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Coronavirus – Was ändert sich in der Pflege

Um insbesondere ältere und pflegebedürftige Menschen vor einer möglichen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zu schützen, wurden rund um die pflegerische Versorgung einige Änderungen beschlossen:

Wir helfen Ihnen gerne weiter

Fragen zur Pflege? Servicerufnummer 0800 1059000

MDK - Begutachtungen beim Antrag auf Pflegebedürftigkeit sind ausgesetzt

Um die Ansteckungsgefahr für alle Beteiligten zu verringern, verzichtet der Medizinische Dienst (MDK) aktuell auf Hausbesuche und eine körperliche Untersuchung. Zur Feststellung des Pflegegrades führt der MDK eine telefonische Befragung mit dem Betroffenen durch. Den Termin für das Telefoninterview erhalten Sie vorab durch den MDK.

Pflegeunterstützungsgeld (PUG) in Anspruch nehmen

Sollten Sie als pflegender Angehöriger aufgrund schwieriger Situationen wie z.B.

  • Schließung der Tagespflege
  • Kündigung Pflegedienst
  • Wegfall der Pflegeperson
  • oder ähnliches

in einer besonderen Krisensituation stehen, können Sie, wenn noch nicht genutzt, das Pflegeunterstützungsgeld pro Pflegebedürftigem einmal in Anspruch nehmen und damit als naher Angehöriger bis zu 10 Tagen der Arbeit fernbleiben, um die Pflege zu organisieren. In diesem Fall haben Sie Anspruch auf Lohnersatzleistungen durch die Pflegekasse.

Verpflichtende Beratungsbesuche pausieren

Als Pflegegeldempfänger/in mit Pflegegrad 2, 3, 4 oder 5 sind Sie gesetzlich verpflichtet, einen Beratungsbesuch nach § 37 Abs. 3 SGB XI  bei sich zu Hause in Anspruch zu nehmen. Die Beratung erfolgt in der Regel durch einen zugelassenen Pflegedienst.

Sie dient der pflegepraktischen Unterstützung der pflegenden Angehörigen und soll die Qualität der häuslichen Pflege sichern und findet - je nach Pflegegrad - halb- oder vierteljährlich statt. Rufen Sie die Beratung nicht ab, sind wir gesetzlich verpflichtet, Ihr Pflegegeld zu kürzen oder im Wiederholungsfall sogar zu entziehen.

Um das Infektionsrisiko für Sie und Ihre Angehörigen zu minimieren und die Beratungspersonen in der pflegerischen Versorgung einsetzen zu können, wird ab sofort bis einschließlich 30.09.2020 die Pflicht, einen Beratungseinsatz abzurufen, gesetzlich ausgesetzt.

Das Pflegegeld erhalten Sie weiter ausgezahlt, ohne dass Sie einen Beratungseinsatz abrufen müssen. Kürzungen oder gar den Entzug Ihres Pflegegelds haben Sie nicht zu befürchten.

Pflegekurse und Kurse für Nachbarschaftshelfer

Aufgrund der Corona-Krise finden die aktuell geplanten Gruppenkurse, d.h. Grund- und Aufbaukurse sowie Nachbarschaftshelferkurse, nicht statt. Informieren Sie sich bitte bei Ihrem regionalen Pflegekursanbieter telefonisch über zukünftig geplante Termine.

Sofern ein anerkannter Nachbarschaftshelfer keinen entsprechenden Kurs zur Verlängerung seiner Anerkennung besuchen kann, wird die Anerkennung unbürokratisch bis zum 30.11.2020 verlängert. Benötigen Nachbarschaftshelfer diese Verlängerung, um auch bei anderen Pflegekassen abrechnen zu können, rufen Sie uns an. Die Verlängerung wird schriftlich verschickt.

Hilfreiche Tipps für die Pflege

Sollte es notwendig sein, dass Sie als pflegender Angehöriger stärker in die Pflege eingebunden sind bzw. werden, dann können Sie sich an dieser Stelle hilfreiche Hinweise ansehen:

Pflegeberatung per Telefon und per Videotelefonie

Die Pflegeberater der AOK PLUS unterstützen Sie auch weiterhin. Aufgrund der aktuellen Situation finden die individuellen Beratungsgespräche ausschließlich telefonisch oder per Videoberatung mit Skype statt.

Jetzt Termin vereinbaren

Mit unserer Pflegeberatersuche finden Sie den passenden Ansprechpartner in Ihrer Nähe. Vereinbaren Sie dann individuell mit Ihrem regionalen Pflegeberater einen passenden Termin per Telefon oder per Skype.

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