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Die elektronische Gesundheitskarte (eGK)

Mit der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) können Sie in Deutschland medizinische Leistungen unter anderem beim Arzt oder Zahnarzt in Anspruch nehmen. Die Aufdrucke G2 und G2.1 stehen für Versicherungskarten der aktuellen zweiten Generation.

Übersicht

Was ist eine elektronische Gesundheitskarte?

Mit der elektronischen Gesundheitskarte weisen Sie sich als AOK-Versicherter aus und können ärztliche oder zahnärztliche Behandlungen sowie Gesundheits- und Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch nehmen. Jedes Mitglied und jeder mitversicherte Familienangehörige erhält seine eigene Versichertenkarte. Legen Sie Ihre eGK bei einem Arzt- oder Zahnarzttermin in der Praxis vor. Damit können Ihre aktuellen Daten eingelesen und, wenn erforderlich, aktualisiert werden. So kann ein Arzt oder ein anderer Leistungserbringer die erbrachte Leistung mit der AOK abrechnen.

Ihre elektronische Gesundheitskarte ist nicht nur ein Versicherungsnachweis. Sie ist auch Ihr Schlüssel zu den digitalen Anwendungen im Gesundheitswesen. Mit Hilfe der auf der Karte vorhandenen Signaturen können Sie Ihre Identität auch virtuell bestätigen und Anwendungen der Telematikinfrastruktur nutzen.

Wichtig: Bitte nutzen Sie immer die eGK, die wir Ihnen zuletzt zugesandt haben. Dies gilt auch für den Fall, dass das Gültigkeitsdatum auf der Rückseite (EHIC) noch nicht erreicht wurde.

Service: neue eGK anfordern oder Bild hochladen

Haben Sie Ihre eGK verloren, ist diese nicht mehr auffindbar oder kaputt?
Dann bestellen Sie bequem online eine neue eGK. Sie können natürlich auch unsere Servicehotline 08001059000 wählen oder in die Filiale vor Ort gehen.


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Die wichtigsten Merkmale der elektronischen Gesundheitskarte G2

Foto: Die Karte ist für Versicherte ab dem 15. Geburtstag grundsätzlich mit einem Foto versehen. Es bietet Schutz gegen Kartenmissbrauch. Für Versicherte, die bei der Erstellung des Fotos wegen ihres Gesundheitszustandes nicht mitwirken können, ist das Foto auf der Versichertenkarte freiwillig.

European Health Insurance Card (EHIC): Mit der europäischen Krankenversicherungskarte auf der Rückseite der eGK erhalten Sie – wenn sie komplett mit Daten gefüllt ist – im europäischen Ausland bei einem Unfall oder einer akuten Erkrankung medizinische Leistungen beim Arzt, Zahnarzt oder im Krankenhaus. Die EHIC gilt in allen EU-Staaten sowie in vielen weiteren europäischen Ländern.   

Versichertennummer: Die zehnstellige Nummer ist Ihre persönliche Versichertennummer und begleitet Sie ein Leben lang.

Mikroprozessorchip: Die eGK enthält einen Chip, der Ihre persönlichen Daten auf der Karte speichert.

Die eGK der neusten Generation ist zusätzlich mit einer kontaktlosen Schnittstelle (NFC = Near-Field-Communikation) ausgestattet, um neue medizinischen Anwendungen vollumfänglich nutzen zu können.

Für Neukunden: Noch keine elektronische Gesundheitskarte erhalten?

Seit dem 1. Januar 2021 hat sich das Ausstellungsverfahren von Krankenversicherungsnummern grundlegend geändert. Für den Krankenkassenwechsel wurde ein elektronisches Meldeverfahren zwischen den Krankenkassen eingeführt. Diese Umstellung verläuft nicht so reibungslos, wie erhofft. Zusammen mit den anderen Krankenkassen arbeiten wir mit Hochdruck an einer schnellen Lösung.

Bis dahin haben Sie jederzeit die Möglichkeit einen Anspruchsnachweis bei einer erforderlichen ärztlichen oder zahnärztlichen Behandlung online abzufordern. Geben Sie einfach die erforderlichen Daten ein und erhalten im Nachgang Ihren Anspruchsnachweis zur Vorlage bei Ihrem Arzt oder Zahnarzt per Post.

Anspruchsnachweis anfordern

Werfen Sie einen Blick auf die elektronische Gesundheitskarte eGK

Wie kann ich die neuen Kartenfunktionen via NFC und PIN nutzen?

Neue elektronische Gesundheitskarten (eGK) der AOK PLUS enthalten ab sofort eine integrierte NFC/DI-Schnittstelle. Damit ist zukünftig eine kontaktlose Nutzung der eGK, ähnlich wie bei EC- und VISA Karten, möglich. Außerdem können mit der PIN zusätzliche Funktionen freigeschaltet werden.

NFC steht für "Near Field Communication" und ist ein Übertragungsstandard zur drahtlosen Datenübertragung. Dabei müssen sich zwei Geräte (hier Lesegerät oder Smartphone und Karte) in einem Abstand von nur wenigen Zentimetern befinden. NFC stellt die Basis für zukünftige Funktionen und Anwendungen der eGK dar.

NFC gilt als besonders sicher, weil Daten in einer geringen Distanz ausgetaucht werden. Bei größeren Entfernungen ist ein Datenfluss nicht mehr möglich. Zusätzlich ist auf der Vorderseite der eGK eine Nummer (CAN - Card Access Number) aufgedruckt. Diese ist zwingend im Lesegerät oder im Smartphone einzugeben, falls Sie NFC-Techniken nutzen wollen. Ohne CAN-Eingabe ist ein Auslesen des Chips mittels NFC nicht möglich.

Um die zusätzlichen Funktionen, zum Beispiel den elektronischen Medikationsplan der eGK oder eine App (AOK Mein Leben oder E-Rezept) sicher nutzen zu können, benötigen Sie die PIN (Persönliche Identifikationsnummer). Sie haben damit die volle Kontrolle, wer auf Ihre Daten zugreifen darf.

  • Für die Zusendung der PIN gelten daher strenge Sicherheitsvorgaben, die dem Schutz Ihrer Daten dienen.
  • Derzeit können wir Ihnen die PIN nur zusenden, wenn Sie sich mit Ihrer aktuellen eGK und einem gültigen Ausweisdokument in einer unserer Filialen verifiziert haben. Mit unserer Online-Terminvereinbarung können Sie sich einen Termin in Ihrer Filiale vor Ort buchen.
  • Die PIN gilt immer für eine eGK. Erhalten Sie eine neue eGK, ist auch eine neue PIN notwendig.
  • Für den Fall, dass die eGK durch eine falsche PIN-Eingabe gesperrt ist, informieren Sie uns bitte. Wir senden Ihnen umgehend eine neue eGK zu.
  • Spätestens zu Beginn des Jahres 2022 wird eine Verifizierungsmöglichkeit – direkt von zu Hause – über die aok.de angeboten. Bitte haben Sie noch ein wenig Geduld.

Ihre Daten sind sicher

Auf dem Chip der elektronischen Gesundheitskarte werden Personendaten wie Name, Geburtsdatum, Geschlecht und Adresse gespeichert. Darüber hinaus sind unter anderem Daten zur Krankenversicherung – Versichertennummer und Versichertenstatus – gespeichert. 

Sollte Ihre Karte verloren gehen, melden Sie sich bei uns. Falls Sie bis zum Erhalt der neuen Karte einen Arztbesuch planen, senden wir Ihnen gern eine Mitgliedsbescheinigung zu. Diese gilt in der Zwischenzeit als Ersatz für Ihre elektronische Gesundheitskarte.

Gesundheitskarte: Es kann nur eine geben

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass beim Anzeigen des Videos Daten an YouTube oder Vimeo übermittelt werden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Viele von uns haben zwei, manche sogar drei. Doch mehr ist nicht immer auch besser. Denn für Ihre Gesundheitskarte gilt das Gleiche wie für Kreditkarten: Gültig ist nur die zuletzt zugeschickte.

Mehr Infos auf deine-gesundheitskarte.de

Weitere Funktionen der Versichertenkarte

Seit Dezember 2017 werden alle Leistungserbringer wie beispielsweise Ärzte oder Zahnärzte an die sogenannte Telematikinfrastruktur (TI) angeschlossen. Die TI soll alle Beteiligten im Gesundheitswesen wie Arztpraxen, Psychotherapeuten, Krankenhäuser, Apotheken sowie Krankenkassen datenschutzgerecht miteinander vernetzen und eine Online-Kommunikation aller Akteure ermöglichen.

Wer eine neue eGK erhält, kann nur noch diese Karte verwenden. Ältere Karten können die Arztpraxen in der Regel nicht mehr nutzen.

Aktuelle Funktionen der Versichertenkarte:

  • Versichertenstammdatendienst – Ihre Daten im Kartenchip werden bei jedem Arzt oder anderen Leistungserbringer, der bereits an die TI angeschlossen ist, abgeglichen und ggf. automatisch aktualisiert, so dass Sie bei Änderungen (beispielsweise der Anschrift) keine neue Karte benötigen. Ihre eGK wird online auf Gültigkeit geprüft. Auf diese Weise soll Missbrauch verhindert werden, wenn Ihre Gesundheitskarte in falsche Hände gelangt ist. 
  • Notfalldatensatz – enthält wichtige medizinische Informationen für eine schnelle, vielleicht lebensrettende ärztliche Hilfe. Die Speicherung der Daten ist freiwillig.
  • Elektronischer Medikationsplan – die Speicherung verordneter Medikamente erleichtert den Überblick. So können unerwünschte Wechsel- und Nebenwirkungen verhindert werden. Auch die Speicherung des Medikationsplans ist freiwillig.

Einige Funktionen der Gesundheitskarte können nur auf Ihren ausdrücklichen Wunsch genutzt werden. Hierfür ist zusätzlich ein Schutz durch Eingabe einer persönlichen Identifikationsnummer (PIN) vorgesehen. Aus Sicherheitsgründen ist die Briefzustellung mit einer Identitätsprüfung verbunden. Bitte setzen Sie sich daher mit uns in Verbindung, wenn Sie eine PIN benötigen.

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