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AOK Mein Leben – Die elektronische Patientenakte (ePA) Ihrer AOK

Die AOK stellt ihren Versicherten eine persönliche elektronische Patientenakte (ePA) bereit. Welchen Service die ePA bietet, wie sicher die Daten darin gespeichert sind und was Nutzer bei der Anwendung beachten sollten.

Eine junge Frau betrachtet ihr Smartphone. Die AOK bietet ihr die Möglichkeit einer elektronischen Patientenakte.© iStock / Inside Creative House

Inhalte im Überblick

    Das kann die elektronische Patientenakte

    Die elektronische Patientenakte stellt in Ihrer Gesundheitsversorgung das zentrale digitale Bindeglied zwischen Ihnen und den Akteuren im Gesundheitswesen dar. Zu diesen Akteuren gehören zum Beispiel Ärzte, Krankenhäuser und Apotheken. Über Ihre „AOK Mein Leben"-App haben Sie zu jeder Zeit und an jedem beliebigen Ort Zugriff auf Ihre persönlichen Gesundheitsdaten und können diese eigenständig verwalten. So ist es möglich, dass Sie Ihre gesamten medizinischen Dokumente, wie zum Beispiel Arzt- und Krankenhausberichte oder Ihren Medikationsplan zentral an einem Ort speichern.

    Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, Dokumente, die Sie in der Vergangenheit in Papierform erhalten haben, digital in die elektronische Patientenakte einzupflegen. Sie können verschiedenen medizinischen Einrichtungen eine Freigabe für Ihre gespeicherten Daten erteilen, sodass die Daten eingesehen, eingespielt oder entfernt werden können.

    So erhalten Sie Ihre elektronische Patientenakte

    Sie können Ihre ePA auf drei verschiedenen Wegen nutzen: über Smartphone, auf PCs und Notebooks sowie offline in der Arztpraxis.

    • Smartphone: Sie finden die „AOK Mein Leben“-App im Google Play Store und im App Store von Apple. Zur Anmeldung sind mehrere Schritte erforderlich, die Sie unter dem Punkt „Ihre Registrierung einfach erklärt“ nachlesen können.
    • PC oder Laptop Version: Nutzen Sie den Desktop Client, um Ihre elektronische Patientenakte zu verwalten als offline Version.

    Ihre Registrierung in der „AOK Mein Leben“-App einfach erklärt

    1. Laden Sie die „AOK Mein Leben“-App herunter

    01/08

    Die „AOK Mein Leben"-App können Sie im Mehr anzeigen

    So sicher sind Ihre Daten

    Nur Sie allein haben Zugriff auf Ihre persönlichen Gesundheitsdaten und ausschließlich Sie können verschiedenen Akteuren im Gesundheitswesen eine Freigabe für Ihre Dokumente erteilen und Zugriff gewähren. Diese Faktoren machen Ihre Daten dabei sicher:

    Ihre persönlichen Dokumente in der ePA

    Sie selbst können Dokumente in der „AOK Mein Leben“-App einsehen und ablegen. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, eine medizinische Einrichtung (zum Beispiel Ihre Arztpraxis) zu berechtigen, Dokumente in Ihrer elektronischen Patientenakte einzusehen, einzustellen oder zu löschen.

    In der „AOK Mein Leben“-App gibt es drei Arten von Dokumentenordnern:

    • „Von mir“ – von Ihnen hochgeladene Dokumente
    • „Von Ärzten“ – Arztdokumente, die von Ärzten eingestellt werden, die Sie berechtigt haben
    • „Von der AOK“ – Dokumente Ihrer AOK

    Sie entscheiden, welche Dokumente eine medizinische Einrichtung einsehen darf.

    Wie Sie die ePA ohne Smartphone nutzen

    Sie besitzen kein geeignetes Smartphone oder möchten die App auf Ihrem PC oder Laptop verwenden? Kein Problem! Vereinbaren Sie einfach einen Termin mit Ihrer AOK vor Ort. Gemeinsam richten wir den Zugang für Ihre elektronische Patientenakte ein. Bitte bringen Sie Ihre elektronische Gesundheitskarte und einen amtlichen Lichtbildausweis oder Reisepass zur Identifikation mit. Ebenfalls können Sie bei Ihrem Arzt eine Berechtigung vor Ort vergeben – auch dafür benötigen Sie Ihre elektronische Gesundheitskarte und die dazugehörige PIN.

    Häufig gestellte Fragen zur elektronischen Patientenakte

    • Gibt es eine Pflicht für Leistungserbringer, Daten in eine ePA zu speichern?

      Versicherte haben einen Anspruch darauf, dass ein Arzt, Krankenhaus oder Apotheker persönliche Behandlungsdaten in der ePA ablegt. Die Voraussetzung dafür ist, dass der Leistungserbringer bereits die technischen Voraussetzungen erfüllt, um das tun zu können. Auch medizinisches Personal kann die ePA befüllen.

    • Wer kann wie auf Daten in der ePA zugreifen?

      Vorgesehen ist, dass Versicherte die Daten mit Ärzten in Praxen und Kliniken, Apothekern und medizinischem Personal teilen können. Grundsätzlich sollen Versicherte den Zugriff auch nur für einzelne Dokumente und Datensätze freigeben können. Wenn ein Arzt zum Beispiel nur den Medikationsplan lesen soll, dann kann der Patient künftig alle anderen Daten vor ihm verbergen. Da die vollständige Einrichtung der ePA jedoch an bestimmte technische Voraussetzungen geknüpft ist, steht diese Funktion erst ab 2022 zur Verfügung. Bis dahin kann ein Zugriff nur für sämtliche gespeicherten Daten erlaubt oder gesperrt werden.

    • Wie bekomme ich Einsicht in die gedruckte Patientenakte?

      Mit der elektronischen Patientenakte bekommen Versicherte einen schnellen und einfachen Überblick über ihre Gesundheitsdaten. Schon heute haben sie Auskunftsrechte gegenüber ihren Ärzten. Sie können zum Beispiel Einsicht in ihre gedruckte Patientenakte verlangen.

      Einsicht in die Patientenakte
    Aktualisiert: 31.08.2021

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