Strategie für eine gesetzliche Krankenkasse“ erarbeitet.

Weitere Informationen und das 20-seitige Papier mit "Anmerkungen zu einer KI-Strategie für eine gesetzliche Krankenkasse" zum Downloaden finden Sie hier.

01.03.2017 | AOK Nordost erweitert Wissenschaftlichen Beirat - Die digitale Zukunft des Gesundheitswesens in Deutschland hat längst begonnen, digitale Innovationen bieten zahlreiche Chancen – doch auch mögliche Risiken müssen bedacht werden. Die AOK Nordost hat in der digitalen Transformation eine Vorreiterrolle übernommen und bereits im vergangenen November einen Wissenschaftlichen Beirat gegründet, der die Dreiländerkasse unparteiisch und kritisch bei Fragen der digitalen Transformation berät.

Weitere Informationen zum Downloaden finden Sie hier.

09.11.2016 | Die AOK Nordost hat zur Begleitung der digitalen Transformation einen Wissenschaftlichen Beirat gegründet. Der Beirat, der sich am 8. November 2016 in Berlin auf seiner ersten Sitzung konstituiert hat, soll die AOK Nordost unparteiisch und kritisch zu Entwicklungen der digitalen Transformation beraten. Dabei geht es um ethische, rechtliche sowie technologische Fragen. In seiner Beratung und Themenauswahl sowie seinen Stellungnahmen und Handlungsempfehlungen ist das Gremium von der Gesundheitskasse unabhängig. Einmal pro Quartal wird sich der Beirat mit Projekten im Rahmen der digitalen Transformation bei der AOK Nordost beschäftigen. Dazu zählt aktuell unter anderem der Aufbau eines Gesundheitsnetzwerkes mit Partnern wie Kliniken und Arztpraxen.

Geschäftsordnung

Die Geschäftsordnung des Wissenschaftlichen Beirates für Digitale Transformation zum Downloaden finden Sie hier.

Kontakt

Wissenschaftlicher Beirat für Digitale Transformation
E-Mail: wissenschaftlicher-beirat@nordost.aok.de