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Die elektronische Gesundheitskarte (eGK) Ihrer AOK

Mit der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) können Sie in Deutschland medizinische Leistungen unter anderem beim Arzt oder Zahnarzt in Anspruch nehmen. Die Aufdrucke G2 und G2.1 stehen für Versicherungskarten der aktuellen zweiten Generation.

Eine Patientin reicht der Arzthelferin ihre elektronische Gesundheitskarte. Auf dieser sind Daten zur Person und zur Versicherung gespeichert.© AOK

Inhalte im Überblick

    Was ist eine elektronische Gesundheitskarte?

    Mit der elektronischen Gesundheitskarte weisen Sie sich als AOK-Versicherter aus und können ärztliche oder zahnärztliche Behandlungen sowie Gesundheits- und Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch nehmen. Jedes Mitglied und jeder mitversicherte Familienangehörige erhält seine eigene Versichertenkarte. Legen Sie die eGK Ihrer Krankenkasse bei einem Arzt- oder Zahnarzttermin in der Praxis vor. Damit können Ihre aktuellen Daten eingelesen und, wenn erforderlich, über die eGK aktualisiert werden. So kann ein Arzt oder ein anderer Leistungserbringer die erbrachte Leistung mit der AOK abrechnen.

    Wichtig: Bitte nutzen Sie immer die eGK, die wir Ihnen zuletzt zugesandt haben. Dies gilt auch für den Fall, dass das Gültigkeitsdatum der europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) auf der Rückseite Ihrer eGK noch nicht erreicht wurde.

    Weshalb gibt es überhaupt elektronische Gesundheitskarten?

    Die elektronische Gesundheitskarte dient als Versicherungsnachweis gegenüber Ärzten, Zahnärzten, Krankenhäusern und weiteren Leistungserbringern im Gesundheitswesen. Sie erleichtert den Zugang zu den gesetzlichen Leistungen. Alle für eine Abrechnung mit Ihrer AOK erforderlichen Daten werden elektronisch auslesbar und stets aktuell vorgehalten. Das minimiert den Verwaltungsaufwand in den Praxen. Zudem wird durch das aufgebrachte Foto einem Missbrauch der Karte vorgebeugt.

    Bitte beachten Sie: Die Europäische Krankenversicherungskarte gilt – soweit Sie bei der AOK versichert sind – bis zum aufgedruckten Ablaufdatum. Aus unterschiedlichen Gründen können Sie bereits vor diesem Datum eine neue Karte erhalten. In diesem Fall endet die Gültigkeit der elektronischen Gesundheitskarte unabhängig vom aufgedruckten Datum. Sie können dann nur noch die neue Karte verwenden.

    Sind die Felder auf der Rückseite nicht ausgefüllt, stehen Ihnen die Leistungen im Ausland nicht zur Verfügung. Die Kennnummer der Karte ist allerdings unabhängig vom Anspruch immer aufgedruckt.

    Informationen zum Foto auf der eGK

    Biometrische Fotos wie auf Reisepässen oder Personalausweisen sind bei der eGK nicht erforderlich. Es genügt ein Passfoto, zum Beispiel aus einem Passbildautomaten. Die Kosten hierfür tragen die Versicherten. Die eGK selbst ist für die Versicherten kostenlos.

    Werfen Sie einen genauen Blick auf die elektronische Gesundheitskarte eGK

    Das Bild zeigt die elektronische Gesundheitskarte von Martina Mustermann von vorne und hinten. Oben steht in weißer Schrift auf einem grünen Hintergrund: Die Karte auf einen Blick.© AOK
    1. Passfoto des/der Versicherten
    2. Name des/der Versicherten
    3. Datenchip
    4. Kartenfolgenummer
    5. Generationskürzel
    6. CAN
    7. Krankenkasse
    8. Kassennummer
    9. Neue Versichertennummer (10-stellig)
    10. Kennnummer der Karte
    11. NFC-Technik für kontaktlose Nutzung
    12. CE-Zeichen: Karte genügt Anforderungen der EU
    13. Entsorgungshinweis

    Diese Daten befinden sich auf der eGK

    Auf dem Chip der elektronischen Gesundheitskarte werden Personendaten wie Name, Geburtsdatum, Geschlecht und Adresse gespeichert. Darüber hinaus sind unter anderem Daten zur Krankenversicherung – Versichertennummer und Versichertenstatus – gespeichert.

    Sollte Ihre elektronische Gesundheitskarte verloren gehen, melden Sie sich bei uns. Falls Sie bis zum Erhalt der neuen eGK einen Arztbesuch planen, senden wir Ihnen gern eine Mitgliedsbescheinigung zu. Diese gilt in der Zwischenzeit als Ersatz für Ihre elektronische Gesundheitskarte.

    Weitere Funktionen der eGK Ihrer Krankenkasse

    Die elektronische Gesundheitskarte vereinfacht die Kommunikation und Vernetzung: Seit Dezember 2017 werden Arztpraxen an die sogenannte Telematikinfrastruktur (TI) angeschlossen. Die TI soll alle Beteiligten im Gesundheitswesen wie Arztpraxen, Psychotherapeuten, Krankenhäuser, Apotheken sowie Krankenkassen datenschutzgerecht miteinander vernetzen und eine Onlinekommunikation aller Akteure ermöglichen.

    Wer eine neue eGK erhält, kann nur noch diese Gesundheitskarte verwenden. Ältere Karten können die Arztpraxen in der Regel nicht mehr nutzen.

    Weitere Funktionen der elektronischen Gesundheitskarte im Überblick:

    Um den erweiterten Funktionsbereich Ihrer elektronischen Gesundheitskarte nutzen zu können, benötigen Sie eine Geheimzahl (PIN zur eGK).

    Weitere Informationen rund um die Funktionen Ihrer elektronischen Gesundheitskarte

    In diesem PDF finden Sie kompakt zusammengestellt das Wichtigste zum Thema Notfalldaten auf der eGK

    Gesundheitskarte: Es kann nur eine geben

    Häufige weitere Fragen rund um die elektronische Gesundheitskarte

    Welche weiteren Services bietet meine AOK rund um die elektronische Gesundheitskarte?

    Die Angebote der AOK unterscheiden sich regional. Mit der Postleitzahl Ihres Wohnorts können wir die für Sie zuständige AOK ermitteln und Ihnen weitere Services zur elektronischen Gesundheitskarte bei Ihrer AOK anzeigen.
    Aktualisiert: 30.08.2021

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